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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Das Training für 2017 beginnt jetzt

Welche Fehler kann man jetzt tunlichst vermeiden

Trainingsbeginn 2017

Das Training für 2017 beginnt jetzt. Nicht am 1. Dezember, schon gar nicht am 1. Jänner, sondern genau jetzt, Anfang November, wenn für die meisten die Regenerationsphase, die zwei bis vier Wochen dauern kann, eingeläutet wird. Unlogisch? Mitnichten, denn in diesen zwei bis vier Wochen werden die Weichen für den nachfolgenden Wiedereinstieg ins geregelte Lauftraining gestellt. Man kann vieles richtig machen, man kann aber auch vieles falsch machen, und deshalb geht es heute darum, zu schauen, welche Fehler man jetzt tunlichst vermeiden kann.

Solltest du gerade erfolgreich an einem Ironman teilgenommen haben, darfst du durchaus auch einmal nichts machen, gar nichts, was so viel heißt, wie auf der Couch liegen und fernsehen. Sogar einige namhafte Profis schwören darauf, sich einmal im Jahr zwei, vielleicht sogar drei Wochen der absoluten Faulheit hinzugeben. Viele andere machen in dieser Zeit nicht nichts, sondern beginnen mit sehr, sehr lockerem Krafttraining, das zunächst eigentlich gar nicht als solches bezeichnet werden dürfte. Grund: Die Belastungen sind anfangs dermaßen niedrig, es geht vielmehr um extrem vorsichtige Anpassung, da macht man etwa Kniebeugen ohne zusätzliches Gewicht (Technik) und das gleich 2x hintereinander mit satten 8-10 Wiederholungen. Einerseits befindet man sich in der Regenerationsphase, in der man sich ja gar nicht belasten will/soll, andrerseits sollte man auf jeden Fall jede Art von Muskelkater vermeiden. Es geht hier ausschließlich darum, den Körper auf die nachfolgenden Belastungen, die – so man das in sein Training einzubauen hat – zu Beginn des Trainingsjahres ebenfalls aus dann wesentlich härterem Kraft- und Athletiktraining bestehen, vorzubereiten. Natürlich stagniert man nicht bei zwei Sätzen mit 8-10 Wiederholungen Kniebeugen ohne Zusatzlast, sondern man steigert sukzessive die Wiederholungs- und Satzzahlen, und recht bald macht man das natürlich auch mit ein paar Kilos auf den Schultern.

Krafttrainingsvorbereitung ist also das eine Paar Schuh´ in der Regenerationsphase, je nach Leistungsniveau findet man sich zwei- bis fünfmal pro Woche in den Folterkammern dieser Welt wieder. Diese zwei bis vier Wochen dürfen auch getrost herangenommen werden, um endlich mal wieder Tennisspielen zu gehen; oder sich dem Billard näher zu widmen; ungünstig ist nur alles, bei dem man sich so richtig schön verletzen kann, wobei man natürlich immer aufpassen muss, selbst beim Schach könnte man theoretisch durch das Verschlucken des Königs in große Not geraten…Was man allerdings nicht machen sollte in dieser Phase; die Ausgleichssportart zur Hauptsportart werden zu lassen, um beim Tennis zu bleiben; wer dann drei Wochen lang täglich sechs Stunden auf dem Platz steht, hat den Gedanken von Regeneration nicht ganz verstanden…

Gerade Triathleten dürfen aber einmal pro Woche auch ins Becken, um das Wassergefühl nicht zu sehr zu verlieren. Wer zu den Glücklichen zählt, aus dem Schwimmbereich zu kommen, kann sich das schon mal schenken, so wie Rad fahren und Laufen, das dürfen sich alle schenken. An dieser Stelle oft erwähnt; Wehwehchen auskurieren, Ärzte, Physiotherapeuten oder dergleichen aufsuchen. Probate Alternative; mit einer Anfänger-Yoga-Klasse beginnen. Die stellt keine Zusatzbelastung dar, sondern bietet vielmehr die Möglichkeit, mal durch mehr oder weniger sanftes Dehnen, Verdrehen und Kräftigen die innere Balance wiederzufinden. Hot Yoga muss es auch nicht unbedingt sein, denn da steht vor allem für vielschwitzende Ausdauersportler die Leistung zu sehr im Vordergrund. Doch egal, was du machst, mach wenig davon, das aber gezielt. Und nicht vergessen, irgendwann – für viele ist das der 1. Dezember – geht es wieder los, und dazu brauchst du volle Batterien…

Link: www.maxfunsports.com

06.11.2016, 13:00:00
Foto: MaxFun Sports/K.Köb
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