MaxFun Sports Laufsport Magazin
Sport & Wirtschaftsspionage
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14.12.2006, 12:00:00
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Die Schweizer Datasport AG betreut verschiedene Sportveranstaltungen im Lauf- und Radsport. Nun wird einem ehemaligen Geschäftsleitungsmitglied der Datasport AG unbefugte Datenbeschaffung, eventuell unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem und Datenbeschädigung vorgeworfen. Auf bis zu fünf Jahre Haft könnte das Urteil des laufenden Prozesses lauten.
In den Jahren 2003 und 2004 hackte sich der Angeklagte während seiner Tätigkeit bei der Datasport AG in mehrere EDV-Systeme ein, mitunter verschaffte er sich auch unrechtmäßigen Zugang zu den Systemen von Mitbewerbern wie beispielsweise bibchip oder Mika timing. Unter falschen Namen verschickte er Emails mit Trojanern, die nach Öffnen der Email sämtliche Tastatureingaben aufzeichneten. Wertvolle Informationen im Kampf um die Gunst von Kunden! Bereits am Montag erklärte der Angeklagte, ab November 2003 während neun Monaten als Hacker aktiv gewesen zu sein. - Darüber hinaus wird verhandelt, ob sich der Angeklagte Zugang zu passwortgeschützten E-Mail- Postfächern verschafft und anschließend unter anderem Kundenanfragen bei der Konkurrenz gelöscht habe. In dem fraglichen Zeitraum standen Mitbewerber der Datasport AG zunächst in Kontakt mit Schweizer Veranstaltern, die sich trotz erklärtem Interesse den Kontakt anscheinend plötzlich einstellten. Das Gericht wird nun zu entscheiden haben, in welchem Umfang und aus welchen Motiven sich der Hacker mit seinem Handeln strafbar gemacht hat. Mit einem Urteil wird noch diese Woche gerechnet. Der Bericht wurde vom Veranstalter selbst im Eventmanager von MaxFun.cc eingetragen MaxFun.de |


