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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Die Lust am Laufen

Aller Anfang ist schwer und es gilt den „inneren Schweinehund" zu überwinden

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und aller Anfang ist schwer. Besonders im Sport. Weil man dafür den „inneren Schweinehund“ überwinden muss. Wenn man dann aber erst einmal seine ersten Schritte gemacht ist, lernt man auch schnell den Genuss der körperlichen Lauf-Bewegung kennen. Der erste Schritt, der erste Ruck ist immer der schwerste – besonders wenn die Ausreden im Kopf verrücktspielen: Es ist zu dunkel, zu kalt, zu unbequem und außerdem zu spät am Abend. Gründe gegen das Laufen gibt es genügend und man wird immer fündig werden. Deshalb muss die erste Hürde schnell genommen werden, das ist besonders wichtig und sinnvoll. Niemand zwingt einen zum Laufen, man will es ja schließlich selbst und daher sollte ganz schnell Schluss sein mit den faulen Ausreden. Denn Läufer haben mehr vom Leben - wer regelmäßig joggt fühlt sich glücklicher, lebt gesünder und wird tatsächlich älter. Her also mit der Lust am Laufen. Das gilt auch für alle, die Lust am Spielen haben. Wer eine Runde Blackjack oder Poker spielen möchte, der kann danach auch eine Runde laufen gehen.

Bewegung
Seit Beginn er Menschheit steckt dem Menschen das Laufen in den Knochen. Der Mensch ist für die Bewegung gemacht und für unsere Vorfahren war das Laufen ein wichtiges Werkzeug, um auf die Jagd zu gehen und Beute zu erlegen. Dementsprechend ausgeprägt ist heute auch unser Bewegungsapparat – selbst wenn wir einen Großteil des Alltags in körperlicher Inaktivität verbringen und tagsüber am Schreibtisch oder abends auf der Couch sitzen. Die gesundheitsbedingte Vorgabe (Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO) liegt bei täglichen 10.000 Schritten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine aktive Gestaltung des Alltags in Form von Bewegung notwendig. Dabei ist der Verzicht auf den Fahrstuhl und dabei die Treppe zu nehmen ein genauso guter Anfang wie eine Station früher aus dem Bus auszusteigen und zu laufen.

Learning by Doing
Wer sich vorgenommen hat, regelmäßig zu joggen, sollte es richtig lernen. Es ist darauf zu achten, dass man gleichmäßige Laufbewegungen macht und die Schritte weder zu groß noch zu klein sind. Der Oberkörper ist dabei gering nach vorne gebeugt, die Arme schwingen locker mit, die Hände sind offen. Zusammengeballte Hände würden zu einer Verspannung des Oberkörpers führen.

Besonders Anfänger ohne Kondition, sollten sich nicht zu hohe Ziele setzen und gleich vier oder fünf Kilometer anpeilen. Das wäre für den Körper am Anfang zu viel. Deshalb: Langsam anfangen und an drei Tagen wöchentlich kurze Einheiten trainieren. Das bedeutetet in den ersten Wochen dürfen es 15 bis 20 Minuten Einheiten sein.

Auch Stop and Go kann angewendet werden: Drei Minuten joggen, eine Minute gehen. Immer abwechselnd. Es ist vielleicht ein wenig mühselig und anstrengend, aber man sollte sich auch noch unterhalten können und nicht gänzlich aus der Puste geraten. Nach einigen Wochen können die Intervalle vergrößert werden und die Stop and Go`s weggelassen werden.

Besonders gut für Anfänger sind auch ein paar spezielle Übungen für die Beine (beispielsweise Ausfallschritte oder Kniebeugen), um für den Muskelaufbau zu sorgen. Ganz wichtig sind die regelmäßigen pausen, die der Körper braucht. Zwischen zwei Läufen sollte mindestens ein Tag Regeneration eingelegt werden.

Warum laufen?
Laufen und Joggen geht auf die Gelenke. Deshalb sollten Läufer mit starkem Übergewicht vorher mit dem Arzt absprechen, ob Joggen als Sport geeignet ist. Einer der vielen Gründe fürs Laufen ist neben der Gesundheits- und Konditionskomponente der Spaß. Tatsächlich ist die Lust am Laufsport in medizinischer Sicht geradezu ideal und natürlich zu empfehlen. Einige Studien belegen, dass die Lebenserwartung von Läufern tatsächlich weit über der von Bewegungsmuffeln liegt. Kein Wunder, denn beim Laufen wird allem das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Ein Läuferherz pumpt nun mal mehr Blut durch den Körper, was die Sauerstoffversorgung verbessert. Vom Training profitiert auch die Lunge – ihr Volumen wird vergrößert und der Effekt auf das Immunsystem ist ebenfalls auffällig gut. Die Körperwiderstandsfähigkeit wird gestärkt, Muskeln werden auf- und Fett wird abgebaut.

Aber es gibt noch etwas, was die Lust am Laufen prägt. Das ist die mentale Wirkung, die sehr hoch eingeschätzt wird. Denn beim Laufen werden Euphorie und Glücksgefühle durch Endorphine und Serotonin ausgeschüttet. Wissenschaftler haben außerdem herausgefunden, dass durch das Laufen ein Nervenprotein gestärkt wird, das gegen Demenz und Depressionen wirkt. Einen guten Lauf haben – der Spruch kommt nicht von ungefähr…

16.10.2018 08:00:00
Foto: pixabay.com