MaxFun Sports Laufsport Magazin

Wenn nix mehr weitergeht

09.08.2011, 12:00:00
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Sie trainieren brav, mehr als brav eigentlich, tagaus, tagein, leben diszipliniert, und doch stagnieren Sie im Training oder im Wettkampf?

Werden vielleicht gar immer langsamer? Das kann mehrere Gründe haben, hier die häufigsten Fehler, die so gemacht werden.

Möglichkeit 1: Sie befinden sich schlicht und einfach im Übertraining. Davon gibt es zwei Sorten, eine eher kurzfristige und eine, die sich lange, sehr lange dahinziehen kann. Während es bei der ersten Variante reicht, wenn Sie für ein paar Wochen kürzer treten, das heißt also, den Gesamtumfang reduzieren und hauptsächlich im Regenerations- und unteren Grundlagenbereich unterwegs sind und viel Pause einplanen, sieht es bei der zweiten Variante nicht mehr ganz so rosig aus. Die ist nämlich durchaus vergleichbar mit einem handfesten Burn-out-Syndrom, hier muss man mehrere Monate um ein Eck kürzer treten; man ist müde, so müde, dass man sich am liebsten während des Trainings irgendwo ins Gras legen und schlafen würde, mitunter tut man das auch. Übertraining lässt sich übrigens am besten vermeiden, indem man zielorientiert und intelligent - d. h., mit entsprechender Regeneration und abwechslungsreich, aber vor allem mit realistischer Trainings- und Wettkampfgestaltung - trainiert.

Möglichkeit 2: Sie trainieren jahrein-, jahraus so ungefähr dasselbe. Sie laufen im selben Tempo, die gleiche Strecke, wenn möglich auch immer exakt auf der gleichen Seite und z. B. immer links an Hydrant Nummer 4 vorbei, immer an den gleichen Wochentagen, zur gleichen Uhrzeit, im gleichen Trainingsoutfit, usw. Klar ist das besser als nichts, aber irgendwann werden Sie sich nicht mehr steigern können. Grund dafür ist der, dass sich Ihr Körper nach und nach an diverse Trainingsbelastungen gewöhnt, für eine Adaptation (also eine Anpassung, z. B. eine niedrigere Herzfrequenz bei gleicher Belastung) müssen aber immer wieder neue Reize her. Wie das funktioniert? Ähnlich wie bei Beispiel oder Möglichkeit 1; zielorientiertes Trainieren bedarf einer intelligenten Planung. Wenn Sie das nicht selbst zusammenbringen, scheuen Sie sich nicht davor, einen Experten zu Rate zu ziehen, der mit Ihnen ein sinnvolles Trainingsprogramm ausarbeitet. Dieses wird mit Sicherheit wesentlich abwechslungsreicher sein als Ihr bisheriges Einerlei-Schema-F-Gelaufe. Dabei gibt es einige wichtige Trainingsgrundsätze. Einer davon lautet: „Schnell ist schnell, langsam ist langsam!“ Grundlagentraining etwa ist langsam, dabei wird man auch oft von wesentlich „unsportlicheren“ Typen überholt, die aber eben meist weder Fisch noch Fleisch, sondern eben immer im Einheitstempo trainieren. Dafür lassen Sie es - je nach Niveau - ein- bis zweimal pro Woche richtig krachen, Intervalle oder Tempoläufe machen das möglich. Ein weiterer Grundsatz soll hier noch erwähnt werden, nämlich der der abwechselnden Be- und Entlastung. Nach einem Intervalltraining darf nicht sofort wieder ein Tempolauf oder gar ein Wettkampf folgen.

Möglichkeit 3: Sie trainieren im Fitnesscenter und machen es ähnlich wie der Läufer bei Möglichkeit 2. Immer die gleichen Geräte, die gleichen Wiederholungszahlen und das gleiche Gewicht. Auch hier kann Variation wahre Wunder bewirken. Je unterschiedlicher man einen Muskel trainiert (also z. B. mit einer anderen Griffhaltung, Freihanteln statt Maschinen oder instabile Unterlagen anstatt fix am Boden zu stehen), desto dankbarer wird dieser reagieren. Sprich umso vollständiger und umfassender trainiert man ihn. Und nicht nur das, auch Ihr Gehirn und Ihre Motivation werden es Ihnen danken! In diesem Sinne - hang loose!

Christian Kleber (MAS)

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