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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Tipps zur Kleidungspflege

So pflegst du deine Sportbekleidung richtig

Man schwimmt, man radelt, man rennt, man schwitzt, man fängt irgendwann an zu riechen, respektive die Kleidung ist es, die nach einiger Zeit nicht mehr so wunderbar duftet. Vor allem Sachen, die man seit einigen Jahren verwendet, sind oft nicht mehr brauchbar, weil der Geruch schlicht nicht mehr herausgeht. Wie pflegt man seine Sportkleidung nun „artgerecht“?

Sportgewand besteht meist aus besonderen Fasern, die zu viel Temperatur in der Waschmaschine nicht vertragen. Meist sind es exakt dreißig Grad Celsius, die schweißtransportierende Fasern gerade noch aushalten, wird es wärmer im Automaten, ist alles beim Teufel. Auch gibt es besondere Waschmittel für die besonderen Textilien, im Fachgeschäft berät man gerne und ausführlich; und so etwas zahlt sich beileibe aus, verlängert man doch die Funktionalität der nicht ganz billigen Kleidung. Wer glaubt, er benötige eine solche Beratung oder „Belehrung per kleinem Handbuch“ nicht, der irrt. 

Funktionale Materialien
Heutige Sporttextilien sind hochfunktionell und aus neuesten Materialien, sodass sich genaue Wasch- und Pflegeinformationen im Vorfeld auf jeden Fall auszahlen. So sollte man Laufschuhe beispielsweise nicht in der Waschmaschine waschen, da man sie sonst auf Dauer schädigt. Klingt eigentlich einleuchtend, dennoch reinigen etwa 100% aller Lauffreunde des Autors ihre Laufböcke in der Waschmaschine. Geht ja leichter. Dass dadurch sämtliche positiven Eigenschaften eines Laufschuhs mittel- und langfristig gesehen zerstört werden, dürfte offenbar vielen egal sein.

Früher war es Usus, dass man in Baumwollklamotten herumlief. Diese waren nach einem Lauf so voll geschwitzt, dass man beinahe unter dem Gewicht zusammenbrechen konnte. Allerdings hatten diese Utensilien etwas für sich, man kam sich echt vor, echt und einzigartig. Und man konnte sie so waschen, wie man es gewohnt war, ganz normal. So mancher flitzt heute noch so durch die Gegend und weiß offensichtlich nicht die Vorteile von Funktionswäsche zu schätzen. Diese transportiert alles nach außen, was nach außen zu transportieren ist, dort verdampft es bis in alle Ewigkeit. 

Besondere Pflege
Gut für den Sportler, keine Frage, aber noch einmal: besondere Wäsche bedarf besonderer Pflege. Dazu gehört übrigens auch, dass man klatschnass Geschwitztes nicht tagelang in der Maschine „lagern“ sollte, bis man genug Wäsche beisammen hat, um zu füllen, was eigentlich zu füllen ist. Besser man wäscht etwa die vollgeschwitzte Spinning-Kleidung beim Duschen einmal durch oder schließt sich einer Wasch- und/oder Wohngemeinschaft an, um ökonomischer pflegen zu können. 

Womit wir bei den Socken wären. Viele ziehen da neuerdings zwei verschiedenfarbige an, nicht etwa, weil sie erblindet wären, sondern aus Prinzip. Für das Waschen macht dies bloß den Unterschied, dass man beim Aufhängen nicht mehr die „zwei Gleichen“ suchen und „kluppen“ muss, sondern wahllos Strumpf an Strumpf ordnen kann. Besondere Vorsicht gilt dem Neoprenanzug. Wer hier viel mit Vaseline arbeitet, um besser ein- und aussteigen zu können, „verletzt“ das teure Ding durchaus, da es sich bei Vaseline um ein „auf Öl basierendes Produkt“ handelt. Besser geeignet sind Hirschtalg oder Bodyglide, man vermeide außerdem tunlichst, den guten Anzug in der Waschmaschine zu waschen oder mit dem guten Stück zu oft im Chlorwasser zu schwimmen, denn Chlor greift das Material auf Dauer ebenfalls an. 

Begrenzte Lebensdauer
Prinzipiell verhält es sich aber mit allen Sportbekleidungsstücken ähnlich, nach einer gewissen Zeit sind sie einfach nicht mehr zu gebrauchen. Ob wir nun von Rad- oder Laufschuhen, die irgendwann ausgeleiert oder schlicht abgelaufen (und damit von der Dämpfung und der Führung her nicht mehr brauchbar) sind, sprechen; ob es sich um die einst teuer gewesenen Running-Suits oder Radtrikots handelt. Nach einigen Jahren verliert auch der beste Stoff an Farbe, Elastizität und Geruchslosigkeit, dann gehört er gekübelt. 

Link: www.maxfunsports.com

25.10.2018, 08:00:00
Foto: pixabay.com
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