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Keine Angst vor Fetten

28.02.2008, 12:00:00
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Fette bzw. Fettsäuren sind neben den Kohlenhydraten ein wichtiger Energielieferant im Sport.

Aus einem Gramm Fett kann der Körper durchschnittlich neun Kilokalorien gewinnen. Das ist doppelt so viel, wie er aus Kohlenhydraten und Eiweiß erhält. Chemisch betrachtet besteht Fett aus einem Glycerin-Gerüst, an das in der Regel drei Fettsäuren angeheftet sind. Diese Fettsäuren unterscheiden sich in ihrem Aufbau und ihrer Funktion im Körper.

Gerade in der Sporternährung ist die Qualität der Fette, d.h. ihre Fettsäuren-Zusammensetzung, von entscheidender Bedeutung. Eine ungünstige Fettauswahl kann die Belastbarkeit einschränken und bei Leistungssportlern zu sportbedingten Entzündungsreaktionen führen. Dies gilt übrigens auch dann, wenn zu wenig Fett verzehrt wird!

Ganz besonders wichtig sind die ungesättigten Fettsäuren. Entsprechend bewirkt eine gezielte Zufuhr dieser Fettsäuren eine Verbesserung der Belastbarkeit und Erholungsfähigkeit. Sportler sollten daher bei der Auswahl von Fetten und Ölen auf ein günstiges Fettsäuren-Muster achten. Besonders empfehlenswert ist Rapsöl. Es eignet sich sowohl für die kalte Küche bei der Zubereitung von Salaten als auch beim Braten, Dünsten, Kochen oder Backen.

Fette liefern jedoch nicht nur Energie und essenzielle Fettsäuren, sondern sie transportieren auch die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Auch deswegen sind sie in der Sportlerernährung so wichtig. Der Körper speichert ein Überangebot an Energie als Depotfett ab. In welchem Ausmaß er dieses dann als Energiequelle nutzt, ist abhängig von der Intensität und Dauer der körperlichen Belastung.

Voraussetzung für die Fettverbrennung ist, dass genügend Sauerstoff vorhanden ist (aerobe Energiebereitstellung). Nur dann kann ATP aus Fettsäuren hergestellt werden. Bei großer Anstrengung ist jedoch Sauerstoff der begrenzende Faktor. Demzufolge nutzt der Körper Fettsäuren nur bei niedrigen bis mittleren Intensitäten sowie bei lang andauernden Aktivitäten. Während des Trainings werden zunächst die Triglyzeride verbrannt. Sind diese verbraucht, erhält die Muskulatur freie Fettsäuren aus dem Unterhautfettgewebe oder den Fettspeichern des Körpers. Selbst bei normalgewichtigen Personen ist das Depotfett ein nahezu unbegrenztes Energiereservoir.

Quelle: Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft

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