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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Wenn neben Ihnen ein Läufer zusammenbricht, was tun?

Hauptsache du bist gesund

Ein Bericht, leider aus aktuellem, traurigen Anlass vom vergangenen Wochenende.

Immer wieder hört und liest man, dass Menschen bei Sportveranstaltungen tot zusammenbrechen.
Ob es nun der klassische Marathon ist, in dem Läufer an Herzversagen sterben oder der Saunabesuch nach dem Zweitliga-Fußballmatch, der tödlich endet, tragisch, entsetzlich, fürchterlich. Dabei sollte man doch meinen, dass gerade Sportler besonders gesundheitsbewusst und prophylaktisch, was Krankheiten, Infektionen oder Verletzungen betrifft, unterwegs sind. Dem ist sehr oft nicht so.

Zum einen kennt man die Zahlen, die besagen, dass mehr als die Hälfte aller Teilnehmer an Sportveranstaltungen Schmerzmittel intus haben – nicht, weil diese von diversen Ärzten verschrieben wurden – im schlimmsten Fall vielleicht aber sogar doch – sondern, weil man einfach versucht, sich durch weniger Schmerzen zu besseren Leistungen zu verhelfen. Zum anderen weiß zwar quasi fast jeder Sportler, wie wichtig regelmäßige sportärztliche Untersuchungen sind, die wenigsten lassen diese aber am eigenen Körper durchführen. Klar, erst muss man sich zeitlich freischaufeln, zweitens muss man eine Menge Kohle dafür berappen, und drittens erfährt man dann vielleicht etwas, das man gar nicht erfahren möchte. Aber ich sag einmal so, um Herbert P.`s Lieblingssatz zu bemühen; ein Auto stellt man auch – zwangsläufig – mindestens einmal pro Jahr zum Pickerl, ist etwas kaputt, wird es repariert. Der Unterschied zwischen Auto und eigenem Körper: Das Auto kann man notfalls komplett austauschen, den Körper nicht.

Ab dem 35. Lebensjahr wird von Seiten der Mediziner und Sportmediziner ohnehin angeraten, einmal zweijährlich einen umfassenden Gesundheitscheck über seinen Körper ergehen zu lassen. Wiewohl es auch ratsam wäre, immer wieder einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen, denn Gott sei Dank braucht man das Wissen über Soforthilfemaßnahmen nur ausgesprochen selten, außer man zählt sich zu den (Not-)Ärzten.

Aber Hand aufs Herz: Wenn neben Ihnen ein Läufer zusammenbricht, was genau machen Sie dann?
Können Sie diese Frage nicht beantworten, liegt Ihr letzter Erste-Hilfe-Kurs zu lange zurück.

Wenn Sie am Schwimmen sind und das Mädel neben Ihnen plötzlich untergeht, wie bringen sie es dann an Land?
Keine Ahnung mehr über die richtigen Rettungstechniken im Wasser? Ab zum nächsten Rettungsschwimmer-Kurs.

Immerhin schaffen Sie ja die 3,8km beim Ironman auch unter 1h…Neben einer regelmäßigen sportärztlichen Untersuchung ist es natürlich auch nicht ganz verkehrt, wenn man als Outdoor-Sportler weiß, ob man beispielsweise eine Wespenallergie hat. Alles kein Problem, solange man nicht gestochen wird, klar. Irgendwo in der Pampa, allein am Berg auf knapp 3.000 Meter Seehöhe sieht die Sache dann nicht supergut aus, wenn man z. B. in den Lippen-/Hals-/Mundbereich gestochen wird und man dann doch allergisch ist auf solche Stiche. Und weil wir schon dabei sind: Auch intelligentes und vorausschauendes Radeln wäre vonnöten, um völlig sinnlose, teilweise leider auch tödliche Radunfälle zu vermeiden. Klar, da wären sämtliche Verkehrsteilnehmer mehr als gefragt, manchmal hat man das Gefühl, dass viele genau bis einen halben Meter Umkreis um ihren eigenen Körper denken und der Rest gar nicht existiert.

Womit wir beim eigentlichen Thema sind, dem Bewusstsein.
Je mehr ich mir – auch, aber nicht nur – als Sportler darüber bewusst bin, was ich eigentlich so mache, desto sorgsamer werde ich mit mir selbst und dem Rest der Welt umgehen. Garantien gibt es natürlich nie und nirgendwo, die gesündesten Leute sterben teilweise sehr früh, die Unvorsichtigsten werden teilweise steinalt. Aber das sind Ausnahmen.

Daher kann man den Rat der Mediziner nicht ernst genug nehmen, besser, man lässt sich einmal pro Jahr sportärztlich durchchecken, so kann man mit ruhigem Gewissen trainieren. So man auch alle Mittel gegen sämtliche Allergien, Stiche usw. mit sich führt. Ach ja, die Zeckenproblematik – Impfen JA/NEIN – muss jeder für sich selbst beantworten – im Internet findet man ein paar Millionen Meinungen zu beiden Seiten.

Link: www.maxfunsports.com

19.10.2016, 13:00:00
Foto: MaxFun Sports
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