MaxFun Sports Laufsport Magazin

Wie dick wird man durch Bier wirklich?

23.01.2012, 12:00:00
Foto:
© Wandersmann/pixelio.de

Wer gleich nach dem Training Bier trinkt, behindert zunächst wichtige Stoffwechselprozesse im Körper.

Über Bier ist schon so vieles geschrieben worden, aber es kommt mehr oder weniger darauf an, WER über etwas schreibt, der Leser kann sich dann immer seinen Teil dazu denken. Bier ist eines der ältesten Getränke der Welt. Einst von Gottesjüngern gebraut, die davon ihr Ränzlein nährten, ist es heute einer der beliebtesten Durstlöscher überhaupt. Satte 105-110 Liter trinkt der durchschnittliche Österreicher pro Jahr an Bier - mehr trinken WELTWEIT nur noch die Tschechen. Ob man daraus nun schließen sollte, dass wir durchschnittliche Alkoholiker sind oder hedonistisch angehauchte Nipper, sei dahingestellt. Immerhin entsprechen 110 Liter ca. einem Seidel pro Tag. Wenn man bedenkt, dass ja auch noch Wein, Schnaps, Sekt, Champagner und anderes getrunken wird, na habe die Ehre. Vor allem, wo Österreich doch berühmt ist für seine exzellente Trinkwasserqualität - vom klaren, kühlen Nass wird ja auch noch allerhand geschlempert, ganz zu schweigen von Kaffee, Tee und diversen Softdrinks, Fruchtsäften und dergleichen. Man könnte meinen, der Österreicher trinkt den ganzen Tag.

Zurück zum Bier; alte Rekordwerte von 123 und mehr Litern pro Jahr werden aufgrund der wirklich blöden 0,5-Promille-Grenze im Straßenverkehr wohl nie wieder erreicht, die Alterspyramide trägt auch noch zu einem geringeren Verbrauch bei; weil alte Menschen weniger „saufen“, es aber immer mehr alte gibt - Tendenz bekanntlich steigend (würden die mehr Bier zwitschern, würde der Trend sich vielleicht alsbald wieder umkehren, aber so…).

Seit Jahren schon geht die Mähr um, dass vor allem Männer - abgesehen von riesigen Bierbäuchen - auch etwas weiter oben richtig weibliche Formen annehmen, wenn sie nur zu viel vom Gerstensaft erhaschen. Auf der einen Seite mag, ja muss das eigentlich stimmen, man braucht sich ja nur in der österreichischen Bevölkerung umsehen. Abgesehen von den vielen Bierfässern, die so gerade noch herumwackeln auf den Straßen, ist der Trend zur Fettleibigkeit aber auch beim weiblichen Geschlecht zu bemerken - auch hier ist die Tendenz steigend. Allein auf den beachtlichen Biergenuss ist dies aber mit Sicherheit nicht zurückzuführen. Fehlernährung und Bewegungslosigkeit allerorts sind vielmehr am abdominalen und pektoralen Fett schuld, wer genügend Sport treibt, kann getrost sein Bierchen hernach genießen. Intelligent sind diejenigen, die nicht gleich nach dem Training zum Krügerl greifen, sondern ihre Speicher zunächst mit alkoholfreiem Isotonischem auffüllen. Kohlenhydratreiche Kost mit hochwertigem Eiweiß tut den Rest. Nach einer Weile kann man dann sein Genussbier, das reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist (aber eben auch an Alkohol, und dieser wird bevorzugt abgebaut; wer also gleich nach dem Training Bier trinkt, behindert zunächst wichtige Stoffwechselprozesse im Körper, die ihn aber stärker machen würden), genießen. Ein großes Bier hat im Durchschnitt 240 kcal, ein alkoholfreies gar nur 120. Der durchschnittliche österreichische Mann (80kg, 178cm groß) könnte also um die 10 große Bier pro Tag trinken, um weder zu-, noch abzunehmen (bei einem geschätzten Tages-Kalorienverbrauch von 2400). Allerdings dürfte er nichts mehr essen, um nicht bange sein zu müssen, dass sein Körper langsam weibliche Rundungen annähme. Aber bei derartigen Alkoholkonsum dürfte das ohnehin das geringste Problem unseres Kurz-Protagonisten sein…

Ein kleiner Aufruf noch an alle (oder fast alle, ein paar Ausnahmen gibt es doch, die fallen aber unter „Asketen“) Ausdauersportler; Ihr trainiert nicht wegen des Essens und vor allem Biertrinkens hernach, sondern damit Ihr schneller werdet, ODER? In diesem Sinne - immer locker bleiben und PROST!

Christian Kleber (MAS)

Link: www.MaxFun.cc

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