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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Zweifel an der Leistung

Unsicherheiten sollten unbedingt beseitigt werden

Dein Training läuft gut, um nicht zu sagen super. Eigentlich hast du dir vor der heurigen Saison vorgenommen, im Spätsommer/Herbst einen „rauszuhauen“, aber jetzt bekommst du allmählich Zweifel, ob du tatsächlich so weit bist. Wie kannst du wissen, ob dem so ist? Antwort: gar nicht! Im Sport gibt es einfach viel zu viele Unbekannte, mit denen man nicht rechnet. Unbekannte, die einem alles erschweren oder aber auch erleichtern können. Du willst allerdings dennoch eine Lösung? Hier sind ein paar Vorschläge.

Gesetzt den Fall, du hast dir im vergangenen Winter vorgenommen, am  Ende des Sommer s bei einem Triathlon zu starten oder du hast einen Herbstmarathon ins Visier genommen. Eine Trainingseinheit da, Trainingseinheit dort, die Form wird immer besser, trotzdem bist du dir bewusst, dass eine so lange Belastung etwas Außergewöhnliches darstellt und du zweifelst schlicht daran, ob du einen Ironman oder Marathon tatsächlich bewältigen kannst. 

In sich gehen
Gehe intensiv in dich und überlege, ob du einen solchen Laufsport-Bewerb überhaupt absolvieren möchtest. Bist du bereit, für besagtes Wochenende doch ganz schön viel Geld auszugeben, bist du bereit, sehr zeitig in der Früh ins Wasser zu springen (im Falle des Dreikampfes), bist du bereit, sehr weit relativ schnell zu laufen (im Falle des Marathons und vielleicht auch des Dreikampfes, so diese letzte Disziplin nicht zu einem halben Wandertag wird); bist du bereit, deinen Trainingsumfang und deine Trainingsintensität noch einmal zu steigern; mehr noch als „bist du bereit“ – es geht um das WOLLEN. Wenn du wirklich willst, dann melde dich an, und zwar bald - sonst kannst du noch so bereit sein, weil es ohnehin keine Startplätze mehr gibt.

Folgende Voraussetzungen solltest du auf jeden Fall mitbringen; zum einen die gesundheitlichen, nicht nur orthopädische Probleme sollten praktisch nicht vorhanden sein, auch alle anderen Faktoren, die eine doch sehr aufwendige „Rest-Vorbereitung“ beeinträchtigen könnten, solltest du mehr oder weniger ausschließen können. Bist du beispielsweise nicht in der Lage, einen 180-er auf dem Aufleger durchzufahren, wird’s eher schwierig. Zum anderen sind dies natürlich Voraussetzungen trainingstechnischer Natur; nur weil du „es“ willst, heißt das noch lange nicht, dass du „es“ auch kannst. Das Wollen ist zwar ausgesprochen wichtig, keine Frage, wer bislang allerdings nur eher recht als schlecht trainiert hat, darf Marathon oder Ironman getrost auf 2019 verschieben. Diejenigen, die bislang rein gefühlsmäßig super unterwegs waren, haben keinen Freibrief für einen tollen Marathon/Ironman. 

Wer einen 15er nach dem anderen ganz locker abgespult hat, mag zwar vielleicht rein subjektiv gesehen „gut drauf sein“; ein spezifisches Marathon-Training sieht etwas anders aus. Wer gerne mal zwei Kilometer flott schwimmt im See und den einen oder anderen 100er auf dem Zeitfahrrad – vielleicht auch ziemlich flott – absolviert hat, ist noch lange nicht „reif“ für einen Ironman, da fehlt es an vielem. Vor allem muss man ehrlich zu sich selbst sein; wer bereits Marathon- oder Ironman-Erfahrung hat, weiß in etwa, was man trainieren muss, um nicht völlig zu versagen. Wer keine Erfahrung in diesen Bereichen hat, sollte sich tunlichst gut informieren. Einfach um zu wissen, was man auf jeden Fall trainieren muss, um (gut/schnell) ins Ziel zu kommen. Wer nach zwanzig Marathon-Kilometern oder auf der Hälfte der Ironman-Radstrecke draufkommt, dass er wohl doch zu wenig in der Vorbereitung gemacht hat, der kommt relativ spät darauf. Also geht in den nächsten Tagen intensiv in euch und setzt euch wirklich damit auseinander. Nur dann könnt ihr wissen, ob ihr startet. Ob ihr allerdings ins Ziel kommt, steht auf einem anderen Blatt.

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18.07.2018 12:00:00
Foto: pixabay.com
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