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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Was tun, wenn man Gewicht verlieren möchte?

12.11.2012 12:00:00
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© by-sassi/PIXELIO www.pixelio.de

Wer etwa einen BMI von 30 und mehr hat, sollte nicht unbedingt ein herkömmliches Marathon-Programm starten.

Genetisch ist der Mensch darauf ausgerichtet, sich zu bewegen. Menschen, die ein paar Kilo mehr auf den Rippen haben, sich aber trotzdem regelmäßig sportlich betätigen, sind gesünder dran als Menschen, die sehr schlank, aber gänzlich bewegungsabstinent sind. Letztere weisen eine höhere Erkrankungs- (die bekanntesten sind es auch hier; der „ewige“ Rückenschmerz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die zum Tod führen können) und Sterblichkeitsrate auf als Erstere. Ideal wäre es natürlich, schlank und sportlich zu sein, vice versa sehr „unideal“ fett und träge. Der lange Zeit vorherrschende Irrglaube, dass Schlanke generell gesünder unterwegs sind, egal, ob sie sich bewegen oder nicht, wurde laut diversen Studien längst verworfen. Dass unsere Gesellschaft dennoch schön brav in die falsche Richtung „läuft“, hat andere Ursachen.

Welchen Sport dürfen/sollen Dicke nun ausüben? Generell gilt; alles, was Spaß macht. Denn wenn etwas Spaß macht, befindet man sich in seinem persönlichen „Yes“ und wird seinem Körper dadurch auch nicht schaden. Extrem dicke und schwere Menschen müssen klarerweise aufpassen, dass sie durch die körperliche Betätigung ihre Gelenke nicht zu sehr belasten. Wer also etwa einen BMI von 30 und mehr hat, sollte nicht unbedingt ein herkömmliches Marathon-Programm starten. Wohl aber kann dieser Mensch mit gelenksschonenderem Ausdauertraining wie dem Ergometer- oder Radfahren beginnen.

Eine Lanze soll hier für das Krafttraining gebrochen werden. Erstens werden durch die Druck-, Zug- und Scherbelastungen die passiven Strukturen wie Knochen, Bänder oder Sehnen gestärkt, zweitens baut man Muskelmasse auf. Muskelmasse, die auch in Ruhe mehr Energie verbraucht und damit nicht nur den Grund-, sondern auch den Gesamtumsatz pro Tag anhebt. Ein durchaus positiver Nebeneffekt, wenn man Gewicht verlieren möchte. Stärkere Muskeln schützen zudem den passiven Bewegungsapparat, daher wird es übergewichtigen Menschen mit einem Mehr an Muskulatur auch irgendwann möglich, Sportarten zu betreiben, die vielleicht nicht so gelenksschonend sind. Wie z. B. Laufen, Tennis, Fußball, Aerobic, usw.

Wenn Dicke durch Sport Gewicht abnehmen möchten, dies aber aufgrund der zu hohen Kalorienzufuhr nicht gelingt, sollten sie trotzdem weiter trainieren. Die positiven Effekte für die Gesundheit bleiben ja dennoch. Umgekehrt sollten aber gerade dünne Menschen, die noch nie in ihrem Leben sportlich aktiv waren, ihre gesundheitliche Situation einmal gründlich überdenken. Dünn ist nämlich nicht gleich fettlos, ganz im Gegenteil; wenn man sich „dünne Models“ ansieht, die sich nicht bewegen, wird man überrascht sein, welch unheimlich hohen Körperfettanteil diese haben. Man kann dann tatsächlich von „fetten, dünnen“ Models sprechen. Wenn man bedenkt, wie viele Menschen diesem Typus nacheifern, ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor für die gesamte Volksgesundheit!

Immer mehr Mediziner springen auf den „Bewegungs-Zug“ auf; sprich, sie verschreiben statt Medikamenten Sportprogramme mit Experten – ob im Fitnesscenter oder Outdoor, Bewegung wird vielerorts schon als „Medikament Nummer 1“ oder „Medikament der Wahl“ angesehen. Ob prophylaktisch, begleitend oder als Reparaturmaßnahme, körperliches Training ist soz. das „Non-plus-Ultra“ für alle lebenden Wesen (außer den Pflanzen, aber wer weiß, vielleicht entzieht sich deren Bewegungsverhalten unserer doch beschränkten Aufmerksamkeit…). Voraussetzung für sportliche Betätigung ist aber Gesundheit; diese kann man sich von einem (selbst sportlichen) Arzt attestieren lassen.

Christian Kleber (MAS)

Link: www.MaxFun.cc

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