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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Sie und Er Lauf am 6. November

Was jetzt noch geht

Wieder einmal kann man sagen, die Saison ist quasi vorbei, die Schlachten der Schlachten sind geschlagen, der letzte Marathon gelaufen, vielleicht hat der eine oder die andere noch etwas vor, der New-York-Marathon steht beispielsweise noch an, dort wird am 6. November gelaufen, was das Zeug hält. Aber hierzulande ist traditionellerweise Ende Oktober, Anfang November Schluss mit lustig, das Wetter lädt ohnehin seit Wochen nicht wirklich ein zum Trainieren, Kälte, Regen und Wind locken einen eher zum Computer und zu sämtlichen Wetterseiten, die man in der Hoffnung durchforstet, besonders schlechte Vorhersagen zu finden, damit man genügend Ausreden hat, eben nicht laufen oder Rad fahren zu gehen. Irgendwie ist man auch schon müde, die Saison war – wie jedes Jahr – lang.

Aber trotzdem spürt man es immer wieder, das Feuer in sich, ein bisschen was geht noch, das weiß man. Und das wissen ua. auch Ilse Dippmann und Andreas Schnabl, die beiden Veranstalter vom Sie und Er Lauf. Ein Vierer geht immer, auch mit relativ leeren Batterien, deswegen ist das Niveau bei diesem prestigeträchtigen Rennen, das ebenfalls am 6. November stattfindet, ziemlich hoch, zumindest für österreichische Verhältnisse. Richard Ringer, Olympiastarter über 5.000m und Lebensgefährte von Nada Pauer, z. B. hatte seinen GegnerInnen im Vorjahr keine Chance gelassen und war einen 2Min51er-Schnitt durch die Allee getänzelt. Jennifer Wenth, ebenfalls Olympiastarterin über die 5.000, setzte mit 12Min49s das große Ausrufezeichen bei den Damen. Wobei es natürlich um die Gesamtwertung geht bei diesem Lauf. Und wenn man sich ansieht, wie viele LäuferInnen dort unter 3Min30s/km bleiben, weiß man, dass am Ende des Jahres schon noch etwas geht.

Klar, man hat im Normalfall eine ganze Frühjahrssaison hinter sich, den Sommer durchtrainiert und im Herbst auch noch einiges rausgehauen, vielleicht gerade einen Marathon. Motivation, Kraft und Energiereserven gehen – berechtigterweise – gegen Null, aber so ein kurzer Lauf – es darf übrigens auch jeder andere, der angeboten wird, sein – „das geht schon“, um es mit den legendären Worten von Roland Herzog, dem ehemaligen Vorstand des WLV zu beschreiben. Denn eine kurze, aber intensive Belastung zu Saisonende macht (hoffentlich) noch einmal Spaß, man tut sich nicht allzu weh – sofern das möglich ist bei einem Vierer, aber wenigstens dauern die Schmerzen höchstens elfeinhalb bis X Minuten – vor allem aber ist sie kaum bis gar nicht gelenksbelastend. Und danach ist Schluss, richtig Schluss, man kann seine Wettkampfschuhe in den Kasten räumen und erst wieder im Frühling auspacken. Man darf auch während der Siegerehrungsparty ein paar Glühweine trinken, man darf auch ein paar Kekse oder Kuchenstücke verzehren, und man darf auch am Abend einen fetten Schweinsbraten in sich hineinschaufeln. Die Regenerationsphase beginnt genau nach dem Auslaufen des letzten Wettlaufs. Und dauert zumindest drei bis vier Wochen, in denen man schon sporteln darf und soll, aber eben ein bisschen anders. Mit diesen Gedanken im Hinterkopf läuft sich der letzte Kurze noch einmal lockerer, noch einmal leichter. Da sind auch die Trainingsbereiche – also von der Herzfrequenz, den Watt- oder VO2max-Zahlen her, egal, der Lauf muss nicht mehr in die restliche Saisonplanung passen, denn die ist damit erledigt, und überhaupt. Tja, überhaupt ist es oft so, dass gerade jetzt noch einmal alle wie die Wahnsinnigen genau für diesen einen, letzten Wettlauf förmig werden (wollen), damit sie ihre GegnerInnen aus den Schuhen knallen. Das ist natürlich auch ok, umso schöner, wenn man die dann mit seinem anderen, wesentlich genügsameren Anspruch schlägt. Und wenn nicht, auch egal, nach dem dritten Punsch ist sowieso alles vergessen und man wird für ein paar Wochen zum verdienten Bewegungsmuffel. In diesem Sinne, einmal geht´s noch.

Link: www.maxfunsports.com

25.10.2016, 16:00:00
Foto: MaxFun Sports/K.Köb
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