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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Die letzten Stunden vor dem Ironman Austria am 4. Juli

29.06.2010, 12:00:00
Foto:
© bbroianigo/PIXELIO

Mark Allen, die Triathlon-Legende schlechthin, hat einmal in etwa gesagt: "Das wird ein verdammt langer und schwerer Tag, vielleicht der aufregendste Ihres Lebens, aber letztendlich auch nur ein Tag wie jeder andere, der nach 24 Stunden sein Ende gefunden haben wird."

Nur noch wenige Tage, Stunden, bis er gestartet wird, der heurige IRONMAN Kärnten. Penibel vorbereitet werden zumindest die meisten von Ihnen an den Start gehen, aber auch, wenn die Vorbereitung diesmal - vielleicht aus Krankheits- oder Verletzungsgründen - nicht ganz so ideal gelaufen ist, kann man in der letzten Woche noch viel herausholen; oder aber sich vollends zerstören.

Wir wollen heute nicht über das richtige oder falsche Tapering reden, das ist ohnehin zu individuell, vielmehr soll die mentale Vorbereitung auf diesen nicht ganz so kurzen Sonntag beleuchtet werden. Mark Allen, die Triathlon-Legende schlechthin, hat einmal in etwa gesagt: "Das wird ein verdammt langer und schwerer Tag, vielleicht der aufregendste Ihres Lebens, aber letztendlich auch nur ein Tag wie jeder andere, der nach 24 Stunden sein Ende gefunden haben wird." Und das ist mehr als auf den Punkt gebracht. Klar hat man sich beinahe eine Ewigkeit körperlich auf diese Tortour vorbereitet, sein Material hundertmal gecheckt, verbessert, mit Freunden und Verwandten ausgemacht, wo diese sich platzieren und Unterstützendes zurufen, zuwerfen werden, klar hat man beruflich in den letzten Wochen ein wenig zurückgesteckt, und, Hand aufs Herz, auch die Familie hat gelitten.

Umso schlimmer wärs, würde man (wieder Mal?) scheitern. Doch genau diesen Satz sollte man nicht zulassen, er ist vorhanden, keine Frage, aber er darf nicht zu stark, zu vordergründig werden. Er muss da sein, denn wenn man wirklich scheitert, darf die Welt nicht zusammenstürzen, es gibt wahrlich Wichtigeres, man muss nur ein wenig mit offenen Augen durch diese nicht immer schöne Welt gehen. Aber er gehört an das hinterste Ende Ihrer Gehirnwindungen. Ihr Fokus sollte auf die eigentliche Aufgabe gerichtet sein, und das spätestens jetzt. Wenn Sie beispielsweise auf der Toilette sind, ganz für sich alleine, oder sonst wo, wo Sie ungestört und nur mit sich sind, leben Sie den Wettkampf in Gedanken! Fühlen Sie sich in die letzten Minuten vor dem Schwimmstart, spüren Sie die ersten Meter beim Kraulen, die Schmerzen, die Sie am Rupertiberg haben werden; das Feeling, wenn das dritte Kohlenhydrat-Gel hinunterrinnt, hören Sie den frenetischen Applaus der völlig auszuckenden Zuseher, wenn Sie nach dem ersten Halbmarathon vorbeijagen, -fliegen, spüren Sie Ihre Glückshormonausschüttung, wenn Sie ins Ziel tänzeln. Alles im Vorfeld, wieder und wieder und wieder. Leben Sie den kommenden Sonntag ein paar Mal durch, im Schnelllauf sozusagen, und leben Sie einige Sequenzen, vor denen Sie vielleicht ein wenig Angst haben, ein paar Mal öfter durch, kämpfen Sie!

Stecken Sie sich drei Ziele; ein Minimalziel („Durchkommen“), ein Normalziel („10h30Min“) und ein Optimalziel („9h59Min“) z. B.! Wer nur darauf aus ist, seine persönliche Bestzeit zu erreichen oder gar den Bewerb zu gewinnen, wird allzu leicht enttäuscht. Läuft es dann z. B. bereits beim Schwimmen nicht ganz optimal, ist man schnell versucht, aufzugeben. Wozu dann all das Training?

Gehen Sie in Gedanken auch alle Ihre letzten vorbereitenden Maßnahmen durch (angefangen von der rechtzeitigen Anreise über die Abholung der Startunterlagen bis zum Check-In usw.). Nichts schlimmer, als wenn alles super bis zum Dorthinaus funktionieren würde, und dann hat man seinen Chip im Hotelzimmer liegengelassen, alles schon passiert… Ach ja, und denken Sie dran; letztendlich wird auch dieser Sonntag nach 24 Stunden vorüber sein! Hang loose!

Christian Kleber (MAS)

Link: www.MaxFun.cc

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