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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Trailrunning - dort wo der Asphalt aufhört

Vom Wiener Prater bis ins Paznauntal

Vor einigen Jahren galt Trailrunning noch als Trendsportart, mittlerweile hat sich das Laufenabseits asphaltierter Straßen vollständig in der Laufszene etabliert und findet stetigen Zuwachs. Diese Art des Laufens wird als besonders naturnah empfunden. Grober Untergrund, Wurzeln, Steine und Hindernisse trainieren neben der körperlichen Ausdauer auch Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit des Läufers. Der komplette Körper muss stabilisiert werden und es werden mehr Muskelgruppen als beim Laufen auf der Straße beansprucht. Das Tempo ist nicht gleichmäßig oder monoton, sondern wird vom Gelände und der Natur vorgegeben.
Es ist egal, ob man da im Wiener Prater die Hauptallee verlässt und sich einen Weg durch den Wald sucht oder sich im hochalpinen Gelände einen Trail wählt, beim Trailrun kommt es nicht auf die Zeit oder das Tempo an. Dass ist vor allem für Trailrun-Anfänger wichtig. Bergauf mag es zwar anstrengender sein, technisch ist es allerdings einfacher als das Bergablaufen. Geht es aufwärts wird man automatisch langsamer, sodass man den Trail immer im Blick hat. Bergab sollte man vermehrt auf den Untergrund achten, das Lauftempo dem Gelände anpassen und immer den Blick einige Meter nach vorne richten.
Es werden sogar eigene Trailrun-Workshops angeboten, wo man Tipps für richtiges Laufen auf Trails bekommt. Salomon bietet beispielsweise solche Workshops unter “How to Trail Run” an. Hier geben Trailrun-Experten ihre Erfahrungen weiter. Das Angebot richtet sich sowohl an Anfänger als auch Fortgeschrittene. Ziel der Workshops ist es, mit Läufern direkt in Kontakt zu treten und bestehendes Wissen mit professionellen Tipps zu erweitern. Weiters werden Teilnehmer auch auf Techniken und richtiges Equipment geschult.

Das Naturerlebnis und der Spaß an einem abwechslungsreichen Laufen stehen beim Trailrunning im Vordergrund. Kein Trail gleicht dem anderen und man ist immer auf der Suche nach neuen Wegen. Man ist hautnah an der Natur, es geht über steinige Geröllhalden und Wurzeln und oft bergauf. Es geht vielmehr um das Laufen an sich. Trailrunning braucht Zeit und Konzentration. Der Sport ist eher entschleunigend, es zählt der Atemrhythmus, die Fokussierung ist auf den nächsten Schritt gerichtet. Darum ist es sehr wichtig die richtige Ausrüstung und ein geeignetes Laufschuhwerk dafür zu haben und schon kann man los starten.

Dass das Interesse am Berglauf ständig zunimmt, haben viele alpine Tourismusregionen wahrgenommen und betreiben regelrecht einen Trailrun-Tourismus. Beispielsweise Regionen wie Ischgl, Pitztal oder Ramsau bieten die perfekten Voraussetzungen für Trailrun-Begeisterte.

Ischgl & Galtür
Die Region Ischgl und Galtür bietet neben Wandern und Mountainbiken eine Vielzahl an alpinen Laufrouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden - vom flachen Terrain bis hin zu anspruchsvollen Trails.
Ischgl & Galtür ist auch der Austragungsort des Silvrettarun 3000 am14. und 15 Juli 2017 - ein Bergmarathon der Sonderklasse. Es ist das alpine Trailrunning-Event in der Paznauner Bergwelt. Im Lauftempo geht es auf den Dreitausender. Vom Einsteiger bis zum konditionsstarken Berglauf-, Marathon- und Trailrunning Profi: Der Silvretta Run 3000 bietet mit drei verschiedenen Strecken für jeden die richtige Herausforderung. Die Teilnehmer können zwischen der „Small“ (11,20 km, 306 m Gesamtanstieg,76 m Gesamtabstieg), „Medium“ (29,9 km, 1.482 m Gesamtanstieg, 1.255 m Gesamtabstieg) und „Hard“ Route (42,195 km, 1.814 m Gesamtanstieg, 1.584 m Gesamtabstieg) wählen.

Das Pitztal
Das Pitztal bietet mit rund 300 Kilometer Trail- und Wanderwege reichlich Möglichkeiten. Hier in den Tiroler Alpen lassen sich sportliche Herausforderungen und beeindruckende Landschaftseindrücke perfekt miteinander verbinden und es kommen Anfänger, Fortgeschrittene sowie Profis voll auf ihre Kosten.

Das gesamte Wegenetz sieht folgendermaßen aus:

  • 96 Kilometer sind (inklusive Kilometermarkierungen) als Laufstrecken ausgewiesen.
  • Weitere 120 Kilometer sind für die Trailrunner vorgesehen.
  • Für das Höhentraining gibt es ebenfalls eine eigene Runde: Das sind knapp 3 Kilometer auf 2.300 Metern Höhe mit einer Höhendifferenz von 66 Metern.

Wem das alles zu wenig ist und wer nach einem wirklich einzigartigen Erlebnis sucht, der sollte den Trail direkt auf dem Pitztaler Gletscher ausprobieren. Dort findet auch zum 5. Mal der Pitz Alpine Glacier Trail vom 04. bis zum 06. August 2017 statt. Es ist die Trail-Running Veranstaltung am Dach Tirols. Die Königsdisziplin ist der 100 Kilometer Trail. Für Einsteiger wird eine immer noch anspruchsvolle 15-Kilometer-Strecke angeboten. Wer nach einer intensiven Lauf-Erfahrung sucht, der sollte den Pitztal Trail ausprobieren. Dieser Trail erstreckt sich über vier Haupt-Etappen zwischen Arzl und Mandarfen, die einzelnen Streckenabschnitte können dabei problemlos dem läuferischen Niveau angepasst werden. Was angesichts von 6.000 zu überwindenden Höhenmetern und einer Distanz zwischen 70 und 100 Kilometern eine sinnvolle Option darstellt.

Ramsau am Dachstein
Die Dachstein-Region bietet Bergläufern ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten abseits der befestigten Wege zu laufen. Insgesamt stehen acht abwechslungsreiche Trailrunning-Strecken am Ramsauer Hochplateau zur Auswahl.
Vom WM-Weg, mit einem Kilometer Länge, bis hin zum Halb- bzw. Marathon findet jeder Läufer das richtige Maß und Höhenprofil am Fuße des Dachsteins vor.
Die Region setzt auf gesundheitsfördernde Bewegung, vor allem mit dem verbundenen Reizklima um 1200 m ist es ein idealer Trainingsort. Spitzensportler aus der ganzen Welt nutzen die Ramsau für ihre Trainingszwecke. Die Streckenwahl bietet sowohl dem sportlichen Läufer als auch dem Hobby-Läufer viele unterschiedliche Varianten in alpiner Landschaft über das gesamte Ramsauer Hochplateau.

 

Link: www.maxfunsports.com

05.04.2017 14:00:00
Foto: Skinfit
   Trailrunning    Ramsau    Pitztal    Ischgl    Salomon    
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