MaxFun Sports Laufsport Magazin

Rind, Schwein oder Huhn?

31.05.2014, 12:00:00
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Für den Sportler ist richtige Ernährung essentiell. Gerade beim Essen kann vieles falsch gemacht werden.

Nicht nur Training, Regeneration, Schlaf und ein wenig Glück machen am Tag X die Leistung aus, gerade beim Essen und Trinken kann so viel falsch, aber auch so viel richtig gemacht werden. Nicht erst seit dem kleinen Versuch, bei dem man ein paar afrikanische Läufer aus ihrem gewohnten Umfeld herausriss und sie mit deutschen Spitzenläufern - in Deutschland wohlgemerkt - mittrainieren ließ (um herauszufinden, woran es lag/liegt, dass afrikanische Läufer derart überlegen sind), ahnt man, dass vor allem in der westlichen Welt der eine oder andere Ernährungsfehler nicht wirklich von der Hand zu weisen ist. So glaubte man bis zu dem Versuch, dass Läufer aus Kenia oder Äthiopien andere Hebel und andere Genstrukturen aufwiesen; ein paar Wochen in Deutschland - bei gleichem Training, aber etwas „angepassten“ Ernährungsweisen - genügten, um aus den afrikanischen Wunderläufern „normale“ Wunderläufer (mit teilweise 5 kg mehr auf den Rippen, Ermüdungsbrüchen, etc.) zu machen.

Für den „gemeinen“ Westeuropäer sieht die Situation anders aus; statt reinem Wasser und Hirsebrei, frischen Früchten und etwa selbstgepflückten Beeren kann dieser wählen aus einem ungeheuren Sortiment; Produkte aus aller Welt, zu jeder Zeit sind mehr oder weniger überall zu kaufen und zu konsumieren. Der Wettbewerb stellt her, macht haltbar, verzerrt, bevor verzehrt wird. Rinder, Schweine, Hühner (um beim Thema zu bleiben) werden meist gemästet, in Scharen zu den Schlachtmaschinen gedrängt, und ehe man es sich versieht, liegt - fein säuberlich verpackt - das Stück Fleisch in durchsichtiger Folie im Kühlregal. Voll mit Hormonen, die erst das Wachstum angeregt haben, voll mit Stresshormonen ob der knapp bevorstehenden, unfassbar inhumanen Schlachtung, haltbar gemacht. Somit stellt sich meist die Frage nicht, ob Rind-, Schweine- oder Hühnerfleisch besser für den Sportler (oder wen auch immer) ist, alles, sofern es nicht vom Biobauern, dem man vertrauen kann (doch wem kann man vertrauen???), der „glückliche“ Tiere hält und schlachtet, stammt, ist gleich schlecht. Für das Individuum, das verzehrt und für das gesamte Sein auf dieser Welt. Abgesehen davon macht es für das freilaufende Huhn in den Momenten vor und im Moment der Schlachtung wohl keinen Unterschied, ob es zuvor „glücklich“ war oder nicht…

All diese Gesichtspunkte weglassend, bleiben folgende Fakten auf dem (Ess-)Tische liegen: Ohne Fleisch geht´s auch im Sport, genügend Vegetarier oder gar Veganer, die z. B. ihren Eiweiß- und Eisenkonsum auf andere Art und Weise decken, beweisen tagtäglich, dass auch so Spitzenleistungen drinnen sind. Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte (es schmeckt ja oft auch verdammt gut), dem sei gesagt, dass er dieses nicht zu oft konsumiert, weil auf der einen Seite meist versteckte Fette enthalten sind, auf der anderen Purine, die zu erhöhten Harnsäurewerten führen können, die wiederum zur allseits unbeliebten Gicht. Allerdings leben wir in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts, in der man gerne Tiere züchtet (wie auch immer dies vonstatten geht…), die verdammt mageres Fleisch „liefern“. Fett ist dann meist nur noch in der knusprig gebratenen Haut und z. B. im Bratensaft enthalten. Seit neuestem geht man bei der Züchtung wieder weg von zu mageren Gesellen, da das sehr magere Fleisch einfach zäh ist und nicht schmeckt. Ergo wird es wieder fetter. Abschließend kann man sagen, dass Fleisch - egal, ob vom Rind, Schwein oder Henderl nur dann genossen werden kann, wenn man es nicht zu oft und am besten vom eigenen Bauernhof (da weiß man wirklich, was man hat…) genießt. Der passionierte Ausdauersportler sollte sich soweiso eher an die Zufuhr von wertvollen Kohlenhydraten und Fisch und damit Eiweiß und „gscheiten“ Fettsäuren halten. Mahlzeit !

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C.K

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