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Sport und Trinken – noch immer viel Unklarheit

Dass man gerade beim Sport trinken muss, ist hinlänglich bekannt. Doch was und wieviel nun tatsächlich?

Die Unsicherheit bezüglich des richtigen Trinkens ist gerade bei Freizeitsportlern groß, aber auch Profis verfolgen ganz unterschiedliche Konzepte. Schauen wir uns also zunächst einmal an, wie unser Flüssigkeitshaushalt funktioniert. Etwa zwei Drittel des gesamten Wassers im Körper steckt in den Zellen, im Intrazellulärraum. Der restliche Wasseranteil befindet sich dagegen außerhalb der Zellen, im Extrazellulärraum. Der Mensch verliert täglich im Durchschnitt etwa 5 % seines Wasserbestandes, der über Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr ausgeglichen werden muss.

Sobald der Wasserverlust 0,5 Prozent des Körpergewichtes (beim Erwachsenen etwa 350 Milliliter) überschreitet, erkennt das Gehirn einen Wassermangel und löst Durst aus. Das Durstempfinden kann beim Sport und im Alltag leicht übergangen werden.
Bei zu geringer Flüssigkeitsaufnahme verdickt das Blut. Die Stoffwechselprozesse verlangsamen sich, die Leistungsfähigkeit lässt nach.

Die richtige Menge
Ernährungswissenschaftlerin Mag. Dr. rer. nat. Nicole Hamberger aus Kirchberg-Thening rät: „Gehen sie niemals mit Flüssigkeitsmangel in die Belastung, das wirkt zum einen leistungsminimierend und kann zum anderen schwere gesundheitliche Schäden verursachen, vor allem im Herz-Kreislauf-System.“

Sie empfiehlt folgendes Trink-Konzept:

  • Je nach Art der Belastung 40 Minuten vorher ca. 500 ml Flüssigkeit trinken
  • 20 Minuten davor noch einmal 300 ml
  • Am besten Wasser mit einer Temperatur von 12- 20 Grad Celsius, im Winter leicht erwärmt

Flüssigkeitsaufnahme WÄHREND des Sports

  • Je nach Belastung empfiehlt es sich, alle 15-20 Minuten je ca. 200 ml Flüssigkeit zuzuführen

Flüssigkeitsaufnahme NACH dem Sport (Rehydratatationsphase)

  • Ist eine Flüssigkeitsaufnahme während der Belastung auf Grund der Sportart nicht möglich, sollte der Wasserverlust nach dem Sport ausgeglichen werden (200ml pro 15 Minuten)

Das richtige Getränk
Gerade für Hobbysportler ist schlichtes Leitungswasser noch immer das Beste.  Zucker- und Kohlensäurehaltige Flüssigkeiten können stark leistungsminimierend wirken. Menschen, die abnehmen möchten, wollen auch auf die zusätzlichen Kalorien verzichten. Isotonische Getränke enthalten unter anderem Kohlenhydrate und das meist in Form von Zucker. Wenn daran kein erhöhter Bedarf besteht, sind sie auf Dauer Dickmacher. „Zucker- und Mineralstoffverluste über den Schweiß können vor allem im Breitensportdurch eine anschließende ausgewogene Ernährung ausgeglichen werden.“ erklärt Nicole Hamberger.

Guter Geschmack – zucker- und chemiefrei
Wer auf Geschmack nicht verzichten will, dem sei die Innovation nuapua ans Herz gelegt. Es handelt sich dabei um Trinkflaschen mit Geschmackskapseln, die schlichtes Leitungswasser veredeln. Die sogenannte Flavorkapsel wird dabei in den patentierten Verschluss gelegt und direkt beim Trinken aktiviert. Die Flavors kommen ohne Chemie und Zucker aus und sind somit völlig kalorienneutral. Zudem hat die Flasche kaum Gewicht und ist absolut tropfsicher. Sie kann zum Beispiel im Fitnessstudio ganz leicht mit Wasser wieder aufgefüllt werden. Für Geschmacks-Nachschub befindet sich ein praktisches Depot für Flavor-Kapseln auf der Unterseite der Trinkflasche für unterwegs.

Mehr Infos unter www.nuapua.com

Link: www.nuapua.com

21.04.2016, 09:00:00
Foto: nuapua
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