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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Sonne lachte über Rekordfeld beim Salzburg Amref Marathon

30.04.2006, 12:00:00
Foto:
MaxFun Sports

Kenianer vorneweg - Lokalmatadore mit starken Leistungen

30. April 2006
Bericht vom Veranstalter

Nach den unwirtlichen Wetterbedingungen an den vergangenen Tagen schenkte Petrus den Teilnehmern am Salzburg AMREF Marathon 2006 heute Sonne und beste Laufbedigungen - zumindest für die heimischen Teilnehmer, denn die kenianischen Stars hätten sich ein paar Grad mehr gewünscht. Um Punkt 9 Uhr gab Salzburgs Bürgermeister den Startschuss zum "Laufsport-Ereignis des Jahres" in der Mozartstadt - die Veranstalter konnten sich über einen neuen Teilnehmerrekord von 2.021 Startern und lt. Polizei über 20.000 Zuschauer freuen.

Sportlich ging vom Start weg alles den erwarteten Gang. Die kenianischen Topstars Caleb Ngetich, Jematia Chemaringo (beide Halbmarathon) und Josephat Kiprono Rotich (Marathon), setzten sich von Beginn weg von der Konkurrenz ab und liefen ihr "Rennen im Rennen" gegen die Uhr. Mit Erfolg, denn Ngetich unterbot seine Zeit aus dem Vorjahr um sechs Sekunden und kam nach 1:04:51 Stunden ins Ziel. Glänzend unterwegs war auch Chemaringa, die eine Siegerzeit von 1:21:10 verbuchte. Allerdings klagten beide unisono auf Grund für sie ungewohnten Kälte über Atemprobleme. Ngetich sagte nur: "Ich habe noch mehr erwartet." Die Revanche im Jahr 2007 ist wohl vorprogrammiert...

Marathon-Mann Rotich war bei der 10-km-Marke nur wenige Sekunden hinter Landsmann Ngetich. Doch vor allem die letzten zwei Kilometern waren für den 28-jährigen Vorjahressieger ein einziger Leidensweg. "Ich bin ein paar Tage vor dem Rennen noch gestürzt", verriet er ein zusätzliches Handicap. "Zwischendurch hab ich mir sogar überlegt, ob ich aufgeben soll. Aber das kam letztlich nicht in Frage - schließlich bin ich für AMREF gelaufen, daher habe ich mich noch ins Ziel gekämpft", war Rotich letztlich doch glücklich, zumindest den Sieg gerettet zu haben. Mit 2:27:42 Stunden lag er nur noch etwas mehr als dreieinhalb Minuten vor Gerhard Wörndl (ASV Salzburg/2:31:15).

Womit bereits ein weiterer erfreulicher Aspekt des Lauf-Events in der Mozartstadt angesprochen wäre, die Leistungen der heimischen Athletinnen und Athleten. Hinter Wörndl lieferten mit Herbert Gruber (LC Aufi & Owi/2:36:14) und Gerhard Lettner (ASV/2:41:14) zwei weitere Lokalmatadore Topzeiten - alle drei wurden mit den Medaillen bei der erstmals im Rahmen des Rennens ausgetragenen Marathon-Landesmeisterschaft belohnt. Wörndl und Gruber bildete bis zur 30-km-Marke ein Tandem, ehe Wörndl seinem Begleiter enteilte und eine klare neue persönliche Bestzeit auf der 42,195-km-Distanz aufstellte. Wörndls Kommentar: "Es war ein schönes Rennen. Herbert Gruber war immer nahe an mir dran und hat mich zu dieser guten Zeit getrieben." Gruber sagte im Ziel: "Es gab auf den letzten Kilometern einige leichte Gefälle - das ist extrem beanspruchend für die Muskulatur. Aber Gott sei Dank hatte ich genug Reserven."

Ansonsten gab es für die neue Streckenführung im Süden der Landeshauptstadt nur Lob. "Es war perfekt, es gab kaum Anstiege", schwärmte etwa Halbmarathon-Gewinnerin Chemaringo. Eine Tatsache, die sich auch die schnellste Dame auf der Langstrecke zu Nutze machte. Dr. Sabine Hofer (LAC Salzburg) lieferte sich lange Zeit ein Duell mit der Steirerin Ilse Wieshuber (RC LA Bad Tatzmannsdorf), das sie letztlich um 20 Sekunden (2:56:31 gegenüber 2:56:51) gewann. "Es ist ein Traum, in Salzburg den Marathon zu gewinnen und Landesmeisterin zu werden", jubelte Hofer. Aber auch Wieshuber, die sich eine Zeit unter drei Stunden zum Ziel gesetzt hatte und am Ende sogar einen "Hausrekord" aufstellte, war alles andere als unglücklich: "Das ist sicher der größte Erfolg meiner Karriere."

Im Halbmarathon der Damen glänzte Lauren Martin (ASV Salzburg) mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1:23:03 Stunden. Dabei war sie mit ihrer Leistung gar nicht restlos zufrieden. "Ich habe mich während des Rennens gar nicht so gut gefühlt. Aber wenn man Bestleistung läuft, darf man sich nicht beschweren." Begeistert zeigten sich der Halbmarathon-Zweite und -Dritte, Christian Bründlinger (LC Saalfelden) und der vereinslose Salzburger Christian Hirner, über dei Strecke, die sie zu sehr guten Zeiten animiert hat.

Foto: (Bryan Reinhart, (c) Salzburg AMREF Marathon
Ergebnisse unter www.pentek-timing.at

Salzburg AMREF Marathon 30.04.2006

Link: www.salzburg-marathon.at

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