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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Auftakt des Ski Weltcup

29.10.2007, 12:00:00
Foto:
MaxFun Sports

Zahlreiche Neuerungen beim alpinen Ski Weltcup.

Vor dem Auftakt in Sölden präsentierten die Renndirektoren des internationalen Skiverbandes FIS Günter Hujara und Atle Skaardal zahlreiche Veränderungen. So entschied man sich nach häufiger Kritik an der vorherigen „30er-Regel“ wieder zur Auslosung der Startnummern für Abfahrts- und Super-G-Rennen zurückzukehren. Die Top Sieben der Weltrangliste bekommen nun beispielsweise eine Startnummer zwischen 16 und 22 zugelost. Sehr streng wird zukünftig das unentschuldigte Fernbleiben von der Auslosung geahndet: Mit einer hohen Startnummer und zudem einer Geldstrafe von knapp €600, im Wiederholungsfall von knapp €3000. Auch bezüglich des Materials gelten jetzt neue Vorschriften. Die Skier sind nun breiter und die Standhöhe auf den Skiern niedriger, um die Fähigkeit des Läufers zur Kontrolle der Ski zu verbessern.

Beim Forum Alpin in Sölden wurde schließlich auch generell über die Zukunft des Wintersports diskutiert. Nach dem schneearmen letzten Winter, so FIS-Präsident Gian-Franco Kasper, müsse vor allem an den Freizeit-Skilauf gedacht werden, der Weltcup sei ohnehin nicht gefährdet. Der Boss des österreichischen Skiverbands Peter Schröckschnadel ergänzte, auch der Ski Weltcup solle attraktiver werden: Dem Wunsch nach Entertainment müsse Rechnung getragen werden. Und der deutsche Doppel-Olympiasieger von Lillehammer 94, Markus Wasmaier, sprach vom Nachwuchsproblem im Skisport und forderte mehr Vorbilder.

Zudem stellte der FIS-Präsident einige langfristige Änderungen des Weltcup-Kalenders in Aussicht, so wies er auf die wachsende Bedeutung Asiens im Wintersport hin, was zwangsläufig zu einer Reduzierung von Rennen in Europa führen werde. Eine neue Idee, die Gian-Franco Kasper in Sölden vorstellte, ist ein Langlauf-Bewerb in Monte-Carlo auf dem schneebedeckten Formel-1-Kurs.

Selbstverständlich wurden in Sölden nicht nur Änderungen vorgestellt und Visionen diskutiert, sondern auch sportlich einiges geboten. So konnte der Gesamtsieger des letzten Jahres, Aksel Lund Svindal, mit seinem achten Sieg im Weltcup glänzen. Er gewann den ersten Riesentorlauf der Herren der Saison mit einer Zeit von 2:17,87 vor Ted Ligety aus den USA und Kalle Palander aus Finnland. Bester Österreicher war Benjamin Raich, der mit einer Zeit von 2:18,53 den vierten Platz erreichte. Am Vortag siegte Denise Karbon aus Italien beim Riesentorlauf der Damen mit einer Zeit von 2:23,21 vor Julia Mancuso aus den USA und der Österreicherin Kathrin Zettel. Die Deutsche Kathrin Hölzl schaffte es auf den achten Platz.

Am 10. und 11. November startet im finnischen Levi der Slalom der Damen und der Herren. In Kanada findet zwei Wochen später in Panorama der Riesentorlauf und der Slalom der Damen und in Lake Louise die Abfahrt der Herren und der Super-G statt.

Weitere Infos auf www.fis-ski.com
Foto-Copyright FIS


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