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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Sauna-Erlebnisse: Wieder einer dieser trüben Tage

20.09.2011, 12:00:00
Foto:
© MaxFun.cc/K.Köb

Der große Unterschied zwischen öffentlichen Saunen und jenen in Fitnesscentern!

Sauna-Erlebnisse: Wieder einer dieser trüben Tage, an denen das Wetter sich dazu entschlossen hat zu weinen, und zwar in Strömen. Wann wird es endlich wieder Winter, da kann man wenigstens langlaufen oder Skitouren in den Schnee setzen.. Also was macht der urbane Outdoorfreak an so einem Tag, wenn er nicht das zwölfte Mal hintereinander nass werden will auf seinem Racebike, klatschnass nämlich, weil er mitten in einem Unwetter, genauer gesagt im Auge des Schlimmsten steht?

Richtig, er besucht eine Therme. Weil die normale Sauna im Fitnesscenter, die gerade aufs feinste reserviert worden ist, bringt NIEMALS die Entspannung, die man in einem „echten“ Wellness-Theater geboten bekommt. Schnell ausgesucht aus einer immer unüberschaubaren Vielzahl von Anbietern (die sind sicher alle weit in den schwarzen Zahlen…) entscheidet man sich dann für die nächstbeste Gelegenheit knapp außerhalb von Wien, damit man Benzin spart. Leider gibt es weder Handtuch- noch Bademantelservice, also werden die beiden Taschen dicker und dicker, immerhin hat man auch ein paar Bücher und das Reiseschach eingepackt, für den Ruheraum, in dem es nach frischen ätherischen Ölen duften und still sein wird, so still wie irgendwo in den Alpen, wo man höchstens das eine oder andere Murmeltier pfeifen hört.

Beim Eingang die erste Überraschung, sowohl Saunalandschaft als auch Schwimmbecken wegen Revisionsarbeiten gesperrt! Warum zum Kuckuck steht das nicht auf der Website? Kurz nachgesehen im i-phone, ok, es steht da, aber kleingedruckt und für alternde Triathleten nicht zu lesen, also zumindest fast nicht. Man setzt schon an zu einer überschwänglichen Aufregungsattacke gegen die Dame an der Rezeption, die in diesen Zeiten nur Kletterer bedient, sieht dann aber doch ein, dass DIE ja nichts dafür kann, so sieht sie zumindest aus.

Wieder zurück zum Auto, man beschließt, gleich auf der Bundesstraße zur nächsten Therme weiterzufahren, immerhin ist die nicht so weit entfernt, und deswegen zurück auf die Autobahn? Nein! Etwa zwei Minuten später folgt ein heftiger Regenguss, der die Straße beinahe wegschwemmt, man muss stehenbleiben, nicht, weil man selbst nicht weiterkönnte, sondern weil alle stehenbleiben - VOR einem natürlich. Nach 40 Minuten, die sich aber anfühlen wie 400, ist man endlich bei der anderen Therme, die hat offen, man checkt ein, betritt die Garderoben, zieht sich um und marschiert Richtung Saunalandschaft. Schon Kaiser Franz Josef war gerne hier, man merkt es an der kaiserlichen Atmosphäre, als man durch das Drehkreuz in den Wellnessbereich vordringt, aber auch daran, dass sich - zumindest baulich - kaum etwas verändert haben dürfte seit der vorvorigen Jahrhundertwende. Aber wenigstens die Menschen haben sich verändert, die gleichen nämlich eher Walrossen, und zwar samt und sonders, und so viel hat man zu Kaisers Zeiten mit Sicherheit nicht zu essen bekommen.

Das dürfte übrigens der große Unterschied zwischen öffentlichen Saunen und jenen in Fitnesscentern sein; in ersteren tummeln (wenn man das so ausdrücken kann) sich hauptsächlich untrainierte, wenig gepflegte Nichtsportler, die einen dann ansehen, wie wenn man vom Jupiter käme, nur weil man rasierte Beine hat; in zweiteren sind alle so ähnlich drauf wie man selber. Welchen Merksatz lernen wir also daraus? Entweder gehen wir doch lieber Rad fahren, auch wenn es schüttet wie aus Kübeln, oder wir besuchen eine Sauna in einem Fitnesscenter, wo alle gepflegt und sportlich sind, wo man eben kein Außerirdischer ist! Und man hernach tatsächlich sagen kann, „es woa sea schön, es hot mich sea gefreut“.

Christian Kleber (MAS)

Link: www.MaxFun.cc

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