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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Was hilft gegen Herbst- und Winterdepression

06.11.2011, 12:00:00
Foto:
© MaxFun.cc

Die frische, schneidende Luft macht den Kopf frei, die Gedanken fließen besser, man wird - nicht zuletzt aufgrund der nachfolgenden Glückshormonausschüttung - zufriedener.

Herrlich, diese Herbstzeit. Nebel überall, Wind oder Sturm, Feuchtigkeit liegt in der Luft, verfärbte Blätter am Boden, keine Sonne. Nur weit droben, wo Heidi und Peter wohnen, aber da kommt man kaum hin, bestenfalls am Wochenende beim Wandern, Skitouren oder Langlaufen - sofern man dafür die nötige Energie und das nötige Kleingeld aufbringen kann…was tun gegen die Herbst- und Winterdepression, die sich zweifelsohne bei vielen von uns einstellt um diese Jahreszeit?

Nun, da wäre der Ausweg ins Solarium. Wenn dieser nicht künstlich wäre. Zwar erlangt der blasse Körper dort wenigstens ein wenig Bräune, aber Ersatz für natürliches Sonnenlicht stellt diese Künstlichkeit nicht dar. Die Sonne und ihr Licht sind eben durch nichts zu ersetzen, ohne Sonne kein Leben, zumindest keines in der Form, in der wir es gewohnt sind. Kein Pflänzlein würde wachsen, keine Zelle wäre jemals entstanden, ja, unser Sonnensystem würde nicht existieren ohne sie.

Dabei scheint die Sonne bekanntlich auch im Winter oder beispielsweise in der Nacht, da eben auf der anderen Seite unserer Erde. Wer schon mal im Winter auf einem Gletscher Ski fahren war, weiß ein Liedchen davon zu trällern; auch wenn es komplett bewölkt oder total vernebelt ist, bekommt man feinen Sonnenbrand, wenn man nicht gut eingecremt ist. Warum aber ist trotzdem jeder Zweite leicht depressiv in diesen grauen Herbsttagen? Das liegt daran, dass uns die sicht- und damit besser fühlbaren Sonnenstrahlen unheimlich viel Energie geben. Es soll ja sogar Lebewesen – auch Menschen – geben, die sich lediglich von Licht, also von Sonnenlicht – ernähren.

Da man – zumindest nicht nachweislich – die Wolken und den Nebel nicht weg- oder verschieben kann nach Belieben, bleibt uns nichts Anderes übrig als eben anders zu unserem Glück und zu positiver Energie zu kommen. Unter der Woche bleibt den Arbeitenden daher meist nur die Wahl der urbanen Bewegung; zumindest zweimal sollte man es schaffen, draußen entweder joggen/laufen oder – für die Härteren unter dieser Sonne – auch Rad fahren zu gehen. Die frische, schneidende Luft macht den Kopf frei, die Gedanken fließen besser, man wird – nicht zuletzt aufgrund der nachfolgenden Glückshormonausschüttung – zufriedener, runder. Wer es überhaupt nicht hinaus schafft, sollte sein körperliches Training wenigstens im Fitnesscenter durchführen. Schwitzen – auch in der Sauna – befreit einfach ungemein. Am Wochenende, wenn man etwas mehr Zeit hat, sollten dann längere Touren eingeplant werden – hilfreich sind auch Spaziergänge auf diverse Hausberge, die man durchaus mit der ganzen Familie machen kann.

Die Ernährung spielt gerade jetzt ebenfalls eine große Rolle. Nicht unzähligen Tassen Kaffee sollte man sich hingeben, weil die einfach gut zum momentan grauen Alltag passen, und auch nicht irgendwelchen fetten oder zuckerhaltigen „Stimmungsaufhellern“ (die in Wahrheit gar keine sind…). Viel besser sind frisch gepresste Obst- oder Gemüsesäfte (z. B. Äpfel, Karotten, rote Rüben, ein wenig Ingwer, ein wenig Olivenöl mit einem Plastiklöffel einrühren), die man gleich nach dem Pressen trinken sollte. Hilfreich ist auch gedünstetes Gemüse aller Art mit Reis, Tofu und ein wenig Zitrone. Und ebenfalls hilfreich ist es, völlig auf Nikotin zu verzichten, da der graue, übelriechende Rauch aufgrund seiner optischen Ähnlichkeit mit Nebel noch depressiver macht. Am einfachsten allerdings ist es, seine Mitmenschen - z. B. beim morgendlichen Läufchen - anzulächeln - meist kommt ein Lächeln zurück, und das macht glücklich.

Christian Kleber (MAS)

Link: www.WomanMaxFun.com

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