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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Iss dich fit

Ein Triathlon dauert – und ist er noch so kurz (von den Distanzen her) – ziemlich lang, er gehört zu den Ausdauerbelastungen.

Und in diesem Bereich spielt der Energiestoffwechsel eine bedeutende Rolle. Welche Speicher angezapft werden, hängt stark von den jeweiligen Intensitäten ab, Laktat, das man vor nicht allzu langer Zeit als Stoffwechselendprodukt quasi noch verteufelt hat, spielt heute auch im Energiestoffwechsel eine immer größere Rolle. Zumindest „weiß“ man (die Anführungszeichen deshalb, weil man ja stets nur so lange „weiß“, bis man Neueres, vielleicht auch Anderes „weiß“) heute, dass Laktat auch als Energiequelle dient, früher „wusste“ man das nicht, der Körper hat dennoch ziemlich ähnlich funktioniert…

Je länger man unterwegs ist, desto weniger kann man sich darauf verlassen, dass man „eh irgendwie ins Ziel kommt“, also ohne zusätzliche Gels, isotonische Getränke, Riegel, Bananen, Orangen, Wasser und Ähnliches. Nun ist es beispielsweise im Ironman-Bereich heutzutage so, dass ein, zwei oder mehrere Anbieter ihre Produkte bei diversen Verpflegungsstationen zur Verfügung stellen, glücklich die, die all das Angebotene auch vertragen. Nicht umsonst heißt es, dass jene „mit dem Saumagen“ am schnellsten sind, denn 8000, vielleicht 10000 kcal kann man nicht „einfach so“ zu sich nehmen; (abgesehen davon, dass das auch im Ironman-Bereich gar nicht notwendig ist) verträgt man etwas nicht – und das kann schon etwas zu kaltes Wasser sein – wird einem unweigerlich schlecht, so mancher musste aus diesem Grunde einfach die Segel streichen und sich in den kühlenden Schatten legen. Heute ist es gang und gäbe, dass man eigene Verpflegung mit hat, sei es in Boxen auf dem Zeitfahrrahmen, sei es in eigenen Trinkgürteln, sei es in den Trikottaschen.

Wichtig ist vor allem eines; dass man Essen und Trinken gut verträgt. Wer flott unterwegs ist, hat oft so überhaupt keine Lust auf einen Riegel, ein Stück Banane, ja nicht einmal auf ein einfach zu schluckendes Gel. Weil man in seinem Rhythmus drinnen ist, sich konzentriert, die Belastung spürt, und jede zusätzliche Tätigkeit einfach wieder Energie kostet, anstrengend ist, einen aus dem Rhythmus reißt. Darum etwa haben Topathleten Uhren, die sie alle 15 oder 20 Minuten daran „erinnern“, ein Gel zu essen und 250 ml Flüssigkeit zu sich zu nehmen. All das MUSS im Training geübt werden, und zwar bis zum Dorthinaus. Die Nahrungs- und Getränkeaufnahme während einer (harten) Belastung muss automatisiert ablaufen, nur dann kann man seine optimale Leistungsfähigkeit am Tag X abrufen. Natürlich ist ein Ironman eine ausgesprochene (und verdammt lange) Ausnahmesituation für den Körper, natürlich muss man bei kürzeren Bewerben nicht so viel zu sich nehmen. Allerdings kommt bei diesen hinzu, dass die Intensitäten dort (hoffentlich) höher liegen als bei Erstgenanntem. Was wiederum bedeutet, dass die Nahrungs- und Getränkeaufnahme aufgrund der höheren Herz- und Atemfrequenz noch schwieriger wird. Und durchaus noch schlimmere Irritationen im Magen-Darm-Bereich hervorrufen kann.

Alles also reine Übungssache? Nicht ganz, denn – leider – gibt es Menschen, die von Haus aus unheimlich Vieles und Zusammengemischtes vertragen, andere wieder leiden ihr ganzes Leben darunter, dass sie ständig aufpassen müssen, was sie wann in welcher Form zu sich nehmen. Und davor gefeit sind eben auch keine Ausdauersportler, Ironman-Teilnehmer oder Ultramarathonläufer. Für diese Gruppe ist dieses Thema eine ganz besondere Herausforderung, zusätzlich zur Herausforderung „Wettbewerb“. Aber was, Hand aufs Herz, wären wir denn eigentlich ohne Herausforderungen? In diesem Sinne – immer locker bleiben!

Link: www.maxfunsports.com

08.07.2015, 18:00:00
Foto: MaxFun Sports
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