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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Das Vorhaben: Race Around Austria

30.03.2013, 12:00:00
Foto:
© MaxFun.cc

Mit seinen 2.200 km nicht nur verdammt lang, mit seinen 30.000 Höhenmetern auch verdammt hügelig.

Sie können sich sicherlich erinnern, bei einem unserer letzten Interview-Beiträge ging es um die beiden „Wahnsinnigen“, Dominik Frey und Oliver Schindl, die als Physiotherapeuten tätig sind und sich heuer beim wohl härtesten „Nonstop-Road-Race“ von Österreich, dem „Race Around Austria“ (2.200km mit 30.000 Höhenmetern entlang der österreichischen Grenze) versuchen werden.
Dass dafür neben einem Haufen Training, gutem Material, Sponsoren und einem Betreuerteam vom feinsten auch jede Menge Psychologie mitspielt, liegt auf der Hand. Wie geht es den beiden in ihrer Vorbereitung?

Auch, wenn das Wetter in Wien-Umgebung eher Wintersportler begeistert haben dürfte in den letzten Monaten, sind die beiden voll im Plan. Seit 20. November, den man sich als offiziellen Trainingsstart ausgesucht hat, waren es satte 4.400km Rad (Rennrad, MTB und Walze) bei Dominik, bei Oliver etwas weniger, da dieser sich mehr auf Alternativtraining verlegt hat. Was sich unter anderem in 3-maligem Lauftraining/Woche oder zahlreichen Skitouren- und Langlaufeinheiten ausgedrückt hat. So kommt Oliver auf insgesamt 240 Stunden Ausdauertraining in diesen 4 Monaten, was einem beachtlichen Schnitt von 15/Woche entspricht. Um diese Jahreszeit, in dieser Phase der Vorbereitung und vor allem, bei DIESEN Wetterverhältnissen, beachtlich. Zumal bei beiden noch diverse Kräftigungs-/Stretching-/Tennis-/Schwimm- und Bouldereinheiten dazukommen. Ein typischer Arbeits-/Trainingstag sieht bei Oliver etwa so aus: 2 Stunden Walze, dann mit dem Rad in die Arbeit, 8 Stunden „Physiotherapieren“, mit dem Rad nach Hause, 1,5 Stunden Laufen und hernach noch 2 Stunden Tennis. Man sieht also, dass ein halbes Jahr vor dem geplanten Höhepunkt relativ unspezifisch trainiert wird, und das ist nicht nur für die Psyche wichtig, sondern vor allem auch für die Gelenke. Dominik setzt – neben dem Bouldern – ausgleichend vor allem auf das Schwimmen, 3x die Woche findet man ihn im kühlen Nass. Beide legen momentan größten Wert auf grundlagenorientiertes Training, einmal pro Woche darf das „Salz dann auch in die Suppe“, sprich, einmal pro Woche wird etwas härter pedaliert.

Prinzipiell ging es den meisten Ausdauersportlern, die in unseren Breiten zu Hause sind, in den letzten Monaten relativ ähnlich, das Wetter macht(e) öfter Striche durch Rechnungen, als einem lieb waren.

Motivationshilfen gefällig? „Sofort nach dem Aufstehen/“von der Arbeit nach Hause Kommen“ hinein in die Montur und raus auf die Straße/rauf auf die Walze.“ Nicht lang herumfackeln, Kaffee trinken oder es sich bei einem Stück Kuchen gemütlich machen, sonst wird das nix. Klar, bei -8 Grad, Wind und Schneetreiben, muss man sich auch während des Fahrens weiter motivieren, und das geht s Man stelle sich einfach den Zieleinlauf beim RAA oder die (nicht qualvolle) Auffahrt zum Hochtor (Glockner) vor, die Endorphinausschüttung und das unendliche Glücksgefühl. Und wieder ein paar Minuten geschafft. Wer über so viel Willen verfügt, dass er rund um Österreich radeln will, der kann das natürlich.

Die meiste Arbeit war an und für sich die Sponsorensuche, die aber nun zur Zufriedenheit aller abgeschlossen zu sein scheint. Was als nächstes ansteht? Ein Trainingslager auf Malle, für das man den beiden nur besseres Wetter wünschen kann. Danach die ersten Wettkämpfe, die mit Teilnahmen bei Triathlons, Duathlons, Zeitfahren und dem 24-h-Rennen in Grieskirchen vielfältiger nicht sein könnten. Und last but not least Training, Training, Training.

Christian Kleber (MAS)

Link: www.maxfun.at

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