MaxFun Sports Laufsport Magazin

Regeneration

19.04.2002, 12:00:00
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Regeneration ist die Basis optimaler Leistung. Nach jeder sportlichen Aktivität benötigt der Körper eine Erholungsphase.

Der Zeitumfang für die Regeneration ist abhängig von Art und Dauer der Belastung. Während der Regeneration werden Muskelfibrillen erneuert und zusätzlich aufgebaut, erschöpfte Energiespeicher durch Zufuhr von Kohlenhydraten wieder aufgefüllt und das durch die Belastung beanspruchte Immunsystem gestärkt. Doch ein sich ständig wiederholendes Sportprogramm ohne vollständig abgeschlossene Regeneration ist einer der häufigsten Fehler im Sport.

Die sportliche Leistungsfähigkeit wird -trotz hoher oder gar festgesetzten Trainingsumfängen - durch eine unzureichende aktive Regeneration gemindert und der Gesamtorganismus kommt in einen katabolen (abbauenden) Zustand. Die Abwehrkräfte im Körper werden nicht stabilisiert, sondern gemindert. Während der Hobbysportler durch moderate Belastungen sein Immunsystem stärkt, ist das beim leistungsorientierten Sportler nicht immer der Fall. Bei ihm steht die Leistungssteigerung durch Erhöhung der Trainingseinheiten im Vordergrund. Oft werden die Trainingseinheiten bei noch nicht vollständig abgeschlossener Regeneration durchgeführt. Dadurch wird das Immunsystem besonders strapaziert und es bedarf besonderer "Pflege" durch richtiges Essen und Trinken.

Häufig besteht beim Leistungs- und Hochleistungssportler sowie beim Sportbeginner bzw. Wiedereinsteiger ein erhöhtes Risiko einer Dysbalance zwischen oxidativem Streß und körpereigener Abwehrkräfte.

Auswirkungen sportlicher Aktivität auf das körperliche Abwehrsystem

Sportliche Aktivität erhöht bei nicht vollständiger Regeneration das Infektrisiko. Besonders beim leistungsorientierten Sportler bleibt die Regeneration häufig "auf der Strecke", um durch kurzfristige Steigerung der Trainingseinheiten eine Leistungsverbesserung zu erzielen. Für eine langfristige Topleistung ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen sportlicher Aktivität und aktiver Regeneration wesentlich. Bei einem Ungleichgewicht zwischen Belastung und Regeneration kommt es zu einer deutlichen Schwächung des Immunsystems. Sportliche Aktivität wirkt als Stressor auf das Immunsystem ein. Dabei ist die Intensität ein größerer Stressor als der Umfang. Ebenso beeinträchtigen anaerobe Belastungen wie kurze Sprints das Immunsystem stärker als rein aerobe Belastungen wie zum Beispiel 10 km Waldlauf. Auch psychische Belastungen wie Wettkampfstreß und Kaderzuordnung bewirken eine zusätzliche Belastung des Immunsystems und erhöhen somit das Infektrisiko. Das aktive Abwehrsystem wird durch aktive Regenerationsphasen mit entsprechender Nährstoffzufuhr gestärkt.

Durch Sport steigt der oxidative Streß

Sportler sind durch einen erhöhten Sauerstoffverbrauch auch einem erhöhten oxidativen Streß ausgesetzt. Das heißt, es entstehen vermehrt freie Radikale, die eine Gefahr für den Organismus darstellen. Besonders für Freizeitsportler oder sporadisch Trainierende spielt dies eine Rolle, da deren Enzymsystem die zusätzliche Belastung nur ungenügend neutralisieren kann.Regelmäßige sportliche Aktivität in Kombination mit bedarfsgerechtem Essen und Trinken verbessert die körpereigenen Abwehrkräfte.

Sportmedinfo

Link: www.sportmedinfo.de

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