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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Das war der Silvretta 3000 Ultra Bergmarathon

Am 17. und 18. Juli ist er also über die Bühne gegangen, der 4. Silvretta 3000 Ultra-Bergmarathon.

Und über was für eine, schöner, imposanter, wahnsinniger, idyllischer, aber auch härter hätte er wohl kaum sein können. Auf der „Hard“-Strecke waren knappe 44 Kilometer und fast 2.000 Höhenmeter zu überwinden. Wobei der Veranstalter da wohl großzügig auf die letzten 10 km und deren, sagen wir mal, „Tücken“, vergessen hat, doch dazu später. Die „Medium“-Distanz-Teilnehmer hatten „nur“ 28,5 km und etwa 1.700 Höhenmeter zu absolvieren, insgesamt (wenn man noch den „Small“-Run, der 11 km lang und auch nicht ganz flach war) zählte man an die 400 Laufenthusiasten.

Punkt 8 Uhr fiel in Ischgl der Startschuss, gleich zu Beginn zogen Martin Mattle aus dem Nachbarort und Katharina Zipser, die Ultrabergmarathonspezialistin, davon. Die ersten Kilometer unfassbar steil, die Strecke zu Beginn identisch mit der „Ironbike“, die am kommenden Wochenende über die Bühne gehen wird, 14 km hinein ins Tal der Hoffnungen, 900 Höhenmeter bis zur Heidelberger Hütte, die bereits in der neutralen Schweiz liegt, und die man bis spätestens 10 Uhr erreicht haben muss, zumindest als „Hard“-Teilnehmer, sonst durfte man lediglich die kürzere Variante (weiter) in Angriff nehmen – ja, liebe Leser, unter „normalen“ Umständen rennt man einen Vierzehner etwas flotter, den dort (oft) nicht...Glücklich die, die den Harten Richtung Kronenjoch, knapp unter 3.000 Meter, weiterlaufen durften. Respektive gehen, denn wer DORT rennen kann, muss entweder ein Steinbock, eine Gämse oder Zipser/Mattle sein..Irgendwann dann nach unzähligen Stolperern und Ausrutschern über die zahlreich vorhandenen Schnee- und Gletscherfelder, nach tiefstem Einsinken in sumpfähnlichen Gebilden, nach etlichen Umrundungen von zwar ohnehin friedlichen Kuhherden (aber man weiß ja nie...) dann der imposante Übergang weit droben, direkt zwischen vor sich hinpfeifenden Murmeltieren. Und bergab ging´s, aber so was von, und all das ohne Seil...eine Hütte nach der anderen passiert, die Leute – Wandersmenschen, Hüttenwirte, Sennerinnen – alle freundlich, tirolerisch, echt. Nach 33 km dann der klitzekleine Schock (war man doch immerhin bereits im „Zielort“ Galtür angelangt): Ein Schildchen mit der Aufschrift „Noch 10 km“, das konnte, sollte, durfte doch nicht wahr sein...bis dorthin war der Schreiber dieser Zeilen eigentlich ganz gut unterwegs gewesen, aber SO EINEN Zehner am Ende eines Ultras hatte er wahrlich noch nie gesehen, geschweige denn, laufend absolviert. Frau Zipser war da schon lang im Ziel gewesen, mit 4h26Min bloß 7 Sechzigstel einer Stunde langsamer als der Herrensieger Martin Mattle (seines Zeichens übrigens hervorragender Bergläufer).

Die Mediumstrecke führte ab der eingangs erwähnten Heidelberger Hütte über den andren Berg, das Ritzenjoch, das nicht viel weniger schwierig und hoch als das Joch der Kronen, hernach allerdings „nur“ noch das Lareintal hinaus bis Galtür, die Wienerin Teresa Weisz konnte hier nach 3h27Min einen weiteren Sieg für sich verbuchen. Und unter anderem war es kein Geringerer als Christian Pflügl, der supergute Marathonmann, der den „Kurzen“ über 11 km in knapp über 40 Minuten für sich entscheiden konnte. Auch an dieser Zeit sieht man, dass Kilometerangaben in dieser Umgebung kaum vergleichbar sind mit jenen im Flachland. Die Organisatoren haben etwas Großartiges auf die Beine gestellt, nicht nur, dass auf allen Strecken durchgehend (!!!) perfekte Kennzeichnungen angebracht waren, die Verpflegung eine Wucht, und welche Laufveranstaltung kann sonst noch von sich behaupten, satte 8.000 Euro an Preisgeldern auszuschütten?! Und mit dem Wetter – wolkig, nicht zu heiß, keine Unwetter – hatte man ebenfalls unheimliches Glück! Danke für so einen Abenteuer-Erlebnis-Tag!!!

Link: www.maxfunsports.com

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