Hinweis zu Cookies.

Wir benutzen Cookies um sicherzustellen, dass unsere Website richtig funktioniert und um Statistiken über das Verhalten unserer Benutzer zu sammeln. Durch die Nutzung dieser Website akzeptieren Sie den Einsatz unserer Cookies.

MaxFun Sports Laufsport Magazin

Macht Laufen intelligenter

Heutzutage ist es in vielen großen Unternehmen gern gesehen, wenn die MitarbeiterInnen körperlich aktiv sind

Laufen an der frischen Luft tut gut.
Lässt unser Blut in Wallung geraten, verschönert unser Aussehen – zumindest rein subjektiv – gibt uns Kraft.
Lässt uns die Welt aus verschiedenen Lokalitäten sehen.
Macht unseren Körper stärker, sowohl den aktiven, als auch den passiven Bewegungsapparat.

Aber macht Laufen auch intelligenter?

Dazu muss man sich zunächst einmal überlegen, was „Intelligenz“ bedeutet, und damit fangen die Schwierigkeiten an.
Gibt es doch verschiedene Arten von Intelligenz. Von

  • sozialer Intelligenz angefangen über
  • logisch-mathematische Intelligenz bis etwa zur
  • interpersonalen Intelligenz

Jeder Mensch besitzt von Haus aus unterschiedlich hohe Anteile der verschiedenen Intelligenzarten. So kann es etwa sein, dass ein unfassbar helles Köpfchen – was z. B. die Auffassungsgabe anbelangt – ein „emotionaler Vollotto“ ist, all seinem Verstand steht dann stets seine nicht vorhandene Gabe, mit anderen Menschen passend interagieren zu können, im Wege.

Heutzutage ist es in vielen großen Unternehmen gern gesehen, wenn die MitarbeiterInnen körperlich aktiv sind.

Sei es

  • im firmeneigenen Fitnesscenter,
  • bei firmeninternen Laufgruppen oder wenn man schlicht und einfach weiß,
  • dass MitarbeiterInnen in ihrer Privatzeit an Wettkämpfen partizipieren oder zum Bergsteigen gehen.

Nicht nur der Geist soll hellwach sein am Arbeitsplatz (und sonst auch), sondern auch der Körper soll bis in die letzte Faser gefordert und gefördert werden.

Immerhin haben wir nur den einen und wer seine Hülle vernachlässigt, vernachlässigt letztlich sich selbst als Ganzes. Wer eine solche Einstellung hat, wird nicht umhinkommen, sich mit der Steigerung seiner Denkkraft aufgrund der vielen Bewegung zu beschäftigen. Nur wer es einmal oder öfters erlebt hat, wie es sich anfühlt,

  • wenn man eine Stunde oder länger gelaufen ist,
  • geschwitzt hat,
  • zufrieden wird dadurch,

der kann nachvollziehen, wie wichtig Bewegung vor allem für die geistigen Fähigkeiten ist. Wir Menschen sind rein genetisch nicht dafür geschaffen, zu sitzen und bestenfalls unsere beiden Daumen nach links oder rechts zu drehen. Wir sind nicht geschaffen für extrem zuckerhaltige Nahrung, ebenso wenig für Zuckeraustauschstoffe oder Fett im Übermaß. Wir sind nicht geschaffen für elendslange Autofahrten, Rolltreppenstehen oder für das „Leben“ in virtuellen Welten. Wir sind immer noch Jäger und Sammler, Handwerker und Denker, Mensch und Tier gleichzeitig. Bewegung in Form von Gehen und Laufen ist essentiell für uns, wir können gar nicht anders, denn was passiert, wenn wir doch anders tun, sieht man tagtäglich:

  • Übergewicht,
  • krankhaftes Übergewicht,
  • metabolisches Syndrom,
  • Depressionen,
  • Unzufriedenheit, und all das, obwohl wir im Überfluss, im Luxus leben.

Die Folgeerscheinungen dieser Passivität führen sicher nicht dazu, dass die Menschen intelligenter handeln, bewusster miteinander umgehen, sozialer werden. Ganz im Gegenteil. Wer sich so gehen lässt und nichts tut für seinen Körper, dem ist ein großer Teil seines Selbst egal.

Wie aber passt das zu sozialer, zu emotionaler Intelligenz?

Legte man dieses Verhalten auf die geistigen Fähigkeiten um, wäre das doch so, als ob ein extrem sportlicher Mensch

  • niemals ein Buch läse,
  • niemals mit jemandem über Gott und die Welt diskutierte,
  • sich niemals am Geschehen rund um ihn beteiligte.

Gut, solche Beispiele finden wir auch, aber die kann man sich genauso wenig zum Vorbild nehmen wie die anderen.

  • Laufen fördert deshalb die Intelligenz, weil man sich mit sich selbst und seiner Umwelt viel intensiver auseinandersetzt.
  • Laufen lässt einen auf andere Gedanken kommen.
  • Laufen lässt einen die Welt mit anderen Augen sehen.
  • Laufen lässt einen – so man einen gesunden Zugang dazu hat – sozialer werden.

Laufen lässt einen verschiedene Blickwinkel erkennen und verstehen, schon allein deshalb, weil man sich mit angenehmer Geschwindigkeit durch Raum und Zeit bewegt und gar nicht anders kann, als die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen.

Laufen macht intelligenter.

Link: www.maxfunsports.com

28.06.2018, 18:00:00
Foto: pixabay.com
relevante Artikel
Laufsport

Ohne Laufen geht es nicht mehr

Nach den ersten vier bis sechs Wochen ist der Schweinehund überwunden
Gedanken

Gute Gründe fürs Laufen

Warum du 2019 mit dem Laufsport beginnen solltest
Training

Trainingsstart in die neue Saison

Auf geht es zu neuen Taten
Gedanken

Ein paar Laufgedanken

Am Anfang war nichts
Laufsport

Laufen gegen Depressionen

Wie macht man Kopf und Geist frei?

Wir informieren und unterhalten Sportler, Sportinteressierte und Veranstalter. www.maxfunsports.com gibt es seit 1999 und ist die führende österreichische Laufsport Plattform.