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Echter Sport in Virtual Reality: fit werden ohne viel Platz

Künstliche Intelligenz und Virtual Reality bahnen sich ihren Weg in den Alltag

Neben Videospielen und Interaktionsspielen erobert VR verstärkt den Fitnessmarkt. Wir zeigen heute, wie mit wenig Platz und viel Fantasie auch ein Couchpotato fit und aktiv werden kann, ohne es zu merken. Obwohl die meisten der beliebten Fantasy-Spiele im Sitzen gespielt werden, hat sich einiges in diesem Bereich getan.

Die Virtual Reality gibt den Spielern zum einen die Möglichkeit, ganz im Spiel aufzugehen und alle Ereignisse hautnah zu erleben. Zum anderen kommt der eigene Körper in Bewegung. Die Controller werden so schnell zu Boxhandschuhen, Tennisschlägern oder Schwertern.

Es ist nicht nur die Spielebranche, die zu Unterhaltungszwecken in die VR-Welt investiert hat. Mit der Technologie werden auch virtuelle Tourismus- und Geschäftstreffen durchgeführt. Stellen Sie sich vor, Ihr Sofa wird zu einer aufregenden Reise durch den afrikanischen Dschungel oder Sie betreten mit Cherry Online Casino eine filmähnliche Casino-Umgebung. Die VR-Ziele und Erlebnisse sind endlos.

Der Klassiker: Beat Saber

Das Virtual Reality Institute of Health and Exercise hat sich neben anderen Spielen, die heute vorgestellt werden auch Beat Saber angeschaut und auf seinen Kalorienverbrauch getestet. Beat Saber kommt dabei auf 6,55 bis 7,45 Kilokalorien pro Minute. Dabei ist das Rhythmusspiel besonders gut für Anfänger geeignet. Die Funktionsweise ist sehr einfach. Mit dem Laserschwert müssen Blöcke zum richtigen Takt zerschlagen werden.

Mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden kann der Trainingseffekt gesteigert werden. In der höchsten Stufe ist volle Konzentration und Durchhaltevermögen gefragt. Wer diese geschafft hat, hat sich durchaus eine Pause verdient.

Der Jogger: Sprint Vector

Aus der Ich-Perspektive wird ein unterhaltsamer Parkour durchlaufen. Mit den Armen können die Laufbewegungen beschleunigt oder auch verlangsamt werden. Dabei sollte jedoch vor der vollen Geschwindigkeit getestet werden, ob die vielen bunten Welten nicht auf den Magen schlagen. Empfindliche Naturen lassen es zu Beginn lieber etwas langsamer angehen.

Das Besondere an diesem Spiel ist der Multiplayer-Modus. Warum also nicht mit der besten Freundin eine Runde im virtuellen Park drehen. Mit 5,15 bis 5,51 Kilokalorien pro Minute bietet Sprint Vector durchaus ein wirkungsvolles Kardio-Training. Mit etwas längeren Levels könnte dieser Effekt noch verbessert werden.

Der Champion: Creed















 

 

(Foto: copyright: www.pixabay.com)

Creed bietet das intensivste Training bei den VR Programmen an. Pro Minute werden im Durchschnitt 6,62 bis 7,8 Kilokalorien umgesetzt. Das Boxspiel schafft eine tolle Kombination zwischen einer realistischen Simulation und Arcade-Elementen. Dabei sollte natürlich nicht vergessen werden, immer die Hände als Schutz vor dem Gesicht zu halten. Wird nicht ausreichend gegen den virtuellen Sparringspartner gegengehalten, wartet das unausweichliche KO. Doch vorher wird dem Spieler noch einmal die Chance gegeben, sich aus dem dunklen Tunnel ans Licht zu retten. Rudern mit den Armen, wie in einem Vollsprint rettet den Sportler vor dem endgültigen KO.

Ganz im Stil von Rocky Balboa werden unterschiedliche Trainingseinheiten geboten, bevor es mit den Wettkämpfen losgeht. Ein abwechslungsreiches Spiel mit gutem Trainingseffekt und einer Menge Spaß. 

Stecker in die Dose und los gehts

Schlechtes Wetter ist schon lange keine Ausrede mehr, nicht aus dem Sofa hochzukommen. Die technisch raffinierten Sportprogramme mit Virtual Reality bringen auch Sportmuffel in Bewegung, ohne das diese auf den Zocker-Effekt verzichten müssen. Eine gelungene Kombination aus Spiel und Sport, deren Potenzial noch lange nicht ausgereizt ist.

Link: www.gamez.de

01.04.2021, 12:00:00
Foto: www.pixabay.com

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