MaxFun Sports Laufsport Magazin

Das Saisonende rückt näher

07.10.2012, 12:00:00
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© MaxFun.cc/K.Köb

Die Saison 2012 ist mehr oder weniger vorbei, was bleibt, sind noch ein paar Herbstläufe.

Vielleicht rennt der eine oder andere auch noch einen Marathon irgendwo weiter unten, im Süden. Man hat doch noch recht viele Intervalle in die Allee oder auf die Laufbahn geknallt, eine Wettkampfserie hingelegt, langsam spürt man aber, wie sich Müdigkeit ausbreitet im ganzen Körper. Auch die Psyche verlangt immer öfter Ruhephasen oder einfach nach Abwechslung. Und trotzdem spürt man, dass man noch ein paar Körner hat, die man nicht unverschossen mit in den Winter, mit in die Regenerationsphase nehmen möchte.

Was also ist noch zu tun? Wer etwa unlängst einen etwas längeren Wettkampf, über 10-15 km, absolviert hat, dabei aber schon bemerkt hat, dass es nicht mehr ganz rund läuft, kann seine Form durchaus noch auf kürzeren Distanzen unter Beweis stellen. 3-5 km kann man hart und schnell laufend überstehen, sollte der Ofen tatsächlich schon aus sein, wird man zwar ein wenig langsamer sein, aber so dramatisch wie das „Eingehen“ bei einem Halbmarathon oder gar Marathon ist das sicher nicht. Viele sind gerade im Herbst beruflich sehr eingespannt, wer also unter der Woche nicht genügend Motivation für harte Trainingseinheiten hat, kann sich durchaus mit den Wettkämpfen an den Wochenenden begnügen. Diese stellen ohnehin die härtesten Einheiten dar. Gerade diejenigen, die „nur noch“ ein, zwei kurze Wettläufe planen, fahren oder besser gesagt rennen damit sicher nicht schlechter.

Wer hingegen beim letzten Wettkampf deutlich unter seinen Erwartungen geblieben ist – und das, obwohl Training und Wettkämpfe davor an und für sich in Ordnung waren – kann aber die Saison 2012 auch als abgehakt betrachten und sein Training erst wieder in 2-6 Wochen aufnehmen. Da sollte man gut in seinen Körper hineinhorchen und überlegen, ob man überhaupt noch kämpfen will oder ob der nötige Biss schon irgendwo unter dem vorletzten Kastanienbaum liegen geblieben ist. Denn nur weil die Freunde oder Vereinskollegen noch voll im Saft stehen und „einen nach dem anderen raushauen“, kann man das noch lange nicht auf seine persönliche Situation ummünzen. Also gilt hier ganz besonders – Mut zur Pause oder sogar zum Beenden seiner Sportsaison!

Wer irgendwann zwischen Oktober und Dezember noch einen Marathon anstehen hat, befindet sich klarerweise gerade jetzt in der heißesten Vorbereitungsphase. Die allerdings in den meist stürmischen und regnerischen Herbst fällt. Umso mehr muss man hier aufpassen, dass man sich nach Trainingswettkämpfen sofort umzieht und nicht etwa verschwitzt im Ziel herumsteht und mit Laufkollegen über dies und das fachsimpelt. Ebenso sollten gerade jetzt Ernährung, Flüssigkeitshaushalt und Regeneration optimal passen. Nichts schlimmer, als wenn man gut in Form ist, aber durch klitzekleine Fehler einen grippalen Infekt erleidet, der einen durchaus komplett aus der Bahn werfen kann.

Auf jeden Fall kommt er recht bald für alle, der Zeitpunkt, an dem man abrechnen sollte mit seinen Leistungen dieses Jahres. Und da macht es Sinn, zu überlegen, was gut gegangen ist, was nicht, und wieso. Aus diesem Grunde führt man ja seine Trainingsaufzeichnungen und kann überlegen, was vor, während und nach diversen Wettkämpfen geschehen ist. Für all diejenigen, die kein Trainingstagebuch führen, wären Saisonende 2012 und Saisonanfang 12/13 ideale Zeitpunkte, um damit zu beginnen. In diesem Sinne – immer locker bleiben!

MaxFun.cc/K.Köb, Christian Kleber (MAS)

Link: www.MaxFunTiming.com

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