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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Das Sportler-Herz hüpft bei diesen Temperaturen gleich höher

Vernunft ist jetzt gefragt, mehr denn je.

Spring - spring

Zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit hat es jetzt null oder gar mehr Grad – Celsius wohlgemerkt, nicht Kelvin…sonst hätte sich alles erledigt, nichts würde sich mehr bewegen, alles erstarrte, sogar die Quarks und Strings und weiß der Kuckuck was. Aber auch bei Celsius-Temperaturen, wie wir sie jetzt lange Zeit hatten, sind viele erstarrt, und ein guter Teil derer, die dennoch weiter geradelt und gelaufen sind, plagt sich seit Wochen herum mit einem probaten Husten, der einfach nicht vergehen will. Schuld daran können durchaus die anhaltenden eisigen Temperaturen und der Feinstaub, der ganz schön belastend ist, sein.

Trotzdem sieht es nun so aus, als ob der Winter langsam ade sagen würde, die mit viel Outdoor-Erfahrung können ihn förmlich riechen, den Frühling. Also raus und Vollgas, oder? Mitnichten, meine Damen und Herren, mitnichten. Wer glaubt, all das aufholen zu können, was er in den letzten Monaten versäumt hat, irrt. Erstens einmal kann man kaum etwas aufholen im Training, Training ist ein planmäßiger Prozess, der intelligent und aufbauend gesteuert werden muss. Zweitens käme man schneller ins Übertraining, als einem lieb wäre, klopfte man Kilometer und Intensitäten wie ein Wahnsinniger in Wald und Wiese. Vernunft ist jetzt gefragt, mehr denn je.

Klar werden die wenigsten unzählige Radkilometer auf der Zeitfahrmaschine in den Beinen haben, und so werden die ersten Duathlons oder Radrennen wieder einmal nicht so locker von der Hand gehen, wie man sich das im Herbst, im goldenen, ausgemalt hat. Dabei hätte man es wissen müssen – auch die vergangenen Winter haben nicht unbedingt eingeladen zu 150-km-Zeitfahreinheiten en masse, denn auch sieben Grad plus und Wind und Regen waren keine Bedingungen, die zum Tempobolzen wie geschaffen waren. Die Schlaueren nahmen sich eine Lizenz für die Radrennbahn oder erstanden einen Ergometer, der alle Stücke spielt.

Viele fangen daher erst jetzt an, draußen Gas zu geben, ganz wichtig ist hier der behutsame Aufbau. Sowohl Umfang als auch Intensität sollten langsam gesteigert werden, auch diejenigen, die indoor sehr viel gemacht haben, sollten sich so nach und nach an das Training vor der Türe gewöhnen. Eine gute Alternative für die erste Zeit wäre es, die lockeren Einheiten draußen zu absolvieren und die Intervalle auf dem Laufband oder dem Ergometer zu machen. So überlastet man weder die Atemwege, noch läuft – oder besser steht – man Gefahr, in den Intervallpausen zu sehr abzukühlen. Auch rund um den Gefrierpunkt sind zwei Minuten Intervallpause recht lang, auf dem Laufband kann man diese problemlos abhalten.

Natürlich wird es jetzt viele geben, die den Kopf schütteln und die Nase rümpfen, was soll das ganze Getue, immerhin haben sie die letzten dreißig Jahre auch immer draußen trainiert, jetzt auf einmal so etwas. Heuer war bislang allerdings eine Sondersituation, der Winter ist bereits sehr lang und sehr kalt, in den letzten Jahren war das nicht so. Die Feinstaubbelastung ist heuer vor allem in den Ballungsräumen sehr hoch, und – das darf man auch nicht vergessen – man wird nicht jünger. Das mag für diejenigen, die jetzt nicht den Kopf geschüttelt haben, eine Bestätigung sein, dass viele Probleme hatten heuer, dass viele ihren Husten, ihre Probleme mit den Bronchien oder die lästige Erkältung nicht loswurden. Und dass daher viele in ähnlichen Trainingssituationen sind wie man selbst – erst ein paar Wochen krank gewesen, dann gesund, wieder trainiert, wieder krank, wieder gesund, trainiert, Husten, wieder Pause, etc. So mancher wird dadurch vielleicht entdeckt haben, dass komplette Trainingspausen Körper und Geist gar nicht mal so schlecht tun, so mancher wird jetzt sogar fitter sein als je zuvor…in diesem Sinne hoffen aber doch wohl die meisten, dass sich der Winter nun endlich vertschüsst.

Link: www.maxfunsports.com

14.02.2017, 09:00:00
Foto: MaxFun Sports
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