MaxFun Sports Laufsport Magazin

Mit starkem Immunsystem durch Herbst und Winter

Wir alle kennen das. Es ist Übergangszeit, der Hals brennt ein wenig, die Nebenhöhlen sind verstopft.

Erkältung? Kein Grund für einen motivierten Läufer, um das regelmäßige Training ausfallen zu lassen! Oder vielleicht doch? Umfragen zu Folge ignoriert rund die Hälfte der wettkampforientierten Sportler vermeintlich unbedeutende Krankheitssymptome. Dass auf diese Weise ernsthaften Erkrankungen Tür und Tor geöffnet wird, ist zwar nicht per se unbekannt, wird aber meist heruntergespielt. Schlau ist das eigentlich nicht, denn bei allem Trainingsfleiß in Ehren bedeutet körperliche Aktivität immer Stress für unser Immunsystem. Ist dieses bereits angeschlagen, kann sportliche Belastung zu einer langwierigen Erkrankung führen. 

Weil wir das aber eigentlich wissen, als begeisterte Sportler aber trotzdem nur schwer von unserem Hobby lassen können, bedarf es einer anderen Motivation. Wer bereits kränkelnd trainiert, weil er nicht aufs Laufen verzichten möchte, riskiert durch eine ernsthafte Erkrankung für längere Zeit flachzuliegen. Anders gesagt: Ein paar Tage Ruhe können dir deutlich längere Krankheitsepisoden inklusive brutalem Formverlust ersparen. So weit, so gut.

Was aber tun, dass es erst gar nicht so weit kommt? Die Antwort liefert wiederum der gesunde Menschenverstand. Wundermittel gibt es nicht und zumindest einen halbwegs gesunden Lebensstil sollte man das gesamte Jahr hindurch pflegen. Ausgewogene Ernährung, Bewegung und der notwendige Schlaf verhelfen nicht nur zu sportlichen Höchstleistungen, sondern stärken auch die Abwehrkräfte. Stress, Schlafmangel und Hungerkuren schwächen sie.

Auch keine Seltenheit: Lässt man seinen Körper nach einem Lauf zu sehr abkühlen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit krank zu werden dramatisch. Nach dem Training geht es also entweder schnell unter die Dusche oder man wechselt rasch in trockene, warme Kleidung.

Neben vitalstoffreicher Kost (viel Gemüse!) vertrauen zahlreiche Sportler auf die Ergänzung mit Vitamin C, Vitamin D sowie Zink, was für die Regeneration unseres Körpers wiederum von besonderer Bedeutung ist. Grippeimpfungen schützen vor der „echten Grippe“, leider aber nicht vor grippalen Infekten. Auch wenn sich hierbei die Symptome teils ähneln, bewältigt ein ansonsten gesunder Sportlerkörper einen Infekt, sofern man sich schont, innerhalb von einer Woche.

Wichtiger Grundsatz: im Zweifelsfall auf das Lauftraining verzichten. Stellt sich auch nach zwei Tagen absoluter Ruhe keine Besserung ein, steht ein Besuch beim Hausarzt am Programm.

Wer seine Hände regelmäßig wäscht, kann der sogenannten Tröpfcheninfektion zumindest etwas entgegenwirken. Allzu große Panik lohnt sich aber nicht – „klassische Erkältungen“ sind für trainierte Menschen keine große Sache. Das Schlimmste daran ist und bleibt die erzwungene Trainingspause.

Link: www.maxfunsports.com

27.09.2016, 21:00:00
Foto: FitBit
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