MaxFun Sports Laufsport Magazin

Kipkorir pulverisiert Streckenrekord in Oelde

07.06.2009, 12:00:00
Foto:
Oelder Citylauf

Gleich in zweierlei Hinsicht stieß der Kenianer Paul Kipkorir beim 12. Oelder Sparkassen-Citylauf am 5. Juni in eine neue Dimension vor.

Europa-Debütant setzt gleich neue Maßstäbe

In einem durchgängig von einem hohen Tempo geprägten Eliterennen der Männer war nach zehn Kilometern nicht nur ein neuer Streckenrekord, sondern auch eine neue persönliche Bestzeit fällig. Dass die alte Streckenbestzeit dabei gleich um 21 und die persönliche Bestmarke gar um 23 Sekunden verbessert wurde, ist in Anbetracht des ersten Starts auf europäischem Pflaster für den 27jährigen schon sensationell.

Nach einem packenden Schlussspurt setzte sich Kipkorir nach 28:06 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung gegen seinen Landsmann Julius Arile durch. Auch der Dritte, Mutai Kiprop, hatte mit 28:30 Minuten noch Tuchfühlung zum alten Streckenrekord. Auf dem 715 Meter langen Innenstadtkurs hatte sich zunächst eine zehnköpfige Spitzengruppe gebildet, die sich bis zur Hälfte der Distanz auf ein kenianisches Quartett reduziert hatte. In den verbleibenden Runden kämpften zwei „Pärchen“ um Sieg und Plätze. Stefan Koch als einziger Deutscher im Elitefeld hatte erwartungsgemäß zu keinem Zeitpunkt etwas mit der Vergabe der vorderen Plätze zu tun. In der vorletzten Runde musste er dabei noch die Überrundung durch das Spitzenduo über sich ergehen lassen.

Ebenfalls einen kenianischen Doppelsieg gab es im Frauenrennen zu feiern.
Hier setzte sich zum Schluss die Erfahrung und Tempohärte der Crossweltmeisterin Leah Malot gegenüber der 13 Jahre jüngeren Caroline Chepkwony durch. Mit 33:01 Minuten erarbeitete sich Malos schließlich einen Vorsprung von knappen vier Sekunden. „Heute hatte ich wenig Zweifel, diesen Lauf nicht zu gewinnen“, gab die Siegerin bei der Ehrung ZDF-Sportchef Wolf-Dieter Poschmann zu verstehen. „Aber Caroline hat noch eine tolle Karriere vor sich“, lobte sie die diesmal noch geschlagene Kontrahentin und bedankte sich anschließend beim tollen Publikum für die tatkräftige Unterstützung. Zeitgleich mit 33:16 Minuten auf den Plätzen drei und vier landeten Sharon Tavengwa aus Simbabwe und die Russin Elena Zadorozhnaya. Susanne Hahn als sechstplatzierte konnte den Abstand auf die Siegerin mit dreißig Sekunden noch in achtbaren Grenzen halten. In den ersten fünf Wochen hatte die Saarländerin das Feld sogar zur Überraschung aller Experten angeführt. Auf diese mutige Tempoarbeit angesprochen, erklärte die angehende Berliner WM-Starterin gegenüber Kommentator Poschmann, dass sie in den engen und etwas unübersichlichen Fußgängerbereichen aus der Führungsposition einen besseren Überblick versprach und daher so lange wie möglich die Flucht nach gesucht hat.

 

Veranstalter Oelder Citylauf

Link: www.oeldercitylauf.de

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