MaxFun Sports Laufsport Magazin

Neue Fitnesstrends

03.05.2013, 12:00:00
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Kettlebells sind hipp, man kann sie in verschiedenen Größen und damit in verschiedenen Gewichtsklassen erstehen, sie sehen nicht nur super und modern (also supermodern) aus, sondern sind es auch.

Prinzipiell ist jede neuartige Entwicklung im Bewegungs-, Sport- und Gesundheitssektor mit Wohlwollen zu begrüßen, bedeutet dies doch, dass der Mensch sich mehr mit seinem Körper und dessen Zustand beschäftigt. Auf der einen Seite. Auf der anderen ist es natürlich auch so, dass sich sehr viel herumtummelt, um mit irgendwelchen abenteuerlichen Dingen anderen Geld abzuluchsen.

Die beiden Fitnesstrends, die heute vorgestellt werden, fühlen sich aber nicht nach Abzocke, hinter der nichts steckt, an, sondern eher nach sauhartem Training, das allein oder in der Gruppe betrieben auch richtig Spaß machen kann.

Das sind zunächst die Kettlebells. Dabei handelt es sich um eine beinharte Trainingsform, die mit  “Kugelhanteln”, an denen ein sehr stabiler Griff montiert ist, durchgeführt wird.

Wie bei den meisten neuen Trainingsformen kommt es auf eine stabile Körperhaltung an, das heißt, vor allem die Rumpfmuskulatur muss ausgleichend wirken, damit sämtliche Bewegungen korrekt durchgeführt werden können. Der Einsatz von Kettlebells macht an und für sich für sämtliche Sportarten Sinn. Auf youtube findet man sogar allerhand Videos, die den guten, alten Lance höchstpersönlich beim Kettlebell-Training zeigen. Gut, man kann vom gefallenen Radstar denken, was man will, aber 7x hintereinander die Tour zu gewinnen, bedarf auf jeden Fall - egal, „wie man antritt“ - einer unglaublichen Physis. Und eine solche bauen Spitzensportler heutzutage gerne ein wenig alternativer als früher auf. Schlicht, weil es bei den meisten modernen Trainingsformen immer um eine sehr stabile Körpermitte geht (die ja gerade in diversen Ausdauersportarten auch nicht gerade schlecht ist); oder darum, dass aufgrund von instabilen Unterlagen oder dergleichen selbst die kleinsten Muskeln gefordert sind.

Kettlebells sind hipp, man kann sie in verschiedenen Größen und damit in verschiedenen Gewichtsklassen erstehen, sie sehen nicht nur super und modern (also supermodern) aus, sondern sind es auch. Und verleiten damit zu einem neuartigen Gefühl beim Krafttraining. Die Übungen unterscheiden sich allerdings nicht wesentlich zu jenen des „normalen Hanteltrainings“.

Ebenfalls neuartigst ist das sog. „Wild Rope“-Training, also jenes mit den „wilden Seilen“. Die man sich allerdings nicht um den Hals legen lässt, um seinem vielleicht jämmerlichen Fitnesszustand ein Ende zu machen, sondern mit denen man allerhand Übungen, die sämtliche sportmotorischen Grundeigenschaften ansprechen, absolviert. Ein langes, dickes Tau, das in der Mitte irgendwo entweder von einem Kettlebell oder einer bodennahen Halterung fixiert ist, ist nicht leicht. Daher sehen die Übungen, die man mit den beiden Seilenden in Händen haltend machen kann, nicht nur nicht so leicht aus, sie sind es auch nicht. Ob man nun seine Arme gleich oder gegengleich nach oben/untern schwingt, dabei steht, Kniebeugen macht oder gar springt, stets muss mit Bauch/Rumpf/Rücken ausgeglichen werden, und die Übung selbst, die geht rein, meine Herren. Dabei ist die momentan vielleicht beliebteste Trainingsform die in der Gruppe, in der der „Drill sergeant“ die Befehle gibt, die Kunden je nach Fitnesszustand einige bis viele Sekunden lang die Übung durchführen. Wie auch die Kettlebells-Geschichte hipp, dass es hipper nimmer sein könnte.

Gerade Ausdauersportler, die ob der Wichtigkeit eines ganzjährigen Krafttrainings Bescheid wissen, die aber den Geruch von Hanteln und altgewohnten Kraftkammern vielleicht nicht gar so lieben, finden bei all diesen neuen Fitnesstrends sicher irgendwo ihre „Lieblings-Nebenbeschäftigungen“, denen sie dann nachgehen können, wenn gerade mal nicht Schwimmen, Rad fahren oder Laufen auf dem Programm steht.

C.K - MaxFun.cc

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