MaxFun Sports Laufsport Magazin

Ohne Gehirnleistung ist gar keine Leistung möglich, auch nicht im Sport

03.10.2012, 12:00:00
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Ist das Gehirn müde, führt man ihm zu wenig Sauerstoff, Wasser oder Glucose zu, kann es auch nicht motivieren zu Bewegung.

Prinzipiell wäre alles recht einfach. Unser Körper benötigt Sauerstoff, Wasser, Glucose und Bewegung. Nicht zu viel von allem - man denke etwa an die mögliche Wasservergiftung - sondern alles mit Maß und Ziel. Unser Gehirn, das ja zweifellos Teil unseres Körpers ist, benötigt dieselben Zutaten. Leider - und das wissen wir nicht erst seit den letzten medial aufgemotzten Berichten - ist mehr als die Hälfte der Österreicher zu dick, ein Drittel der Wiener etwa ist gar adipös, also krankhaft übergewichtig. Tendenz steigend, auch, oder vor allem bei den Kindern.

Dabei wäre alles, wie bereits erwähnt, relativ simpel. Lehrer, die mit ihren Kindern frühmorgens hinausgehen an die frische Luft, Lehrer, die ihren Kindern erlauben, auch während der Stunde zu trinken, Wasser wohlgemerkt, und keine Süßgetränke, Lehrer, die den Kindern erlauben, auch mal einen Apfel zu essen - in der Stunde. Eltern, die sich bewegen anstatt sich selbst ständig von A nach B zu karren und so ein schlechtes Vorbild abgeben, Politiker, die selbst auch mit gutem Beispiel vorangehen anstatt nur Ratschläge zu geben, Maximen aufzustellen, ohne diese auch selbst nur irgendwie einzuhalten.

Stattdessen bietet sich uns die Situation ziemlich genau umgekehrt; viele Lehrer finden es schlicht und einfach zu anstrengend, mit einem Haufen Wildgewordener hinauszugehen. Hier beißt sich die Katze allerdings selbst in den Schwanz. Die Kinder brauchen Bewegung, sonst werden sie unruhig, weil sie eben viel zu viel Zucker intus haben. Weil sie eben statt Wasser, das aus dem wunderschönen Gebiet des Hochschwab oder Schneeberg kommt, künstlich oder natürlich (?) gesüßte Softdrinks in sich hineinleeren, die deren Zuckerspiegel kurz in die Höhe schnellen lassen, um hernach weit unter das Ausgangsniveau abzusinken. Die Folge; weiterer (Heiß-)Hunger, Nachfüllen von Zucker, kurzfristiger Energieschub, der nicht selten in der Aggression endet, Blutzuckerspiegel-Abfall, das Ganze beginnt von vorne.

„An apple a day keeps the doctor away“ - ein alter Spruch, den wohl jeder kennt, aber nur, weil etwas alt ist, verliert es noch lange nicht an Bedeutung oder Richtigkeit. Lange haben Industrie und Wirtschaft nach Ersatzmitteln gesucht, weil ein Apferl natürlich nicht allzu viel bringt an Barem, doch dem Individuum bringt es was, das Früchtchen. Vitamine, Mineralstoffe, Energie und Wasser, zudem regt das emsige Kauen die Gehirntätigkeit tüchtig an. Ein paar Lehrer etwa sind schon draufgekommen und lassen ihre lieben Kleinen auch während der Stunde die runde Frucht genießen - ohne Schmatzen und Patzen klarerweise.

Ohne Gehirnleistung ist gar keine Leistung möglich, auch nicht im Sport. Ist das Gehirn müde, führt man ihm zu wenig Sauerstoff, Wasser oder Glucose zu, kann es auch nicht motivieren zu Bewegung. Daher sind alle Diäten, die kohlenhydratarm oder gar kohlenhydratlos „funktionieren“, eigentlich ein Wahnsinn! Generell kann man zu Diäten stehen, wie man will, aber wer seinem Körper keine Kohlenhydrate zuführt, kann auch seinen Verstand gleich mit im Keller begraben. Das Gehirn benötigt Kohlenhydrate, um zu arbeiten. Und zwar die „richtigen“, die etwa enthalten sind in Nudeln, Reis, Brot, Müsli, etc. Nicht in zuckerhaltigen Getränken, Marmelade, Schokolade und dergleichen. Diese Zuckerarten werden eher in unschöne Fettpölsterchen umgewandelt denn in Gedankenleistungen.

Allerdings wird es noch zahlreiche Studien benötigen, die uns beweisen, dass wir in die falsche Richtung rennen. Oder auch nicht, denn viele verdienen sich goldene Nasen daran. Und die sind teuer…

Christian Kleber (MAS)

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