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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Null Bock

25.06.2014, 12:00:00
Foto:
© MaxFun Sports GmbH/K.Köb

Je lockerer und gechillter man an etwas herangeht, umso mehr Spaß machen dann die folgenden Einheiten, umso stärker kommt man zurück.

Ihr bisheriges Leben bestand aus Training, Training, Training? Und aus Sport, Sport, Sport? Gesundem Denken, Gesundheitsförderungsprogrammen, Prophylaxemaßnahmen, Fitnessratschlägen, Wellnessoasenillusionen, etc.? Und jetzt wachen Sie auf einmal eines Morgens auf, und nichts ist mehr so, wie es gerade eben noch war? Sie verspüren plötzlich überhaupt keine Lust mehr hinauszugehen und zu laufen, radeln oder sich anderweitig zu bewegen? Die Luft ist sozusagen raus, ohne dass Sie auch nur ein einziges Mal zügiger eingeatmet haben an diesem Tag? Und dieser Tag ist nun auch schon ein paar Tage her, die Tage dazwischen war es dasselbe mit Ihnen, null Bock auf Bewegung oder Training?

Dann lassen Sie es gut sein, so lange zumindest, bis in Ihnen das Feuer wieder entfacht sein wird. Ich weiß, dass Sie sich das momentan nicht vorstellen können, in Zeiten der geistigen und körperlichen Unbeweglichkeit will man einfach nicht wahrhaben, dass alles wieder zurückkommen wird, dass man alsbald wieder zu jenen zählen wird, die tagtäglich für ihren Erfolg schuften, schwitzen, hart arbeiten. Aber die Phasen des Müßiggangs, der Passivität, sind wichtig, auch wenn sie manchmal mitten in der Saison (in der man doch ach so viel vorhatte…) liegen. Wenn Sie nicht gerade zu den Profisportlern zählen, die sich solche Auszeiten natürlich nur schwer leisten – im wahrsten Sinne des Wortes – können, verzweifeln Sie bitte nicht. Und selbst Profis müssen manchmal mitten in der harten Wettkampfzeit Pausen einlegen. Weil sonst überhaupt nichts mehr geht.

Den Spruch „Mut zur Pause“ werden Sie wahrscheinlich schon gehört haben. Normalerweise – da haben Sie vollkommen Recht – pausiert man am Ende der Saison, dann, wenn alle (wichtigen) Schlachten geschlagen sind. Hie und da ist es aber verdammt angebracht, auch mitten in der Saison die Beine hochzulegen, und das kann mehrere Gründe haben. Viele der fleißig Trainierenden machen einfach zu viel, befinden sich stets in leichtem Übertraining, bringen aber dennoch keine schlechten Leistungen, weil sie eben gerade noch nicht so arg übertreiben, dass wirklich nichts mehr geht. Wenn dann die erste harte Wettkampfphase vorüber ist und man das Training nur ein wenig hinunterschrauben möchte, ist auf einmal die Luft raus, und man hat gar keine Lust mehr aufs Kilometerfressen. Wer es dann zusammenbringt, vielleicht mal drei Tage – oder gar eine ganze Woche lang – seinen Körper nur auf der Couch liegen zu lassen, profitiert meist ungemein davon, bringt in der zweiten Wettkampfphase des Jahres wesentlich mehr zusammen. Diejenigen allerdings, die verkrampft durchbeißen, sich durch sämtliche Trainingseinheiten, die man sich so vorgenommen hat, durchkämpfen, geraten immer weiter in den Kreislauf, der nach unten führt. Wundern sich dann, trotz des vielen Trainings in der zweiten Wettkampfphase nicht viel erreicht zu haben und begehen den zweiten Kapitalfehler; aufgrund der schlechten zweiten Hälfte spart man sich die notwendige Erholungsphase in der Off-Saison und gibt gleich weiter Vollgas. Und befindet sich noch weiter unten im Kreislauf.

Das Leben verläuft nicht immer gleich, nicht immer rund. Dem leistungsorientierten Sportler macht das Training eben nicht immer gleich viel Spaß, manchmal gibtes auch gar keinen Grund (aus körperlicher oder trainingswissenschaftlicher Sicht), das Training (oder ein paar Einheiten) sausen zu lassen. Wenn die Sonne scheint und der Tag bislang perfekt war, darf man durchaus auch mal einfach drauf pfeifen und sich irgendwo in ein lauschiges Plätzchen setzen und über das Leben nachdenken. Und wenn man das zwei-, drei- oder fünfmal hintereinander macht, auch kein Problem. Je lockerer und gechillter man an so etwas herangeht, umso mehr Spaß machen dann die folgenden Einheiten, umso stärker kommt man zurück.

Christian Kleber (MAS)

Link: www.MaxFun.at

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