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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Cool mornings – easy runnings

Wann und was trainierst Du am liebsten?

Und was trainierst du wann am liebsten? Gibt es „gute“ Zeiten zum Trainieren, gibt es „schlechte“? Wirkt sich der Bio-Sonnen-Universumsrhythmus auf deine Performance beim Schwimmen, Rad fahren oder Laufen aus? Wann SOLLTEST du was und vor allem warum trainieren? Fragen über Fragen, hier und heute ein paar Antwortmöglichkeiten, die nicht erschöpfend, aber doch sehr erschöpfend, erscheinen mögen.

Du kennst die Läufe frühmorgens, wenn die ersten Sonnenstrahlen über die taugetränkten Wiesenhügel nahe der langsam erwachenden Stadt hinwegglitzern, wenn du weißt, dass sogar noch sämtliches Insektenvolk im tiefen Wohlfühlschlaf zu Hause; du kannst jeden Schritt hören, sogar, wenn du auf weichstem, naturverbundenstem Waldboden unterwegs bist, weil die ersten Hähne noch weit entfernt den Tag einläuten wollen, aber immer wieder vom eigenen Schlafbedürfnis übermannt werden, du kommst gut voran, mehr als das, du fühlst dich vollkommen als Athlet, nichts kann dich aus der Ruhe bringen, du fliegst deine Kilometer nur so dahin, dein Herzschlag niedrig, ruhig, genauso wie deine Umgebung.

Du kennst aber auch die Radausfahrt, die sich gerade noch so ausgeht, bevor das Schwarz der Nacht die Stadt wieder in sich verschluckt, die letzten Anstiege knallst du hoch, angestrengt zwar, aber nicht unangenehm, weil klar ist, dass du zu Hause sein musst, bevor die Straßenlaternen angehen, du willst auf keinen Fall über den Haufen geführt werden von irgendeinem Mopedfahrer, der dich vielleicht aufgrund der Grau-Schwarz-Schattierungen gar nicht mehr sieht, und somit hast du genügend Berechtigung für dein eigenes Ego gefunden, den Wohlfühlbereich, den Grundlagenbereich, zu verlassen; du MUSST ihn verlassen, und das ist dir auch mehr als recht so.

Du kennst die Einheiten, die du noch schnell vor oder nach der Arbeit erledigst, weil sie einfach erledigt GEHÖREN, abgehakt, du liebst sie, denn hernach fühlst du dich einfach besser, frischer, kannst mehr Leistung bringen in der Firma oder eben auch wieder daheim; aber lieber sind dir die Schwimm-/Radrunden am Wochenende, schön in die Länge gezogen, ohne Stress, du liebst das Zusammensitzen mit den Trainingskollegen danach, bei einem kühlen Hellen, beim Parlieren über längst vergangene Heroentaten oder den Lebenssinn, der so viel zu tun hat mit dem sportlichen Tun, mit der Körperlichkeit, mit der gesamten Trainingsphilosophie.

Gibt es nun ideale Trainingszeitfenster?

Ja und Nein. Natürlich hat der menschliche Körper einen Biorhythmus, der sowohl an Tag und Nacht als auch an die Mondphasen geknüpft ist, bloß leben wir in einer Gesellschaft, die sich schon lange nicht mehr kümmert um diese Tatsachen; wir haben die Nächte zu Tagen gemacht, die Monate zu Jahren, wer Erfolg haben möchte im Sport und kein Profi ist, muss seine Trainingszeiten an seine Arbeitszeiten anpassen, was nicht ganz ideal ist, keine Frage. Aber der Lohn ist umso schöner, umso fruchtiger; du lernst sie mehr als zu schätzen, diese seltenen Läufe, bei denen einfach alles passt, weil du nicht nur mit dir, sondern eben mit dem gesamten Universum und dessen unverrückbarem Takt verbunden bist, bei denen du gleichzeitig Teil des Ganzen, als auch Ganzes selbst bist. Jeder wahrscheinlich, der seit Jahren oder Jahrzehnten Ausdauersport betreibt, wird dieses Gefühl kennen, das Gefühl des Erkennens, das schon der berühmte österreichische Philosoph, der selbst so gerne läuft und fährt, vor vielen Jahren zu erklären versuchte. Langsam finden immer mehr zu dieser Erkenntnis hin, und das ist DIE Erkenntnis überhaupt, darum geht es, NUR darum, und dann werden Wettkampfergebnisse, obschon diese exakt durch diese Erkenntnis immer besser werden, plötzlich nebensächlich, und das Tun, das Trainieren selbst, rückt wieder in den Vordergrund.

Cool days – easy trainings!

Link: www.maxfunsports.com

02.06.2016, 18:00:00
Foto: MaxFun Sports
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