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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Alternatives Training

Abwechslung für Gelenke und Kopf ist wichtig

Alternativ-Training ist wichtig, nicht zuletzt für die Gelenke und auch für den Kopf. Die Aussage des einstigen x-fachen Staatsmeisters über 3000 und 5000 Meter hätte treffender nicht sein können, vor ein paar Jahren, bei einer der wenigen gemeinsamen Radausfahrten, bei der wir über Schwimmen und Kräftigen parlierten. Der Leichtathlet meinte damals, er dürfe von Seiten seines Trainers aus nur deshalb Rad fahren, weil dies erstens nur ganz selten geschieht und zweitens, weil er sich aktiv vom intensiven Trainings-Wettkampfblock erholen musste. Kleiner Gang, hohe Trittfrequenz, zwei Radeinheiten waren es letztendlich gewesen. Von Kraft- und Schwimmtraining durfte Georg damals höchstens träumen, und das auch nur ganz selten.

Warum ist das so?
Je höher das Leistungsniveau in einer Sportart ist, desto weniger „Nebengeräusche“ dürfen auftreten. Sprich, wenn jemand beispielsweise mit einer Zeit von 00:13.10 auf 5.000 Meter laufen kann und das Finale bei den Olympischen Spielen ins Auge fasst, darf er schlicht und einfach gar nicht mit dem Rad fahren. Weil dadurch im blödesten Falle Muskelmasse an Stellen hypertrophiert, an denen sie nicht wachsen darf. Und – richtig – mehr Muskelmasse, mehr Sauerstoffbedarf, weniger Leistung beim Laufen. Das ist ganz einfach.

Oder auch nicht. Denn ein gewisses Mindestmaß an Muskulatur benötigen auch SpitzenläuferInnen, um nicht andauernd verletzt zu sein, um so ökonomisch und individuell-kraftvoll wie möglich laufen zu können. Wie das „eigentliche“ Training, also das Lauftraining selbst, ist das Stabilisieren und Kräftigen der Rumpf- und Oberkörpermuskulatur ebenfalls eine reine Gratwanderung. Wer zu viel macht, bringt weniger Laufleistung, wer zu wenig macht, kommt erst gar nicht zu den Wettkämpfen, weil er zu Hause vor dem Fernseher sitzt und warten muss, bis die Verletzung abgeklungen ist.

Normen und Limits sind nicht alles 
Besser sieht es da im Leistungs- und Hobbysport aus. Natürlich ist es auch dort nicht egal, ob man fünf Kilo an Muskelmasse mehr oder weniger mit sich herumschleppt. Aber wenn Normen und Limits nicht das einzige Thema im Leben sind, verkraftet man einen kleinen Schwimmreifen um die Leibesmitte oder einen etwas zu voluminös geratenen Bizeps viel leichter. Somit darf der Marathonläufer mit Zielzeit von vier Stunden wesentlich öfter in die Pedale treten zum Ausgleich als ein Mo Farah. Er darf auch wesentlich öfter schwimmen oder in die Kraftkammer gehen. Und wird beispielsweise mit dem Radtraining, so er selbiges vernünftig absolviert, sogar noch Leistungsfortschritte erzielen können für seine eigentliche Sportart, das Marathon-Laufen.

Klar, wenn der Saisonhöhepunkt noch weit entfernt ist, darf auch der Supersportler durchaus ausgesprochen unspezifisch trainieren - sprich, der Leichtathlet findet sich in der Off-Saison oder Regenerationsphase durchaus immer wieder mal in der Kletterhalle oder auf dem Tennisplatz wieder, der Superskifahrer beim Tauchen im großen Haifischbecken oder der etwas ausgemergelte Skispringer beim Kuchenbuffet von Tante Anna.

Bei Verletzungen
Alternativ-Training hat auch dann mehr als seine Berechtigung, wenn man tatsächlich verletzt ist und beispielsweise überhaupt nicht laufen darf. In solchen Fällen sind Aquajogging oder Rad fahren deswegen recht gelungene Trainingsabwechslungen, weil dadurch das Herz-Kreislaufsystem weiter gefordert und gefördert wird, klar werden dadurch andere Muskeln trainiert und vielleicht hypertrophieren diese sogar ein wenig. Doch überwiegen in solchen Fällen die Vorteile.

Allerdings darf man getrost auch mal zwei, drei Wochen überhaupt nichts trainieren, Beispiele von Spitzensportlern, die das mitten in der Saison gemacht haben, respektive machen mussten, gibt es genug. Kein Geringerer als Kenenisa Bekele etwa pausierte einmal wochenlang aufgrund einer persönlichen Tragödie komplett, um danach als Seriensieger und scheinbar stärker denn je zurückzukommen. 

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