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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Beckenschiefstand und Beinlängendifferenz

Was man gegen körperliche Ungleichheiten unternehmen kann

Niemand hat einen perfekt symmetrischen Körper. Wer kann von sich behaupten, zwei exakt gleich lange Arme oder gleich lange Beine zu haben? Kein Mensch ist vollkommen und völlig synchron. Den meisten ist es auch nicht bewusst und sie wissen garnicht, dass sie einen Beckenschiefstand oder Beinlängendifferenz haben. Eine Schieflage des Beckens ist nicht unbedingt mit Schmerzen verbunden. Solange die Beckenfehlstellung nur geringfügig ist, bereitet es dem Körper auch keinerlei Probleme. Denn Schmerzen werden vom Körper nur produziert, wenn das Gehirn eine drohende Schädigung vermutet. Das selbige trifft auch auf die Beinlängendifferenz zu.

Unterschiedlich lange Beine von wenigen Millimetern findet man daher sehr oft. Auch hier ist der Körper in der Lage dieses minimale Ungleichgewicht zu kompensieren, ohne dass Schmerzen entstehen müssen. Wenn die Beinlängendifferenz  mehr als fünf Millimeter beträgt, kann es problematisch werden. Hierbei kippt das Becken dann oft so stark, dass die Belastungen im Alltag und insbesondere beim Gehen ungleichmäßig auf den Körper verteilt werden.

Kommt es zu Überlastungsbeschwerden und Verschleißerkrankungen, können Osteoporose, Bandscheibenvorfällen und Knieschmerzen die Folge sein. Bei einem dauerhaft schiefen Becken kann es im Wachstumsalter eine sogenannte erworbene Skoliose entstehen. Zwar muss diese nicht zwangsläufig zu Rückenschmerzen führen, doch die Verkrümmung der Wirbelsäule begünstigt Verspannungen der Haltemuskeln sowie muskuläre Dysbalancen, was wiederum zu Schmerzen führen kann.

Es gibt zwei mögliche Ursachen für einen Beckenschiefstand:

  • genetische Veranlagung - die Beine sind tatsächlich deutlich unterschiedlich lang. Zum Beispiel kann es sein, dass ein Oberschenkelknochen etwas länger ist als der andere. 
  • muskuläre Dysbalance durch eine einseitige Belastung - auch dieses Ungleichgewicht der Muskeln sorgt letztendlich dafür, dass an einer Seite einer Hüfte mehr „gezogen“ wird als an der anderen.

Doch dank unserer heutigen Medizin ist das alles kein Problem mehr. Man sollte sich seiner "internen Differenzen" nur bewusst sein und diese auch - wenn notwendig - behandeln lassen.

Link: www.maxfunsports.com

28.01.2019, 09:00:00
Foto: pexels.com
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