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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Fernsehen kostet Lebenszeit

19.08.2011, 12:00:00
Foto:
© MaxFun.cc/K.Köb

Auf der einen Seite trainiert man sich zu Ironwomen und -men, auf der anderen Seite verwohlstandswahrlost unsere Gesellschaft zusehends.

Eine taiwanesische Studie hat Interessantes hervorgebracht. Über acht Jahre lang wurden die Daten von ca. 400.000 Menschen ausgewertet. Die, die sich zumindest eine Viertelstunde pro Tag bewegten, konnten ihre Lebenserwartung um 3 Jahre erhöhen und ihr Sterblichkeitsrisiko um 14% senken. Jede Stunde vor dem Fernseher kostet übrigens im Schnitt 22 Minuten Lebenszeit. Soviel zu den Ergebnissen der Studie, die natürlich ein wenig zu hinterfragen sind, wie Studienergebnisse eben generell zu hinterfragen sind, wie das gesamte Leben…

Dass man bei einer derart hohen Anzahl an mehr oder weniger freiwilligen Probanden keine Laborbedingungen schaffen kann, das noch dazu über einen derart langen Zeitraum, dürfte klar sein. Dass in das Ganze dann relativ viele, nicht leicht zu berechnende Zusatzfaktoren einfließen, ebenfalls. Löblich auf der einen Seite, dass man sich tatsächlich viel Arbeit gemacht haben dürfte, um wieder einmal zu beweisen, dass Bewegung gesundheitsfördernd ist. Traurig auf der anderen Seite, das sollte ja langsam auch dem Hintervorderletzten klar sein. Auch traurig, dass heutzutage schon 15 Minuten moderate Bewegung pro Tag „reichen“. Und unter „moderater Bewegung“ wird z. B. auch schon das Fahren mit einem E-Bike, Fensterputzen oder Staubsaugen angesehen.

Wieder einmal stellt sich die Frage, wie weit eine Gesellschaft (oder gleich die gesamte Menschheit, ist ja eine Studie von weit, weit her) gesunken sein muss, dass sie dauernd irgendwelche sündteuren, nicht wirklich einfach zu interpretierenden Studienergebnisse benötigt, um die einfachsten und einleuchtendsten Dinge zu erfahren. Warum muss man so etwas Schwarz auf Weiß lesen, um dann doch nicht zu beginnen? Ein netter, aber leider nicht ganz zu Ende gedachter Kommentar auf das Studienergebnis ist der, dass „ja nicht Milliarden Menschen den ganzen Tag nur herumliegen“.

Doch, genau das ist das Problem; auf der einen Seite trainiert man sich zu Ironwomen und -men, auf der anderen Seite "verwohlstandswahrlost" unsere Gesellschaft zusehends. Die Zahl der Adipösen (krankhaft Übergewichtigen) steigt ins Unermessliche, die Folgen sind fatal. Das kostet fett Geld, nicht nur die, die direkt betroffen sind, sondern Vater Staat und Mutter Erde. Was man dagegen unternehmen kann? Sicher nicht nur 15 Minuten pro Tag Fensterputzen! Wenn man so auf der Straße geht, sieht man ganz genau, wer nicht einmal das schafft. Und das werden immer mehr. Abgesehen von den kaum mehr zu zahlenden Mehr-Kosten, die sich daraus für die gesamte Gesellschaft ergeben, ein solches Leben ist doch nicht lebenswert!

Da schleppen sich voluminöse Wesen mit leeren Blicken von Schaufenster zu Schaufenster, nur um eine Rechtfertigung für´s Stehenbleiben zu haben (Schaufensterkrankheit!). Endlich im Supermarkt, werden Tonnen von leeren Kalorien gekauft, die man gerade noch so nach Hause karren kann. Oder man hat ohnehin schon eine Heimhilfe, die selbst das Einkaufen übernimmt für einen. Dann hockt man vor dem Fernseher und steht bestenfalls für´s Klogehen auf. Man hat keine Hobbies mehr, keine Freunde, keine Freude! Oder soll das Betrachten der 12. Sitcom am Tag befriedigend sein? Es ist längst Zeit, dass etwas geschieht. Vielleicht sind es ja wirklich solche Studien, die letztendlich wachrütteln. Und wer einmal vom Bewegungsvirus infiziert ist, will ohnehin nicht mehr aufhören - denn für die Lebensqualität gibt es kaum etwas Besseres. In diesem Sinne - aufstehen und raus in die Zukunft

Christian Kleber (MAS)

Link: www.WomanMaxFun.com

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