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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Fehler im Triathlontraining

Dein Training muss intelligent gestaltet werden

Weiter geht es mit einem interessanten Bericht zur MaxFunSports-Serie rund um das Thema "Mein erster Triathlon".

Auch im Triathlontraining stellt das Schaffen einer soliden Grundlage die Basis dar. Das bedeutet, dass man über das gesamte Trainingsjahr gesehen einen relativ großen Anteil an Fettstoffwechseltraining zu absolvieren hat. Klar kann dieses nicht immer gleich gewichtet werden, im Gegenteil, es SOLL gar nicht immer gleich gewichtet werden; und es macht auch einen Unterschied, ob man schwimmender-, radfahrender- oder laufenderweise unterwegs ist.

So ist es für viele SchwimmanfängerInnen meist schwierig bis unmöglich, im untersten/lockersten Trainingsbereich unterwegs zu sein. Warum? Weil man anfangs selbst bei Technikübungen, die man nur 15-25m lang durchführt, schwer anaerob wird.

Schwimmen ist hochkoordinativ und komplex.
Da kann der Trainer noch so oft sagen, dass man vor allem technische Übungen so langsam und sauber wie nur irgendwie möglich machen soll. Aufgrund der vielen Dinge,

  • auf die man achtet,
  • aufgrund des „neuen Metiers Wasser“,
  • aufgrund der (meist völligen) Überforderung an Geist und Körper gerät man schnell in Bereiche, in die man eigentlich gar nicht geraten will
  • Das ist einfach so, da muss man durch.

Die Sportart, in der man zumindest zu Beginn am wenigsten grundlagenorientiert cruisen wird, ist also das Schwimmen.
Dafür kann man dann beim Rad fahren und Laufen umso mehr darauf achten, nicht zu überzocken.
Sieht man sich SpitzenathletInnen an, so sind die über das ganze Jahr gesehen in etwa 90-95% in den Grundlagenbereichen I und II unterwegs. So werden etwa der Fettstoffwechsel und die Kapillarisierung trainiert und die Anzahl der Mitochondrien erhöht. Mit Grundlagentraining schafft man sich das Fundament, auf das man aufbauen kann. Je breiter, größer, stärker selbiges ist, desto fundierter und besser kann man aufbauen.

Fehler im Triathlontraining
Man fährt oder rennt vor sich hin, schön in seinem GA-I-Bereich (wie es auf dem Trainingsplan steht), wird überholt, sieht sich die Typin/den Typen an, kann es kaum glauben, beschleunigt, radelt/läuft vorbei, und zack, ist man mitten in einem „Trainingsrennen". Hat natürlich seinen GA-I-Bereich verlassen, taumelt irgendwo zwischen GA-II- und Eb-Bereichen herum. Hauptsache, man lässt die andere/den anderen dann irgendwann einmal stehen, darum geht es doch, oder? Mitnichten!

  • Wer sein Training so gestaltet, verfehlt seine Trainingsziele bei weitem.
  • Weil er nicht verstanden hat, was stoffwechselmäßig im Körper geschehen muss, um mittel- bis langfristig Erfolg zu haben.

Lasst euch nicht von anderen dazu verleiten, euer eigenes Training so zu ruinieren.
Top-AthletInnen kämen niemals auf die Idee, sich von Hobby-AthletInnen zu anderen Geschwindigkeiten verleiten zu lassen. Wenn selbst Kenenisa Bekele oder Jan Frodeno teilweise langsamer als 5:00/km laufen, warum sollten dann Hobby-TriathletInnen das (oder Ähnliches) nicht zusammenbringen? Es geht nicht darum, andere im Training abzuhängen, sondern letztlich darum, selbige im Wettkampf zu schlagen. Und das funktioniert nur dann, wenn man sein Training intelligent gestaltet und sich von nichts und niemandem beeinflussen lässt!

HIER findest Du einen weiteren interessanten Bericht aus der MaxFun Sports-Serie:
"Winter-Rad-Traingstipp für den Ergometer oder die Walze"

Link: www.maxfunsports.com

16.01.2019, 12:00:00
Foto: www.pixabay.com
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