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MaxFun Sports Laufsport Magazin

Eine Matte auf großer Reise

Der dritte Vita-Life Testbericht von Wolfgang Kühnelt

Sie erinnern sich an die ersten beiden Testberichte des VITA-LIFE R Systems?
Ein Magnetfeld sorgt je nach Bedarf für mehr Kraft und Vitalität oder für Entspannung und Erholung. Die Auswahl der Programme erfolgt mit einer mitgelieferten Steuereinheit. Dazu gibt es auch eine Menge Literatur, die ich bislang kaum gelesen habe. Ich bin eher der Praktiker als der Theoretiker. Nach drei Monaten intensiven und täglichen Ausprobierens der Matte stand Ende September nun die wahre Probe aufs Exempel an. Mein erster ganzer Marathon. Ausgerechnet in Berlin, zusammen mit über 41.000 anderen Wagemutigen. Die Vorbereitung auf diese 42,195 Kilometer war der Auslöser für den Test gewesen – und auch wenn man bei der Behandlung selbst kaum etwas spürt, waren die Effekte doch eindeutig positiv. Vor allem nach einem ausgiebigen Training oder einem Wettkampf lernte ich das VITA-LIFE-System sehr zu schätzen.

Doch vor der Regeneration kommt erst einmal die Anstrengung. Und genau dafür wollte ich die Matte unbedingt mit nach Berlin nehmen. Die erste Herausforderung war die Frage des Transports. Das VITA-LIFE-Team meinte, es wäre wohl am Klügsten, die Steuereinheit gut einzuwickeln und in den Koffer zu legen. Das erspart mühsame Erklärungen bei der Sicherheitskontrolle des Handgepäcks. Die notgedrungen überdimensionierte, aber flache und recht leichte VITA-LIFE-Tasche wollte ich daher als eigenen Koffer aufgeben. Auf der Hinreise funktionierte das auch ganz gut. Der zuständige Mann am Schalter legte die Tasche in eine große graue Schale und ab die Post. Bei der Rückreise in Tegel verlief die Sache leider nicht ganz so reibungslos  – aber dazu kommen wir später.

In Berlin angekommen ging es auf zur großen Laufmesse, dann mit der Liebsten durch diverse Geschäfte. Meine Marathonfreunde hatten mich zwar gewarnt: „Kein Sightseeing vor dem Rennen!“, aber ob der partnerschaftlichen Harmonie trabte ich doch friedlich durch das riesige Berlin. Am Abend taten mir die Füße gehörig weh. Wirklich ungut aber wurde es erst in der Nacht. Ab 2 Uhr früh krampfte die rechte Wade, dass es nur so eine zweifelhafte Freude war. Sonst habe ich nie solche Beschwerden und ausgerechnet vor dem Highlight des Laufjahres muss das jetzt sein? Ich befürchtete, nach wenigen Kilometern aufgeben zu müssen. Das ganze schöne Training wäre dann vergeblich gewesen. In der Früh dann ein Glas mit Magnesium und Calcium und eine Extraeinheit auf der Matte mit dem Zusatzpolster auf den Waden. Und tatsächlich, keine Spuren mehr von krampfenden Muskeln. Also auf in die Gegend des Reichstags zum Start des Marathons.

Um es vorweg zu nehmen: Es war ein herrlicher Tag. Sonnenschein, angenehme 25 Grad, weitgehend windstill. Und vor allem ein Rennen, das ich so dosiert anging, dass ich völlig schmerzfrei durch das Brandenburger Tor dem Ziel entgegen laufen konnte. Ich blieb zwar 2 Minuten 45 über den erhofften vier Stunden, aber das war mir in diesem Augenblick herzlich egal. Kein Mann mit dem Hammer, keine leidvoll heruntergespulten Kilometer, sondern voller Marathongenuss – was gibt es Schöneres?

Die schon erwähnten Schwierigkeiten bei der Rückreise begannen dann bereits beim Eintreffen in Tegel. Es wird wirklich Zeit, dass der Berliner Großflughafen fertig wird. Die Warteschlangen vor dem Check-in sind mittlerweile enorm. Und dann geraten wir an eine Lady, die gewillt ist, das Chaos weiter zu vergrößern. Sie besteht darauf, dass ich mit meiner VITA-LIFE-Tasche zum Schalter für Sperrgepäck marschiere. Das kostet zwar nichts extra, aber mir schwant Übles. Als ich dem dortigen Mitarbeiter meine Matte übergebe, ahne ich schon, dass ich sie an diesem Tag nicht mehr wiedersehen werde. Und so kommt es dann auch. Keine Regenerationseinheit am Tag nach dem Rennen, sehr schade. Aber am nächsten Tag kommt die Matte doch noch an. Ein Happy-End zeichnet sich ab. Jetzt muss ich nur noch mit den Leuten von VITA-LIFE besprechen, zu welchen Konditionen sie mir das Testgerät verkaufen. Angelehnt an die alte Shampoo-Werbung aus meiner Kindheit: Billig ist der Spaß ja nicht, aber es wirkt.

*Wolfgang Kühnelt, Journalist, Werber, Hobbyläufer. Lief 2015 neun Halbmarathons in allen neun österreichischen Bundesländern. Trainiert heuer vor allem für seinen ersten „ganzen“ Marathon im September in Berlin. Das VITA-LIFE-System soll ihn dabei unterstützen. Berichtet regelmäßig im SPORTaktiv Magazin und bisweilen auf www.maxfunsports.com

20.10.2016 09:00:00
Foto: Runners Unlimited by Ruefa
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