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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Mein erster Triathlon

Tipps für die ersten Schwimmeinheiten

In vielen Schwimmbädern ist das Tragen einer Badehaube Pflicht. Wer also „oben ohne“ antanzt, hat ein Problem, der Bademeister lässt einen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht trainieren. Der Ausweg: meist hat er einen Haufen Schwimmutensilien (die vergessen wurden) zum Ausborgen, darunter befinden sich auch eine Menge Badehauben. Besser natürlich, man hat selbst eine mit. Wobei es gar nicht so einfach ist, eine passende zu finden, eine Badehaube darf weder zu eng sein (davon bekommt man recht bald Kopfschmerzen, die einen durchaus dazu zwingen können, das Training abzubrechen), noch zu locker, weil sie dann ständig verrutscht. 

Schwimmbrille
Auch die Wahl der richtigen Schwimmbrille ist gar nicht so einfach. „Echte Schwimmerbrillen“ - also jene, die reine SchwimmerInnen verwenden, sind knallhart, dafür verrutschen sie weder beim Startsprung (den man anfangs eher ohnehin nicht braucht, zumindest nicht als angehender Triathlet) noch beim Schwimmen. Wie denn auch, die „haften“ so fest, dass einem fast der Kopf explodiert. Für DreikämpferInnen sind die etwas bequemeren Brillen angenehmer, am besten durchprobieren und Zeit lassen dabei, befindet man sich nicht zufälligerweise in einem Triathlon- oder Schwimmfachgeschäft, lässt die Beratung meist zu wünschen übrig, daher muss man sich auf sein Gefühl verlassen. 

Hat man dann eine Brille gefunden, geht es klarerweise ins Wasser damit. Das Band sollte eng (aber eben nicht zu eng) sitzen, so, dass kein Wasser reinkommt. Damit die Brille nicht anläuft (dazu tendieren nämlich die meisten) vor dem Training entweder mit Speichel und Wasser oder mit ganz wenig Duschbad und Wasser ausspülen. So bleibt die Sicht (hoffentlich das ganze Training über) klar. Selbst wenn man mit TrainerIn trainiert, muss man sich nicht unbedingt alle 25 oder 50m die Brille vom Kopf reißen, man sieht auch durch die „Gläser“ in die Augen der ExpertInnen (so die Brille nicht angelaufen ist). 

Bade-Outfit
Eng anliegend, auch die Herren der Schöpfung sollten keine Schlabberhosen anziehen, selbst wenn „Mann“ dann nicht unbedingt den aktuellen Modetrends entspricht. Dasselbe gilt übrigens auch für das Rad fahren, bitte zieht euch keine im Wind flatternden Sachen an. Kein Mensch, der wirklich schwimmen oder Rad fahren (trainingsmäßig) will, tanzt so zum Training an. Erstens kostet das unfassbar viel (mehr) Energie und zweitens sieht das (zumindest aus den Augen eines Triathleten) furchtbar bzw. extrem dilettantisch aus.

Selbst wenn ihr (noch) nicht so besonders gut kraulen könnt (oder gar nicht…), ihr braucht keine Angst zu haben, dass ihr im Schwimm-Trainingszentrum ausgelacht werdet. Die, die wirklich schwimmen können (also die reinen SchwimmerInnen), beachten euch nicht einmal im Geringsten, und alle anderen wissen exakt nach einer Minute am Beckenrand, dass sie selbst nicht schwimmen könnenn, wenn sie die richtigen SchwimmerInnen sehen. Somit ist alles „Können“ oder „Nichtkönnen“ innerhalb eines Hauchs eines Nichts an Zeit relativiert. Wir TriathletInnen sitzen quasi alle im selben Boot. Bis auf ein paar sehr wenige Ausnahmen; es gibt natürlich TriathletInnen, die vom Leistungsschwimmen kommen; die allerdings haben genug Respekt vor allen, die dort trainieren, weil sie meist selbst in zumindest einer der beiden anderen Sportarten noch einiges aufzuholen haben. Also nur nicht schämen, einfach loslegen!

Grundregeln
Man schwimmt rechts - das ist wohl die wichtigste Regel, an die sich alle halten müssen. Ansonst schwimmt man in den Entgegenkommenden hinein. Meist teilt man sich die Bahn mit anderen; die Schnelleren haben Vorrang. Das heißt, wenn man gerade Pause macht am Beckenrand und sieht, dass ein anderer (schnellerer) Schwimmer gleich wenden wird, so wartet man, bis selbiger dies getan hat und schwimmt nicht eineinhalb Meter vor dem anderen los, sodass dieser einen sofort wieder überholen müsste. Ach ja, die „alten Hasen“ werden euch zwar einreden, dass alle anfangs oder in einer Pause ins Becken pinkeln, wie ihr das haltet, bleibt euch überlassen. 

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