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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Japanisches Marathon-Teamwork

03.05.2006, 12:00:00
Foto:
MaxFun Sports

Das Team der japanischen Eliteläuferinnen blickt zuversichtlich Richtung VCM

Marathonlaufen hat in Japan zweifellos einen außergewöhnlichen Stellenwert: Die beiden letzten olympischen Frauenmarathons in Sydney 2000 und Athen 2004 wurden von japanischen Läuferinnen gewonnen. Es war mit Naoko Takahashi eine Japanerin, die als erste Frau der Welt einen Marathon schneller als 2:20 Stunden laufen konnte (Berlin 2001). Und von den weltweit 50 schnellsten Marathonläuferinnen des Vorjahres kamen fast 30 Prozent aus Japan.

Über 1.000 Kilometer Anlauf
Erstmals stehen beim diesjährigen Vienna City Marathon am 7. Mai Eliteathletinnen aus diesem marathonbegeisterten Land am Start. Dienstag Abend sind Chieko Yamasaki (Bestleistung 2:27:22 Stunden) und Tomo Morimoto (Bestleistung 2:27:46 Stunden) gemeinsam mit ihrem Trainer Yutaka Taketomi im Eliteathleten Hotel Crowne Plaza angekommen. Fünf Wochen lang haben sie sich in der Nähe von Albuquerque (New Mexico) in 1.700 Meter Höhe auf das Rennen vorbereitet – mit dem für japanische Läuferinnen bekannt hohen Trainingsumfängen. „Im April bin 1.120 Kilometer gelaufen“, so die 29-jährige Yamasaki. 800 bis 1.000 Kilometer pro Monat nennt ihre sechs Jahre jüngere Kollegin Morimoto als ganzjährigen Durchschnittswert. „Unser Training ist so schwierig“, so Trainer Taketomi, „dass die Herausforderung beim Wettkampf dann weniger groß ist.“

Teamwork als Schlüssel zum Erfolg
Die Erfolge des japanischen Marathonsports sieht Taketomi nicht nur im harten Training begründet: „Als Mitglieder von Firmenteams haben die Athletinnen und Athleten hervorragende Bedingungen. Das Training findet fast immer in großen Gruppen von rund 15 Personen statt. Dadurch sind die Läuferinnen gefordert und angespornt.“ Yamasaki und Morimoto laufen für das „Tenmaya“-Marathonteam. Diese japanische Handelskette besitzt auch in Wien ein Restaurant gleichen Namens. Dem sehr erfolgreichen Marathonteam gehör u.a. Naoko Sakamoto, die Siebte der Olympischen Spiele 2004 an. Damals war das gesamte Trainingsgruppe in Athen am Streckenrand, um ihre Kollegin anzufeuern. „Das hat mich unglaublich begeistert“, erinnert sich Yamasaki. „Es können nur wenige Läuferinnen bei solchen sportlichen Großanlässen teilnehmen. Aber es ist eine große Motivation für mich, einmal bei einer internationalen Meisterschaft zu starten.“

Rückkehr an bekannten Ort
Sakamoto hat sich in der Woche vor dem Olympiamarathon 2004 in Wien vorbereitet, anschließend kam das gesamte Tenmaya-Team nochmals in die Stadt, um den Europa-Aufenthalt zu verlängern und weiter hier zu trainieren. Die beiden Läuferinnen und Trainer Taketomi sind also an für sie bekannte Orte zurückgekehrt. Seit damals ist der Kontakt nicht abgerissen – auch durch Manager Brendan Reilly, der einige Monate in Wien studiert hat. Taketomi: „Wir sind deshalb zum Vienna City Marathon gekommen, weil es gute Bedingungen gibt. Außerdem ist es wichtig für beide Läuferinnen, die noch verhältnismäßig jung sind, internationale Rennen zu bestreiten und Erfahrungen zu sammeln.“

Yamasaki und Morimoto haben mit Zeiten von 2:27 Stunden beide hervorragende Marathondebüts gezeigt, beide werden am Sonntag ihren zweiten Marathon bestreiten. „Die Vorbereitungen sind sehr gut gelaufen. Bis zum Rennen gibt es außer den Presseterminen kein Freizeitprogramm, nur die Vorbereitung auf den Bewerb“, gibt Taketomi die Linie vor. „Erst danach werden wir uns diese wunderschöne Stadt genauer ansehen.“



Der Bericht wurde vom Veranstalter selbst im Eventmanager von MaxFun.cc eingetragen

Vienna City Marathon

Link: www.vienna-marathon.com

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