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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Trari Trara der Herbst ist da

14.10.2009, 12:00:00
Foto:
bhp/PIXELIO

Kaum ein Maronibrater steht entlang der Wettkampfstrecke, da ist der angebotene heiße Tee bei den Verpflegungsstellen schon viel besser.

Und mit ihm die herrliche Zeit der Maroni- und Erdäpfelbrater. Überall im urbanen Gebiet duftet es nach den frischen Früchten dieser Jahreszeit. Wer etwas als Maronibrater auf sich hält, der lächelt stets und hat dicke, rote Backen. Überdies gibt er hie und da ein, zwei Zusatzmaronen obendrein. Doch was ist dran an den Edelkastanien?

Sie gehören zu den Nüssen, und die sind - in Maßen genossen - bekanntlicherweise sehr gesund, Hirnnahrung und sättigend, voller Mineralstoffe, und wer nicht mit allergischen Reaktionen wie Bläschen im Mund- und Lippenbereich zu kämpfen hat, genießt sie gerne.

Maroni (oder „Marroni“, wie der Schweizer zu sagen pflegt) enthalten eine Menge Magnesium (Enzymtätigkeiten, Zellstoffwechsel), Kalium (wichtig für den Zellstoffwechsel) und andere Mineralstoffe, einiges an Vitaminen (B-Komplex, E und C), recht viele Kohlenhydrate und gutes, gesundes Eiweiß. Im Gegensatz zu den meisten anderen Nüssen, die wir hierzulande kennen, aber kaum Fett. Daher sind Maroni mit ca. 200 kcal/100 g auch recht kalorienarm. Sie wärmen an kalten Wintertagen die Finger und bringen trotz ihres (recht) niedrigen Energiegehalts Energie (da eben nur „recht“ kalorienarm). Auf jeden Fall ist es gescheiter zu den heißen Kastanienähnlichen zu greifen als zu den Bratkartoffeln. Die sind den vorher Beschriebenen nur in einem ähnlich; sie sind heiß. Sonst sehr kalorienhaltig, fett, salzig und außerdem nicht viel.

Eines sollte uns LäuferInnen aber klar sein; als Wettkampfverpflegung bei den allerorts beliebten Herbstläufen taugen die herzigen runden Dinger nicht viel; kaum ein Maronibrater steht entlang der Wettkampfstrecke und bietet seine Kost gern feil - noch dazu muss man ehrlich sagen, dass das Schälen der heißen Nussfrucht an der anaeroben Schwelle doch recht kompliziert ist - da ist der angebotene heiße Tee bei den Verpflegungsstellen schon viel besser. Oft wird man gefragt, was denn die Veranstalter so an Sorten haben - ob´s ein Earl Grey oder ein Guten-Morgen-Muntermacher-Schwarztee aus dem Hause Teepf… ist, ein Früchtetee aus London oder gar ein Hexenschuss-Ad(t)e(e). Nun, diese Frage lässt sich nicht beantworten, obliegt die Auswahl der gebotenen Sorten allein dem Veranstalter, der vielleicht gar einen Pakt mit einem Teeverkäufer geschlossen haben mag und nun dessen Sorten verschenken (im wahrsten Sinne) muss und darf.

Eines ist auf jeden Fall gewiss; an kalten Wettkampftagen ist ein warmer Schluck gesüßten Tees nicht der Schlechteste (Schluck), zu heiß darf er halt nicht sein - aber allein der Zucker und die Flüssigkeit lassen die Lebensgeister neu aufleben - und darum geht´s. Aufpassen muss man nur auf eines; sollte einem trotz der kühlen Kälte doch die Hitze aufgestiegen sein, darf man sich die Flüssigkeit nicht so mir nichts dir nichts über den Kopf leeren - der Zucker am Gewand lockt noch immer Wespen an (Tatsache; erst gestern wurde wieder ein Junge von einer solchen attackiert - und irgendwas muss heuer in diesen Tierchen mutiert sein, die Hand des Buben sieht enorm aus…), und diese will man im Eifer des Wettkampfgefechts bestimmt nicht hinter sich herfliegen haben - obwohl man vielleicht schneller wär.

Zusammenfassend kann gesagt werde; Maroni JA, gerne, immer wieder, nur nicht während harter Belastungen. Tee auch JA, sogar während dieser, er belebt, gibt Energie und Wärme und ist (meist) sehr gut verdaulich.

Christian Kleber (MAS)

Link: www.MaxFun.cc

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