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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Von oben bis unten kracht und grummelt es, dass es nur so eine Freude ist.

Eine kräftige Rückenmuskulatur hilft der Wirbelsäule die Kraftübertragung gleichmäßig zu verteilen

Besonders nach dem Radfahren, wenn man stundenlang ein und dieselbe (Zeitfahr-)Position eingenommen hat, ist das Knacken bis nach Mexiko zu hören. Gemeint sind  die Wirbelsäulengeräusche, krachen können aber relativ viele Teile des menschlichen Körpers. Unter anderem eben die Wirbelsäule, die Finger, die Handgelenke, die Knie, das Brustbein, die Fußgelenke, das Iliosakralgelenk, die Ellbögen, die Zehen oder – auch schon gesehen und gehört – die Ohren.

Die einen knacksen seit Kindertagen, die anderen gewöhnen es sich erst im Erwachsenenalter an, die nächsten verstehen überhaupt nicht, wieso manche quasi süchtig sind nach der „Erlösung“; Frauen sollen häufiger betroffen sein als Männer, weil sie meist ein weicheres Bindegewebe haben, Sportler sind überhaupt recht häufig davon betroffen.

Fragt man Ärzte oder Physiotherapeuten, warum diese Geräusche entstehen und ob sie schädlich der gar gefährlich sein können, bekommt man unterschiedlichste Antworten. Machen Sie nie wieder Sport, machen Sie mehr Sport, machen Sie kein Krafttraining, machen Sie gezieltes Krafttraining, dehnen Sie nicht, dehnen Sie mehr, usw. Widersprüchlichere Antworten hat der Autor im Laufe seines Lebens wohl noch nicht bekommen, und er muss knacksen, was das Zeug hält. Bis auf die Ohrengeschichte, die hat er noch nicht hinbekommen.

Besonders unangenehm ist dabei das Scheppern der Halswirbelsäule, bei dem nicht nur der Schreiber oft Angst hat, dass der Kopf seitlich herunterfällt oder dass er einfach das Rückenmark – beim Knacksen des Kopfes in der ruckartigen Rückwärtsbewegung – einklemmt; und sich hernach gar nicht mehr bewegen kann.

Osteopathen, Physiotherapeuten, aber auch Orthopäden richten ihre Patienten oftmals selbst ein, indem sie sie verdrehen und durch das Knacksen Blockaden lösen wollen. So schlimm kann das Ganze also nicht sein, und auch wenn die Experten immer sagen, dass es einen großen Unterschied macht, ob man professionell eingerichtet wird oder es sich selbst macht, so hat wohl jeder, der häufig knackst, das Gefühl, sich selbst wenigstens fast so gut einrichten zu können wie ein Experte.

Was erzeugt nun die Geräusche?

Von muskulären Dysbalancen ist die Rede, von einem Vakuum, das entsteht, wenn etwa die Finger überdehnt sind, aber auch genau vom Gegenteil, nämlich, dass sich Luft oder andere Gase im Gelenk ansammeln, die rausgeknackst werden sollen. Prinzipiell ist es bei den meisten, die knacksen, auch so, dass sie knacksen MÜSSEN, weil sie genau spüren, wann ein Gelenk geknackst gehört, sprich, wann eine kleine Blockade ent- oder besteht, die gelöst werden muss. Typisch ist beispielsweise das Drehen des Oberkörpers, bei dem man richtig zusehen kann, wie er weiter und weiter und weiter „hüpft“, also durch das Knacksen ein größerer Bewegungsspielraum erreicht wird.

Angeblich soll all das nicht besonders gefährlich oder schädlich sein, sagt man zumindest heute. Die frühere Annahme, dass das Knacksen zu Rheuma oder Arthritis führen kann, wird heute nicht mehr unterstrichen. Anschauen lassen kann man sich ja trotzdem einmal, vor allem nach einem Sturz oder Unfall ist es obligatorisch, einen Fachmann zu Rate zu ziehen, wenn eben ein Knacksen oder Knirschen auftritt, das davor nicht vorhanden war.

Ein guter Tipp noch am Schluss: Sport ist sicher gut, solange er nicht zu extrem betrieben wird. Daher können Sie als Leser von MaxFunSports diesen Tipp auch gleich wieder vergessen, denn Sie zählen ja sicher eher zu denen, die ein wenig „sports addicted“ sind.

Link: www.maxfunsports.com

14.03.2015, 19:00:00
Foto: MaxFun Sports
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