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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Schwimmtraining für Triathleten - Teil 5 der MaxFun.cc-Serie

19.11.2010, 12:00:00
Foto:
© MaxFun.cc

Neoprenanzug: Schwache SchwimmerInnen profitieren wesentlich mehr vom Auftrieb der Gummihaut.

Die genauen Bestimmungen, bei welchen Triathlon-Wettkämpfen, ab oder eigentlich bis zu welchen Wassertemperaturen man einen Neoprenanzug tragen darf, entnehme man entweder dem Regelwerk des Österreichischen oder sonst eines Triathlonverbandes, oder aber den Wettkampfbestimmungen des jeweiligen Bewerbs. Denn klarerweise wird bei einem Ironman nicht ganz so schnell geschwommen wie bei einem kurzen Triathlon, daher darf dort meist bis zu einer höheren Wassertemperatur im Anzug geschwommen werden. Offizieller Grund; damit der Körper nicht überhitzt; inoffizieller Grund; dass sich genügend Leute anmelden, denn gerade auf der Langdistanz finden sich immer noch recht viele "NichtschwimmerInnen", die dafür passabel Rad fahren oder laufen können.

Schwache SchwimmerInnen profitieren wesentlich mehr vom Auftrieb der Gummihaut, die in den Anfangstagen des sommerlichen Dreikampfs tatsächlich fast noch eine solche war; man konnte sich kaum bewegen, und vom größten Organ des Haifisches hat man sich auch erst in jüngeren Tagen einiges an Gleitfähigkeit abgeschaut. Aber zurück zu den schlechten SchwimmerInnen, die gleiten teilweise bis zu 20s/100m schneller durchs Wasser als "nackt", die Superschwimmer hingegen profitieren kaum, weil sie ohnehin eine nahezu perfekte Wasserlage haben.

Doch Neo ist nicht gleich Neo, vor allem die Preisgestaltung ist ausgesprochen individuell, es gibt schon eine limited edition um 750,--, Mitglieder dieser Spezies spielen in einer anderen Liga, sie schwimmen quasi von selbst, man muss es nur noch schaffen, sie zu bezahlen. Wer sich ein solches Teil leisten kann, arbeitet meist außerordentlich viel, hat daher keine Zeit zum Trainieren, was wiederum das "Selbstschwimmen" absolut rechtfertigt.

Doch das teuerste Modell muss laut unserem Schwimmspezialisten Alexander Krenn nicht immer das beste sein.

Wer beispielsweise eine gute Wasserlage hat, braucht keine 5mm Beinstärke, weil er die ausgleichende Beinbewegung dann schon bald über Wasser machen würde. Je flexibler man im Schulterbereich ist, desto dünner sollte der Neo auch im Bereich Schultern und Brust sein, da sonst kaum genügend Bewegung möglich ist. Heißt, dass man nach einigen Minuten Schwimmen "aufgeht" und seine Arme kaum noch bewegen kann; und außerdem das Gefühl hat, alsbaldigst zu ersticken. Am besten, man kauft sich seinen Neopren bei einem der immer zahlreicher werdenden Schwimmtests; solche werden immer wieder von namhaften Herstellern angeboten, und diese machen auch Sinn; das beste Material nützt nichts, wenn man nicht zumindest 300m probiert hat, ob man sich auch wohl fühlt in Haut Nr2..

Nun zum Neopren; prinzipiell trainiert man damit draußen, bei halbwegs erträglichen Umgebungstemperaturen zumindest 1x wöchentlich. Die ganz Harten starten bei 16 Grad, die Vernünftigen ab etwa 18. Typische Programme sind das Dauerschwimmen über 1-10km, das Bojenschwimmen (also immer voll von einer Boje bis zur nächsten, dort Pause) und alle möglichen Intervalle; wichtig dabei ist, dass man lernt, geradeaus zu schwimmen.Aber auch im Sommer sollte man nicht auf das harte Schwimmtraining im Becken, das durchaus mit einigen Technikübungen begonnen werden sollte, verzichten; ähnlich wie beim Laufen ist die Dauermethode zwar eine sehr gute, aber schnell wird oder bleibt man eben nur mit schnellem Training.

Last but not least; wer in einem See schwimmt, fühlt sich mit der zweiten Haut auf jeden Fall sicherer. Was auch stimmt, denn im Notfall - also etwa bei einem Krampf oder wenn Fischer mit Brotlaiben auf einen werfen - kann man völlig ohne Bewegung im Wasser treiben und um Hilfe rufen.

Weitere Berichte von MaxFun.cc zu der Triathlonserie 2010/11

Christian Kleber (MAS) in Zusammenarbeit mit Alex Krenn

Link: www.MaxFun.cc

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