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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Schnelle Zeiten bei Laufsport-Events am vergangenen Wochenende

Wels und New York Halbmarathon 2016

Verdammt schnell war er unterwegs an diesem 20. März 2016, verdammt schnell. Die Rede ist von Rutoh Dennis-Kipkorir vom Team Run2gether, der beim diesjährigen Welser Halbmarathon für einen neuen Streckenrekord in 1h03Min und 14s (netto) sorgte. Und damit nicht nur die gesamte Konkurrenz mehr als stehenließ, sondern auch 7s schneller war als der bisherige Streckenrekordhalter Joel-Maina Mwangi aus Kenia, der 2013 Günther Weidlinger knapp, aber doch, auf den 2. Gesamtrang verwiesen hatte. Der neue Streckenrekordhalter sah sich ein paar Minuten später auch einer neuen Streckenrekordhalterin gegenüber, die ebenfalls für das Team Run2gether laufende Caroline Cherono aus Kenia, knallte nach 1h12Min und 13s über die Linie und blieb damit deutlich unter dem alten Rekord von Mary-Wangari Wanjohi, die wie Joel-Maina Mwangi ihren Rekord im 13-er-Jahr gelaufen war, damals in 1h13Min und 06s.

Es lohnt sich übrigens, auf der Website von „run2gether“ nachzulesen, da geht es nicht nur um Leistungssport, sondern beispielsweise auch um die verstärkte Zusammenarbeit von Kenia und Österreich in verschiedenen Bereichen, man will allen Beteiligten ua. einen einfacheren Zugang zu den jeweiligen Kulturen eröffnen. Dass die kenianischen Läuferinnen und Läufer mehr als TOP sind, konnte der Autor bereits vor einigen Jahren im Rahmen eines „Nockbergurlaubes“ feststellen; die „run2gethers“ flogen nur so über die Bergrücken, heute coachen sie im Rahmen diverser (Berg-Höhen-)Laufcamps alle Hobbyläufer, die „es“ wissen wollen.

In Wels ist man übrigens seit jeher schnell und prominent unterwegs gewesen, abgesehen von den bisher Erwähnten waren unter anderem Andrea Mayr, Dagmar Rabensteiner, Eva-Maria Gradwohl, Susanne Pumper oder Anna Haderer mehr oder weniger erfolgreich, nicht immer reichten Spitzenzeiten auch zum Sieg, genauso wie bei den Herren, Max Wenisch z. B. durfte 1996 über seinen Sieg jubeln, nach etwas mehr als 1h und 04Min. Ein Jahr zuvor war es Carina Lilge-Leutner, die ehemalige Wien-Marathon-Siegerin, die siegesschreiend eintrudelte. Unglaublich auch Rudolf Oppel, der 2010 nach 1h57Min finishte – und damit die Klasse M80 (!!!) für sich entscheiden konnte.

Nicht viel schneller als in Wels war man – ebenfalls am 20. März 2016 – in New York unterwegs gewesen, auf einem – zugegebenermaßen – etwas schwierigeren, weil hügeligeren und sehr windanfälligen (Böen über 20 km/h) Kurs. Stephen Sambu war am Ende der schnellste, nach 1h01Min und 16s verwies er Wilson Chebet letztendlich doch recht deutlich auf Rang 2. Sambu war ua. im Vorjahr beim Great Manchester Run über 10km mit 27Min30s ein verdammt schneller Zehner gelungen. Die US-Amerikanerin Molly Huddle konnte sich wie im Vorjahr bei den Damen durchsetzen, 1h07Min und 37s bedeuteten gerade mal 4s Vorsprung auf die Zweitplatzierte Joyce Chepkirui aus der Laufhochburg Iten in Kenia. Huddle gelang damit nicht nur eine Wiederholung ihres Sieges von 2015, sondern auch eine grandiose Verbesserung ihres eigenen Streckenrekordes um fast eine Minute!!! Selbigen hält bei den Männern übrigens kein Geringerer als Haile Gebrselassie himself, der 2007 satte 59Min24s auf die Straßen von San, ähm, Manhattan knallte!

Zum Abschluss noch schnell ein paar weitere Zahlen: Der bislang absolut Schnellste über die Halbmarathondistanz ist Zersenay Tadese aus Eritrea, der 2010 in Lissabon sage und schreibe 58Min23s gelaufen war. Am 15. Februar 2015 verbesserte Florence Kiplagat aus Kenia ihren eigenen Weltrekord auf 1h05Min und 09s. Andrea Mayr hält seit demselben Jahr den österreichischen Rekord (1h11Min34s) bei den Damen, Günther Weidlinger mit 1h01Min42s (2007) bei den Herren. Mal sehen, wohin die Reise heuer geht…

Link: www.maxfunsports.com

22.03.2016, 17:00:00
Foto: MaxFun Sports/K.Köb
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