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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Schön oder schnell?

22.10.2013, 12:00:00
Foto:
© MaxFun.cc

Über Mode kann man ja streiten, über die erotische Ausstrahlung von Kompressions-Strümpfen allerdings nicht.

Das Tragen von Kompressionsstrümpfen ist mittlerweile zu einer Modeerscheinung geworden, wobei sich hier die Frage stellt, ob das Wort Mode auch wirklich angebracht ist. Schön anzusehen sind sie nicht aber erfüllen die Liebestöter wenigstens ihren Zweck?

In der Medizin werden Kompressionstrümpfe schon lange zur Behandlung von Gefäßkrankheiten eingesetzt. Die sportliche Variante dieser Socken funktioniert ähnlich, die Wade wird einem leichten Druck ausgesetzt. Dies soll die Muskulatur stützen und den Rückfluss des sauerstoffarmen Blutes verbessern. Blut und Flüssigkeitsablagerungen müssen durch eigene Körperleistungen (Muskelkontraktionen, das Lymphsystem und Druck) befördert werden. Wird nun so viel Flüssigkeit eingelagert, dass die Muskeln die Einlagerung nicht ausgleichen können, kommt es zu den „schweren Beinen“. Personen in stehenden Berufen wie zum Beispiel Verkäufer kennen dies zur Genüge.

Kompressionsstrümpfe üben einen permanenten Druck auf die Waden aus. Dadurch wird das Bindegewebe und die Muskulatur gestützt und entlastet. Die Kompression verbessert den Rückstrom des sauerstoffarmen Blutes zum Herzen. So kann das Blut nicht mehr so leicht im Bein "ablagern" und die Beine schwellen weniger an.

Leistungssteigerungen von etwa 5% werden von den Herstellern versprochen. Laut einer Studie der TU Dresden dürfte daran auch etwas Wahres sein. Die Durchblutung bei Aktivitäten steigt durch Nutzung der Kompressionsstrümpfe um bis zu 40 Prozent was sich zumindest in einer schnelleren Regeneration bemerkbar machte.

Aufmerksam wurden die LäuferInnen auf die Kompressionsstrümpfe durch Paula Radcliff, die im Jahr 2003 bei ihrem Redkordmarathonlauf in London die langen Socken trug. Auffällig ist aber, dass man kaum Kenianische Spitzenläufer je mit Kompressionsstrümpfen gesehen hat. Auch wenn Kompressionsstrümpfe die Leistung verbessern stellt sich noch immer die Frage "Schön oder schnell?".



G.W.

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