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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Laufsport im Alter

Dem Alter würden wir am liebsten davonlaufen

Niemand wird jünger, jedes Lebewesen, das der Mensch als solches definiert, also etwas mit Metabolismus, mit Adaptationsfähigkeit, mit Mutagenität und mit der Fähigkeit zur Selbstreproduktion, altert im Laufe der Zeit, irgendwann ist es zu Ende. Wobei niemand weiß, was es auf sich hat mit selbigem, denn Energie – und alles ist Energie – kann nicht verloren gehen in unserem Universum, sondern lediglich in eine andere Zustandsform verwandelt werden. Somit existiert alles immer, zumindest solange unser Universum existiert, nur eben in unterschiedlichen Ausprägungen. So weit, so schlecht, denn das bedeutet, dass jeder von uns sich damit abfinden muss, irgendwann einmal das Zeitliche zu segnen. Das bedeutet aber auch, dass jeder von uns sich damit abfinden muss, dass er irgendwann seinen sportlichen Zenit überschritten hat, und von da an geht´s bergab.

Beim einen schlagartig, der Verfall kommt von heute auf morgen – beispielsweise hervorgerufen durch einen privaten Schicksalsschlag, man erkennt den einstigen Wunderläufer fast nicht mehr – beim anderen dauert es recht lange, man kann fast sagen, der Verfall geht kontinuierlich vonstatten. Wie kann man dem Unausweichlichen entgegentreten, funktioniert das überhaupt? Die meisten bringen etwa bis zu ihrem Vierziger recht anständige Leistungen, man muss weder beim Trainingsumfang, noch bei der Intensität Abstriche machen, auch die Wettkämpfe gelingen so, wie man sie sich vorstellt. Dann stellt man so nach und nach fest, dass der Wiedereinstieg in die Intervalle und ins Tempotraining – meist im frühen Frühjahr oder im späten Spätwinter – schwerer fällt als bislang. Plötzlich ist ein Viererschnitt schon allein koordinativ eine Herausforderung, vom Herz-Kreislaufmäßigen ganz zu schweigen.

Warum ist das so?
Zum einen, weil beispielsweise die maximale Sauerstofffähigkeit und die Maximalkraft ab einem bestimmten Zeitpunkt im Leben abnehmen, das dürfte genetisch bedingt sein, beim einen etwas früher, beim anderen etwas später. Ein Usain Bolt musste das spätestens im abgelaufenen Kalenderjahr mehr als schmerzlich – für ihn selbst zumindest – miterleben. Im Ausdauersport geht es – zumindest, was das biologische Alter betrifft – oft noch länger; Spitzenläufer oder generell Ausdauersportler, die älter als 35 sind, gibt es doch einige. Aber dann wird es irgendwann langsam schwierig, es gibt zwar einige Ausnahmeathleten, die selbst mit 40+ noch Weltspitze sind, aber das sind eben Ausnahmen.

Zum anderen muss man sich vor Augen halten, dass nicht nur das biologische Alter eine Rolle spielt, sondern natürlich auch das Sportalter, sprich jene Zeitdauer, die man bereits damit verbracht hat, seinem liebsten Hobby – also etwa dem Laufen – nachzugehen. Wer schon im zarten Kindesalter begonnen hat mit leistungsmäßigem Training, hat folglich zwanzig und mehr Jahre auf dem Läuferbuckel, wenn er das magische Alter von 30 überschreitet, wer erst mit 40 anfängt zu laufen, kann getrost erwarten, in den Jahren bis zu seinem 50. oder gar 60. Geburtstag – je nachdem, wie viel er trainiert, welche Strecken er absolviert – eine Leistungssteigerung zu erfahren.

Viel Statistik
Und zum wieder anderen ist das alles eine Sache der Statistik, je länger man läuft, desto mehr Kilometer hat man absolviert, logisch, je mehr Kilometer man absolviert hat, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung, typische Läuferverletzungen gibt es ja wie Sand am Meer (den es übrigens nicht mehr so häufig gibt, das nur nebenbei); wer jahrzehntelang jährlich durchschnittlich 10.000km mit dem Rad fährt, wird absolut gesehen häufiger in Unfälle oder Stürze verwickelt sein als jemand, der einmal pro Jahr Rad fahren geht. Der Körper merkt sich alles, jede Verletzung, jeden Sturz, dadurch wird jedes Bewegen nach und nach, beinahe unmerklich, schwerer. Was hilft? Positiv denken. Und niemals anfangen, aufzuhören. 

Link: www.maxfunsports.com

13.12.2017, 09:00:00
Foto: Pixabay.com
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