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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Fehler beim Laufen

Die häufigsten Irrtümer im Laufsport - Tipps zur Vermeidung

Auf das Aufwärmen und Auslaufen verzichten
Bei intensive Trainingseinheiten sollte man nicht aufs Aufwärmen verzichten. Die positiven Effekte  werden leider oft unterschätzt. Gerade bei Einheiten wie Tempotraining, Fahrtspiel oder Sprints sollte ein entsprechendes Aufwärmprogramm nicht ausgelassen werden. Je nach Trainingszustand sollten die Muskeln 10 bis 15 min aufgewärmt werden, um die Durchblutung zu fördern. Das richtige Aufwärmprogramm hilft, dass man seine Bestzeit im Wettkampf erreicht. Auch im Training sollte es fixer Bestandteil sein. Vor allem bei schnellen und intensiven Beanspruchungen oder Bewegungen, die eine Flexibilität erfordern, kann man mit dem richtigen Aufwärmen Verletzungen vorbeugen. Ein erwärmtes Körpergewebe zeichnet sich als belastungstoleranter aus.

Doch Achtung: Ein zu starkes Dehnen nimmt dem Muskel die Spannung. Das kann vor allem bei schnellkräftigen Bewegungen kontraproduktiv sein. Nach der Belastung komplettiert ein gleich langes Auslaufen die Einheit. Durch nochmalige Anregung der Durchblutung soll die Regenerationszeit verkürzt werden.

Alte oder getragene Laufschuhe sind besser
Eine Regel bei den Laufschuhen lautet, dass man sie spätestens nach 1.000 gelaufenen Kilometer austauschen sollte. Das Herzstück eines Laufschuhs ist die Dämpfung. Diese wird im Laufe der Zeit hart und porös und die Wirkung geht verloren. Der Schuh baut ab, die Dämpfung wird dünner, das ergibt eine immer stärkere Belastung auf dieselben Muskelgruppen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Laufschuhe getragen werden oder nur im Schrank stehen. Als Vielläufer sollte man die Schuhe regelmäßig erneuern bzw. mehrere Laufschuhe zu verwenden. Die Dämpfung der Schuhe benötigt  etwas Zeit, um wieder in ihre ursprüngliche Form zu kommen und ihre Absorptionsfähigkeit zu gewährleisten. Dadurch macht ein alternierendes Tagen von Laufschuhen durchaus Sinn und so wird auch die Lebensdauer der Schuhe verlängert. Man kann beispielsweise einen stabilen Laufschuh für die langen Läufe und einen flexiblen Schuh für das Tempotraining verwenden.

Über den Schmerz oder mit Schmerzen trainieren
Nach dem Motto - trainieren bis es weh tut. Es dauert nicht m,ehr lange bis zum Wettkampf und die Vorbereitung geht in die finale Phase. Aufgrund der hohen Trainingsumfänge machen sich kleinere Beschwerden bemerkbar. Überlastete oder gereizte Sehnen und Bänder, ermüdete und verhärtete Muskulatur. An diesem Punkt ist es besonders wichtig, nicht über den Schmerz hinweg zu trainieren. Daraus können schwerwiegende Verletzungen entstehen oder muskuläre Dysbalancen werden weiter verstärkt. Das zerrt an der Laufperformance. Es bringt auch nichts, wenn man sich von einer kleinen Verletzung zur nächsten schummelt. Besser ist es, rechtzeitig einen Spezialisten aufsuchen und den Problemen in der Entstehung vorzubeugen.

Auf ein Alternativtraining verzichten
Viele Beschwerden resultieren eben aus den genannten muskulären Dysbalancen und einer wenig  bis gar keiner entwickelten Bauch- und Rückenmuskulatur. Deshalb sind regelmäßige Kräftigungs- und Stabilisationsübungen für Läufer sehr wichtig und sollten in den Trainingsplan eingebaut werden. Ein starker Rumpf hilft den Laufstil effektiver zu machen. Weiters wirkt die Rumpfmuskulatur Ausweichbewegungen entgegen, unterstützt die Wirbelsäule und beugt damit Verletzungen und Überlastungserscheinungen vor. Wenn man Verletzungen vorbeugen will, gehört egelmäßiges Krafttraining einfach dazu.

Variantenreiches Training ist besonders wichtig. Leider wird es allzu oft vernachlässigt. Das Prinzip der Varianz ist eines der wichtigsten und zugleich am häufigsten missachteten Trainingsprinzipien. Der Körper gewöhnt sich relativ rasch an eine bestimmte Belastung. Wenn immer dasselbe trainiert wird, verbessert man sich zwar zu Beginn, aber man bleibt auf den gleichen Niveau stehen. Schlussendlich folgt wieder ein Leistungsabfall. Deshalb ist ständig Veränderung gefragt. Egal, ob bei der Wahl der Laufstrecke oder bei der Intensität oder bei der Trainingsgestaltung. Man braucht neue Reize, um voran zu kommen.

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15.11.2018, 12:00:00
Foto: pixabay.com
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