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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Richtig atmen bei Kälte

Mit diesen Tipps kann man auch bei Minus-Graden laufen

Bei welchen Temperaturen sollte man auf eine sportliche Aktivität verzichten, um seiner Gesundheit nicht zu schaden? Diese Frage stellt sich, sobald die Temperaturen sinken und vor allem, wenn sie unter null Grad fallen. Grundsätzlich gilt, wenn man gesund ist und keine Vorerkrankungen der Bronchien hat, dann kann man sportliche Aktivitäten ausüben. Jedoch sollte man dabei gewisse Regeln beachten.

So atmet man richtig bei Minus-Graden

Eigentlich sollte man nicht anders atmen als im Sommer. Man sollte nur auf eine tiefe  Zwerchfellatmung achten. Generell soll man dem Körper so viel Sauerstoff wie möglich zuführen und das Kohlendioxid ausatmen. Das geschieht am besten, wenn man durch den Mund atmet. Die Atmung durch die Nase hat zwar den Vorteil, dass die Luft gefiltert und erwärmt wird. Jedoch bekommen die Zellen zu wenig Sauerstoff. Daher empfiehlt es sich beim Laufen sowohl durch den Mund wie auch durch die Nase zu atmen. Dabei wird der Körper optimal mit Sauerstoff versorgt.

Wenn man folgende Tipps beachtet, dann steht einer Laufrunde in der Kälte nichts mehr im Wege:

Multifunktionstuch

Wenn man mit einem Halstuch bzw. Schal läuft, kann man den Halsbereich relativ gut vor der Kälte schützen. Die kalte Luft reizt vermehrt Bronchien, Lungen und Schleimhäute. Das kann zu Husten und Bronchitis führen. Im schlimmsten Fall treten bei einer bronchialen Vorerkrankung zu Asthma-Symptomen auf. Ein Multifunktionstuch vor Mund und Nase erwärmt die Luft.

Laufen bei Minusgraden?

Durch die Nase einatmen

Wenn man durch die Nase atmet, erwärmt man die Atemluft. Der Vorteil dabei ist, dass die Luft einen längeren Weg zur Lunge hat und dadurch wird sie erwärmt, gefiltert und angefeuchtet. Allerdings gibt es den oben genannten Nachteil - durch die Nase nimmt man deutlich weniger Sauerstoff auf als durch den Mund. Das wirkt sich vor allem bei einer steigenden Laufintensität aus.Man wird merken, dass es nicht möglich ist, durch eine reine Nasenatmung den Körper mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Die Folge können Atemnot oder Seitenstechen sein.

Keine hohen Intensitäten

Bei sehr niedrigen Temperaturen sollte man auf intensive Einheiten verzichten. Dazu zählen zum Beispiel Intervall- und Wettkampftempoläufe. Denn die hohe Anstrengung belastet vermehrt die Atemwege. Daher sind Dauerläufe im Grundlagenbereich und mit einem moderaten Tempo in diesem Fall besser geeignet.

Grundsätzlich ist es kein Problem, auch bei Minusgraden an der frischen Luft Sport zu treiben. Mit der richtigen Ausrüstung kann man den Körper auch bei Extremtemperaturen von -20 Grad ausreichend gegen Kälte schützen. Doch die Atemwege werden unter solchen Bedingungen stark belastet. Den Körper kann man schützen, doch die Atemwege sind diesen Minustemperaturen nahezu ungeschützt ausgesetzt. Bis zu einer Lufttemperatur von -10 Grad kann man aber relativ unbesorgt Laufen gehen.

Link: www.maxfunsports.com

04.12.2019, 12:00:00
Foto: pexels.com
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