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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Wiedereinstieg nach Verletzungen

Mit diesen Tipps schaffst du dein sportliches Comeback

Entweder hast du es mit dem Training übertrieben, bist also schlicht zu viel oder zu intensiv oder zu viel und zu intensiv gelaufen. Oder aber du hast dich bei einem Wettkampf dermaßen verausgabt, dass du alle Warnsignale deines Körpers missachtet hast. Wie auch immer, du warst verletzt, hast dir (hoffentlich genug) Zeit genommen, um dich richtig auszukurieren. Jetzt möchtest du wieder voll durchstarten. Was du dabei beachten solltest und wie du da vorgehen könntest, liest du in den folgenden Zeilen.

Art der Verletzung

Erstens einmal hängt alles vom Grad deiner überstandenen Verletzung ab. Es macht einen gehörigen Unterschied, ob du einen Oberschenkelhalsbruch kombiniert mit sämtlichen Bänderrissen, die man sich nur vorstellen kann, hattest; oder einen Ermüdungsbruch in der Patella; oder etwa eine leichte Entzündung im Achillessehnenbereich. Dann macht es einen gehörigen Unterschied, ob du zwanzig bist oder gar hundertzwanzig, einunddreißig Kilo wiegst oder viertausend, ob du seit zwei Tagen trainierst oder seit sechsundfünfzig Jahren etc. Und welcher Arzt/welche Ärzte dich behandelt/behandeln. Bei dem einen darfst/kannst/sollst du am Tag eines frisch überstandenen Infarktes wieder hart trainieren, bei dem anderen darfst/kannst/sollst du selbst bei einem Mückenstich drei Jahre pausieren.

Individualität ist auch hier mehr denn je gefragt, und Bauchgefühl, denn dieses sagt uns allen ohnehin genau, wann man womit anfangen sollte. Die meisten ignorieren selbiges allerdings und starten gleich wieder volle Kanne durch, ganz so, als ob sie nie etwas gehabt hätten. Dass ein solches Vorgehen sinnlos und/oder kontraproduktiv ist, leuchtet beim Lesen dieser Zeilen sicher allen ein. Aber eben nur beim Lesen. Erfahrene Trainer/Mentoren können hier wahre Wunder wirken, die meisten können sich nicht selbst coachen, wissen allerdings bei anderen doch ziemlich genau, was diese brauchen und was nicht. Bauchgefühl für andere sozusagen.

Locker starten

Faktum ist mit Sicherheit, dass man nach verletzungsbedingten Pausen mit ganz lockerem Training starten sollte. Wer beispielsweise unter einer Achillessehnenentzündung zu leiden hatte, sollte mit kurzen, sehr lockeren Läufchen beginnen. Und natürlich schadet es nicht, während der Verletzungspause ordentlich Stabi- und (so der Arzt grünes Licht gegeben hat dafür) Alternativtraining (Ergo, Aqua-Jogging etc.) zu absolvieren.

Link: www.maxfunsports.com

21.05.2019, 15:00:00
Foto: pixabay.com
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