MaxFun Sports Laufsport Magazin
Indoor-Training im Trend: Die Vorteile vom Laufen auf dem Laufband
Körperliche Fitness und das mentale Wohlbefinden hängen eng zusammen, das ist mittlerweile allgemein bekannt. Wer sich regelmäßig bewegt, ist in der Regel glücklicher. Tatsächlich muss man dafür nicht täglich zwei Stunden lang Sport machen, Marathons laufen oder jede Woche schwere Gewichte stemmen, aber das gelegentliche Schwitzen ist gesund. Es ist also kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen ein eigenes Home Gym aufbauen. Ein paar freie Gewichte in der Garage, ein eigenes Laufband und ein paar Widerstandsbänder bieten gerade in den Wintermonaten eine ideale Möglichkeit, unabhängig vom Wetter fit zu bleiben - und es sind vor allem die grauen, nassen Tagen, an denen wir die Glückshormone durch den Sport gut gebrauchen können.
Das Laufband im Trend
Gewichte können hilfreich sein und Widerstandsbänder sind besonders gut für das aktive Aufwärmen, aber im Home Gym ist vor allem das Laufband der Star. Auf ihm tut man dem Herzen etwas Gutes, gerät schnell ins Schwitzen und verbrennt einiges an Kalorien, wenn man Gewicht verlieren möchte. An sonnigen Tagen zieht es einen ins Freie, doch die Flexibilität, die ein Laufband zu Hause bietet, ist vor allem an regnerischen oder verschneiten Tagen Gold wert. Auch für all diejenigen, die sich in der Dunkelheit draußen nicht sicher fühlen, ist das Laufband viel wert. Man hält sich von Stolperfallen und unbeleuchteten Wegen fern, muss deutlich weniger Kleidung tragen und auch keine Wasserflasche mit schleppen, wenn man länger unterwegs ist. Auch die allgemeinen Trainingsbedingungen sind kontrollierter, denn Tempo, Steigung, Distanz und Zeit sind exakt einstellbar – auch, wenn man nebenbei eine Serie schaut.
Vielseitiges Training gekonnt individualisiert
Moderne Laufbänder verfügen über integrierte Displays, Herzfrequenzmesser und die Kopplung mit Apps. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Trainiert man gezielt für ein Rennen, stellt man im Handumdrehen Intervalle oder Steigung ein. Wünscht man sich die gezielte Fettverbrennung in der Herzfrequenzzone 2, ist auch das klar definierbar. Selbst reale Laufstrecken können durch digitale Routen oder VR-Technik simuliert werden. Und wer seinen Fortschritt messen oder sich motivieren lassen möchte, nutzt das oft integrierte Online-Coaching.
Tipps für effektives Training auf dem Laufband
Wer sein Laufband in vollem Umfang nutzen möchte, sollte nicht immer die gleiche Distanz, Zeit oder Steigung laufen. Der Körper reagiert am besten auf unterschiedliche Stimuli, bei denen die Muskeln und das Herz-Kreislaufsystem unterschiedlich strapaziert werden und bei denen die Ausdauer nach und nach wächst. So kann man zum Beispiel am Montag mit einem entspannten Aufwärmen beginnen und dann 40 Minuten lang bei einem leicht fordernden Tempo laufen. Anschließend dienen ein Cool-Down und leichte Dehnübungen dazu, die Regeneration zu optimieren und die Beine locker zu behalten. Am Dienstag kann ein anspruchsvolles Krafttraining die Fitness unterstützen und am Mittwoch passt vielleicht ein Ruhetag in den Tagesablauf. Wer am Donnerstag schnelle Intervalle läuft und zwischendurch jeweils 90 Sekunden Pause im entspannten Tempo läuft, kann am Freitag Yoga ausüben und das Wochenende zum Radfahren oder Schwimmen nutzen. So fördert man die Ausdauer, kurbelt den Stoffwechsel an, bleibt mobil und fördert sowohl Schlaf als auch Konzentration. Das Laufband ist somit kein Ersatz, sondern eine wertvolle Ergänzung zum Outdoor-Training und anderen Formen der Bewegung, und das besonders in der kalten Jahreszeit. Wer sich darauf regelmäßig einlässt, wird sich schon bald besser fühlen.

Foto: https://www.pexels.com/de-de/foto/foto-der-person-mit-laufband-3757957/

